Dat Dori
Neues Mitglied
Hallo,
ich bin neu in diesem Forum.
Mein Arzt teilte mir vor 4 Wochen mit, dass ich das Sharp Syndrom habe.
Ich wurde auf Anhieb 6 Wochen krank geschrieben, er riet mir zur absoluten Ruhe. Mein Arzt stellte sofort einen REHA Antrag und verschrieb mir 50 mal REHA Sport (Wasser) und außerdem Massagen.
Inzwischen bekomme ich neben Prednisolon (10mg) auch Quensyl (400mg).
Vor der Diagnose habe ich noch gearbeitet. Mein behandelnder Arzt sah es nicht gern, aber ließ mich gewähren. Es lenkte mich ab. Beschwerden zu dieser Zeit: geschwollene Finger/Hände, ausgeprägtes Raynaud-Syndrom, Nachtschweiß, leicht erhöhte Temperatur, mittlere Schmerzen in Handgelenken und Knien, sowie Hüfte (gegen Abend waren die Schmerzen sehr stark geworden).
Bis vor 3 Wochen war ich sogar beschwerdefrei für einen Zeitraum von paar Tagen (etwa 8-10 Tage). Deshalb wollte ich meinen Arzt auch nicht so recht glauben, als er mir erzählte, ich solle die Zeit der Ruhe nutzen, um mich mit meiner Krankheit und deren Folgen auseinanderzusetzen. Mein ganzes Leben würde sich jetzt ändern.
Die Beschwerden jetzt sind weniger schmerzhaft, aber sie machen mir mehr Angst. Meine Gelenke sind top zur Zeit. Aber die Muskeln...
Ich habe Probleme die Treppe im Haus hoch- und runterzukommen. (nicht jeden Tag, aber dennoch besorgniserregend). Die Oberschenkelmuskulatur versagt plötzlich. Als wäre mein Bein aus Blei. Es sind keine Schmerzen, aber dennoch unangenehm. Oder Staubsaugen.. meine Oberarmmuskeln fühlen sich an, als hätte ich ne Decke gestrichen über ne Stunde. Dann habe ich wieder tagelang Muskelkater aber immer nur eine Seite auf mal. Betroffen sind vor allem Wade und Hinterschenkel. Manchmal krampfen die Muskeln bei ganz banalen Dingen. Heute kann ich zbsp eine halbe Stunde Fussball spielen mit meinem Sohn und morgen schaffe ich es nur mit Mühe ins Auto zu kommen.
Das macht mich verrückt!!!
Meine Augen machen mir auch vermehrt Probleme. Manchmal fangen sie an zu brennen, als würde ich länger starren ohne zu blinzeln. Ich trage Kontaktlinsen, dachte es liegt an denen und wechselte sie bereits.. Aber das Problem besteht weiterhin. Sie tränen dann richtig und blinzeln tue ich auch vermehrt. Beim Autofahren schon ein großes Problem.
Hin und wieder tun mir die Augen weh, als wäre greller Sonnenschein, dabei ist es bewölkt und ich muss mit Sonnenbrille fahren und gehen.
Manchmal schnaufe ich schon nach dem Aufstehen. Als wäre man schwer erkältet und bekomme schlecht Luft... (auch ohne Schmerzen)
Ich frage mich, wieso mich diese Beschwerden, während der Therapie, jetzt sogar im Alltag teilweise hindern und vor der Therapie schaffte ich sogar meinen Vollzeitjob, meinen 5jährigen Sohn und Haushalt. Es fiel mir zwar schwerer als sonst, aber ich habe es geschafft. Abends ging dafür gar nichts mehr, wenn ich zur Ruhe kam.
Meine Sorgen bestehen hauptsächlich darin, wie es weiter geht? Wird es besser? Wie lange will mein Arzt mich AU schreiben (er sprach von Krankengeld, finanzielle Sicherheit durch meinen Mann und jobalternativen im Falle einer Kündigung).Was kann ich tun, damit der Weg zu einem "normalen" Alltag und "normale" Belastung kürzer wird? Ich bin psychisch immer stark gewesen, doch vorgestern Abend, als ich es nicht mal mehr schaffte, die Wäsche aus der Waschmaschine zu holen und mein lieber Mann nach einem langem Arbeitstag mir es sofort abnahm, tat es mir weh, diese Einschränkungen, diesen Verlauf der Krankheit zu akzeptieren.
Wie geht Ihr damit um? Was hilft euch?
Wie sieht es mit eurem Job aus?
Ich hoffe es kann mir jemand sagen "Hey ich war auch jung als die Beschwerden zunahmen und die Krankheit einen Namen bekam, aber heute nach 5/10/20 Jahren, kann ich wieder ein normales Leben führen, dank der Tabletten und von den Beschwerden davor spüre ich heute kaum noch etwas".
Schönen Abend,
Doreen
ich bin neu in diesem Forum.
Mein Arzt teilte mir vor 4 Wochen mit, dass ich das Sharp Syndrom habe.
Ich wurde auf Anhieb 6 Wochen krank geschrieben, er riet mir zur absoluten Ruhe. Mein Arzt stellte sofort einen REHA Antrag und verschrieb mir 50 mal REHA Sport (Wasser) und außerdem Massagen.
Inzwischen bekomme ich neben Prednisolon (10mg) auch Quensyl (400mg).
Vor der Diagnose habe ich noch gearbeitet. Mein behandelnder Arzt sah es nicht gern, aber ließ mich gewähren. Es lenkte mich ab. Beschwerden zu dieser Zeit: geschwollene Finger/Hände, ausgeprägtes Raynaud-Syndrom, Nachtschweiß, leicht erhöhte Temperatur, mittlere Schmerzen in Handgelenken und Knien, sowie Hüfte (gegen Abend waren die Schmerzen sehr stark geworden).
Bis vor 3 Wochen war ich sogar beschwerdefrei für einen Zeitraum von paar Tagen (etwa 8-10 Tage). Deshalb wollte ich meinen Arzt auch nicht so recht glauben, als er mir erzählte, ich solle die Zeit der Ruhe nutzen, um mich mit meiner Krankheit und deren Folgen auseinanderzusetzen. Mein ganzes Leben würde sich jetzt ändern.
Die Beschwerden jetzt sind weniger schmerzhaft, aber sie machen mir mehr Angst. Meine Gelenke sind top zur Zeit. Aber die Muskeln...

Ich habe Probleme die Treppe im Haus hoch- und runterzukommen. (nicht jeden Tag, aber dennoch besorgniserregend). Die Oberschenkelmuskulatur versagt plötzlich. Als wäre mein Bein aus Blei. Es sind keine Schmerzen, aber dennoch unangenehm. Oder Staubsaugen.. meine Oberarmmuskeln fühlen sich an, als hätte ich ne Decke gestrichen über ne Stunde. Dann habe ich wieder tagelang Muskelkater aber immer nur eine Seite auf mal. Betroffen sind vor allem Wade und Hinterschenkel. Manchmal krampfen die Muskeln bei ganz banalen Dingen. Heute kann ich zbsp eine halbe Stunde Fussball spielen mit meinem Sohn und morgen schaffe ich es nur mit Mühe ins Auto zu kommen.
Das macht mich verrückt!!!
Meine Augen machen mir auch vermehrt Probleme. Manchmal fangen sie an zu brennen, als würde ich länger starren ohne zu blinzeln. Ich trage Kontaktlinsen, dachte es liegt an denen und wechselte sie bereits.. Aber das Problem besteht weiterhin. Sie tränen dann richtig und blinzeln tue ich auch vermehrt. Beim Autofahren schon ein großes Problem.
Hin und wieder tun mir die Augen weh, als wäre greller Sonnenschein, dabei ist es bewölkt und ich muss mit Sonnenbrille fahren und gehen.
Manchmal schnaufe ich schon nach dem Aufstehen. Als wäre man schwer erkältet und bekomme schlecht Luft... (auch ohne Schmerzen)
Ich frage mich, wieso mich diese Beschwerden, während der Therapie, jetzt sogar im Alltag teilweise hindern und vor der Therapie schaffte ich sogar meinen Vollzeitjob, meinen 5jährigen Sohn und Haushalt. Es fiel mir zwar schwerer als sonst, aber ich habe es geschafft. Abends ging dafür gar nichts mehr, wenn ich zur Ruhe kam.
Meine Sorgen bestehen hauptsächlich darin, wie es weiter geht? Wird es besser? Wie lange will mein Arzt mich AU schreiben (er sprach von Krankengeld, finanzielle Sicherheit durch meinen Mann und jobalternativen im Falle einer Kündigung).Was kann ich tun, damit der Weg zu einem "normalen" Alltag und "normale" Belastung kürzer wird? Ich bin psychisch immer stark gewesen, doch vorgestern Abend, als ich es nicht mal mehr schaffte, die Wäsche aus der Waschmaschine zu holen und mein lieber Mann nach einem langem Arbeitstag mir es sofort abnahm, tat es mir weh, diese Einschränkungen, diesen Verlauf der Krankheit zu akzeptieren.
Wie geht Ihr damit um? Was hilft euch?
Wie sieht es mit eurem Job aus?
Ich hoffe es kann mir jemand sagen "Hey ich war auch jung als die Beschwerden zunahmen und die Krankheit einen Namen bekam, aber heute nach 5/10/20 Jahren, kann ich wieder ein normales Leben führen, dank der Tabletten und von den Beschwerden davor spüre ich heute kaum noch etwas".
Schönen Abend,
Doreen
