regi,
diese fragen stelle ich mir auch! seit 10 jahren die probleme, mal werden bakterien in der blase gefunden , mal nicht!
ich frage mich, bei wie vielen frauen/männern der MB nach einer infektion begonnen hat, die nicht ausreichend therapiert wurde!
es gibt in den letzten jahren immer mehr studien, die zeigen, dass langfristig eine mehrmonatige antibiose einen chronischen verlauf verhindert und das nicht nur bei einer "klassischen" infektreaktiven arthritis, sondern auch bei MB!
bis diese studien populär werden bei uns vergeht sicher noch einige zeit, und für viele ist es dann zu spät bzw. die notwendige antibiose wird immer länger dauern. ich denke mittlerweile echt, dass der grund, warum die ganzen antibiotikastudien (vgl. neue studie der University of Florida, die durchschlagende erfolge mit der komib rifampin/doxycyclin bei patienten mit chron. spondylarthritis erbrachte!) nicht näher verfolgt werden ist, dass eine packung doxy 10 euro kostet für einen monat und was ist das im vergleich zu enbrel und co.? wer sollte sich denn als sponsor einer antibiotikastudie anbieten?
ich würde mich ganz genau informieren und den arzt gezielt fragen. von alleine kommen die ärzte da meist nicht drauf, da in den fachzeitschriften nur die klass. rheumamedis propagiert werden.
sorry, wollte keinen so reißerischen beitrag schreiben, aber ich staune oft echt nur, wie schnell die ganzen immunsuppressiva verschrieben werden, ohne dass zuerst an das naheliegendste gedacht wird bei entzündeten gelenken,wirbelsäule, hoher BSG etc. : an eine reakton auf eine infektion.
ich wette, in 50 jahren sind wir alle weiter und es werden die bakterien, viren oder pilze gefunden, die für die ganzen rheum. erkrankungen verantwortlich sind!
lg kate