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Sabinerin
Guest
Hallo an alle,
i
ch erzähle Euch jetzt mal eine Story und Ihr sagt mir bitte, ob wohl die "Versteckte Kamera" mit dabei war.
Ich komme gerade zum Doc. Ich habe meine Lunge röntgen lassen, der Tuberkolose-Test ist negativ, der Doc sagt an der Anmeldung:"Sind noch Enbrel Spritzen da?" und ging mir mir ins Zimmer.
Wir sitzen also da und es hagelte auf mich ein: Ich bekomme kein Enbrel, weil er nicht feststellen kann, daß es mir schlecht geht. Ich habe Arava und Sandimmun noch nicht genommen und das ist die Voraussetzung. Ich muß ALLE anderen Basistherapeutika genommen haben, um überhaupt an Enbrel schnuppern zu dürfen etc.
Mir fiel die Kinnlade runter. Bitte?? Ich erzählte von meinen zerstörten Gelenken, von meinem Schub und ich bin nicht genug krank? Ich habe Azulfidine, MTX, Gold, Imurek und Quensyl genommen, alles wegen nebenwirkungen abgesetzt und das reicht nicht??
Wir diskutierten hin und her und er beharrte darauf:Sein Budget ist überlastet und er wird seine Meinung nicht ändern. Ausserdem hätte kein anderer Doc bestätigt, daß es mir wirklich schlecht geht. Sorry...aber kann ICH etwas dafür, wenn die Ärzte ihre Berichte nicht schicken??
Er schob Arava rüber. Ich fragte ihn, ob ich ihn richtig verstanden hätte. Ich nehme also 6 Monate Arava und es wirkt nicht. Dann nehme ich 6 Monate Sandimmun und es wirkt nicht. Und dann könnte ich evt. mal an Enbrel denken???
Das sind zuviele Wenn´s...so seine Antwort. Ich beharrte darauf und er meinte, ja so ist das und in einem jahr ist die Kostensituation noch anders und dann würde ich es evt garnicht mehr bekommen.
Danke für das Gespräch!
Mir wurde noch Blut abgenommen und ich schimpfte vor mich hin. Nein, so springt er nicht mit mir um und ich sagte der Arzthelferin, ich möchte den Doc nochmals sprechen. Er kam raus und baute sich vor mir auf.
Ich fragte ihn, wie er zu seiner Meinung käme. Er lässt die Lunge röntgen, den Test machen, sagte es mir fast zu und jetzt nix mehr.
Daraufhin durfte ich einen ewigdauernden Monolog folgen, wie sehr sein Budget belastet ist. Komisch, darin kam nicht einmal vor:"Sie sind ja krank!" oderso.
Ich fragte ihn, ob ich das Enbrel nur deshalb nicht bekomme, weil sein Budget ausgereizt ist und er sprach einfach weiter. Ich hörte aufmerksam zu, stellte die gleiche Frage und lauschte wieder dem Budget-Monolog.
Später gab er zu:"Es ist halt begrenzt und der, der später kommt hat halt die A..karte gezogen"
Aber er hätte großes Verständnis wenn ich jetzt den Arzt wechseln wollte. Er könnte es gut verstehen...
Aha, war das jetzt ein Rauswurf? *grübel*
Er nannte mir einen Namen, wo ich mal anfragen könnte, ob ich in einigen Monaten einen Termin bekommen könnte. Denn dieser Arzt hätte noch TNF-Plätze frei....jetzt ja..aber in einigen monaten...?
Ich fragte, ob sich seine Meinung ändern würde, wenn mein Doc ihn anrufen würde...."aber sein Budget"
So und nun Eure Meinung:
War die "versteckte Kamera" anwesen??
Sabinerin
i
ch erzähle Euch jetzt mal eine Story und Ihr sagt mir bitte, ob wohl die "Versteckte Kamera" mit dabei war.
Ich komme gerade zum Doc. Ich habe meine Lunge röntgen lassen, der Tuberkolose-Test ist negativ, der Doc sagt an der Anmeldung:"Sind noch Enbrel Spritzen da?" und ging mir mir ins Zimmer.
Wir sitzen also da und es hagelte auf mich ein: Ich bekomme kein Enbrel, weil er nicht feststellen kann, daß es mir schlecht geht. Ich habe Arava und Sandimmun noch nicht genommen und das ist die Voraussetzung. Ich muß ALLE anderen Basistherapeutika genommen haben, um überhaupt an Enbrel schnuppern zu dürfen etc.
Mir fiel die Kinnlade runter. Bitte?? Ich erzählte von meinen zerstörten Gelenken, von meinem Schub und ich bin nicht genug krank? Ich habe Azulfidine, MTX, Gold, Imurek und Quensyl genommen, alles wegen nebenwirkungen abgesetzt und das reicht nicht??
Wir diskutierten hin und her und er beharrte darauf:Sein Budget ist überlastet und er wird seine Meinung nicht ändern. Ausserdem hätte kein anderer Doc bestätigt, daß es mir wirklich schlecht geht. Sorry...aber kann ICH etwas dafür, wenn die Ärzte ihre Berichte nicht schicken??
Er schob Arava rüber. Ich fragte ihn, ob ich ihn richtig verstanden hätte. Ich nehme also 6 Monate Arava und es wirkt nicht. Dann nehme ich 6 Monate Sandimmun und es wirkt nicht. Und dann könnte ich evt. mal an Enbrel denken???
Das sind zuviele Wenn´s...so seine Antwort. Ich beharrte darauf und er meinte, ja so ist das und in einem jahr ist die Kostensituation noch anders und dann würde ich es evt garnicht mehr bekommen.
Danke für das Gespräch!
Mir wurde noch Blut abgenommen und ich schimpfte vor mich hin. Nein, so springt er nicht mit mir um und ich sagte der Arzthelferin, ich möchte den Doc nochmals sprechen. Er kam raus und baute sich vor mir auf.
Ich fragte ihn, wie er zu seiner Meinung käme. Er lässt die Lunge röntgen, den Test machen, sagte es mir fast zu und jetzt nix mehr.
Daraufhin durfte ich einen ewigdauernden Monolog folgen, wie sehr sein Budget belastet ist. Komisch, darin kam nicht einmal vor:"Sie sind ja krank!" oderso.
Ich fragte ihn, ob ich das Enbrel nur deshalb nicht bekomme, weil sein Budget ausgereizt ist und er sprach einfach weiter. Ich hörte aufmerksam zu, stellte die gleiche Frage und lauschte wieder dem Budget-Monolog.
Später gab er zu:"Es ist halt begrenzt und der, der später kommt hat halt die A..karte gezogen"
Aber er hätte großes Verständnis wenn ich jetzt den Arzt wechseln wollte. Er könnte es gut verstehen...
Aha, war das jetzt ein Rauswurf? *grübel*
Er nannte mir einen Namen, wo ich mal anfragen könnte, ob ich in einigen Monaten einen Termin bekommen könnte. Denn dieser Arzt hätte noch TNF-Plätze frei....jetzt ja..aber in einigen monaten...?
Ich fragte, ob sich seine Meinung ändern würde, wenn mein Doc ihn anrufen würde...."aber sein Budget"
So und nun Eure Meinung:
War die "versteckte Kamera" anwesen??
Sabinerin
