Hallo an alle 
Nachdem ich mich hier etwas durchgelesen habe, fühle ich einerseits Erleichterung dass ich wohl nicht die einzige bin die z.T. nicht ernst genommen wird, andererseits ist es wirklich erschütternd was anderen wiederfahren ist (und einen evtl. noch erwartet...!)
Da mir noch ein paar Sachen unklar sind, möchte ich euch von meiner Odysee berichten und hoffe auf den ein oder anderen Tipp
Ich habe seit 3 Monaten starke Schmerzen in der linken Hand und zeitweise starke Schmerzen in beiden Hüftgelenken und bin inzwischen bei 7 verschiedenen Ärzten gewesen.
Muss dazu sagen dass ich seit 25 Jahren Diabetikerin Typ 1 bin. So war mein erster Gang zum Internisten. Der machte ein grosses Blutbild, Borreliosetest, ein Ultraschall des Beckens/der Nieren. Stellte ein Myom in der Gebärmutter fest und schickte mich zum Frauenarzt.
Die Frauenärztin machte ein Ultraschall den ich selber zahlen durfte um festzustellen "Sie haben nichts"
Als die Schmerzen in der Hand Anfang Oktober unerträglich wurden, ging ich zum Hausarzt, der mich zum Orthopäden schickte.
Orthopäde 1 war keine 2 Minuten im Sprechzimmer und komplimentierte mich mit ner Krankmeldung und dem Satz "...na, zu lang aufm Oktoberfest gewesen?" raus.
Drei Wochen später, Orthopäde 2 macht eine Röntgenaufnahme der Hände und der HWS, renkt meinen Wirbel ein, sagt "sie haben nichts", verschreibt Diclofenac
und schickt mich zur KG
KG muss nach der 2. Behandlung abgebrochen werden weil die Schmerzen unerträglich sind.
Ich werde zum MRT geschickt. Befund: Wassereinlagerungen an beiden Handwurzelknochen - Orthopäde guckt drauf und sagt... tadaa "sie haben nichts"
Auf Diclofenac reagiere ich inzwischen mit Hautausschlägen und Übelkeit und setze es ab.
Inzwischen sind 3 Monate vergangen, ich bin durch die Schmerzen total eingeschränkt. Inzwischen sind beide Hände betroffen und jeder Hangriff wird zur Qual.
Gestern dann der Befund des Skelettszintigramms:
Retropatellararthrose beidseits, aktivierte Degenerativa im Handwurzelareal beidseits sowie im Schultergürtel, Hyperostosis der ISG rechts, aktivierte Hypermineralisation der Hand-Grundgelenke, Arthrose des rechten Ellenbogengelenks. Pelottierung der Harnblase von cranial (Hallo Frau Gynäkologin die diese etwa Faustgroße Delle die meine Gebärmutter auf der Blase verursacht übersehen hat)
3 mal dürft ihr raten was der Orthopäde nach einem kurzen Blick darauf sagte... "sie haben nichts"
"aber ich verschreib ihnen mal 10 mg Cortison, dann sehen wir weiter" 
Cortison verträgt sich sehr schlecht mit meinem insulinpflichtigen Diabetes, mir ist schlecht, ich kann nicht schlafen und Schmerzen hab ich trotzdem noch.
Jetzt meine Fragen an euch liebe Leute...
WAS SOLL ICH DAVON HALTEN??
Und was mich noch beschäftigt...
Im Moment ist nicht an Wiedeaufnahme meiner Arbeit zu denken (obwohl ich ja NICHTS habe), aber wie stehen die Chancen...? Mich würde interessieren wie viele von euch nach der Diagnose Rheuma zurück in die normale Arbeitswelt konnten.
Puh, danke für die Aufmerksamkeit

Nachdem ich mich hier etwas durchgelesen habe, fühle ich einerseits Erleichterung dass ich wohl nicht die einzige bin die z.T. nicht ernst genommen wird, andererseits ist es wirklich erschütternd was anderen wiederfahren ist (und einen evtl. noch erwartet...!)
Da mir noch ein paar Sachen unklar sind, möchte ich euch von meiner Odysee berichten und hoffe auf den ein oder anderen Tipp

Ich habe seit 3 Monaten starke Schmerzen in der linken Hand und zeitweise starke Schmerzen in beiden Hüftgelenken und bin inzwischen bei 7 verschiedenen Ärzten gewesen.
Muss dazu sagen dass ich seit 25 Jahren Diabetikerin Typ 1 bin. So war mein erster Gang zum Internisten. Der machte ein grosses Blutbild, Borreliosetest, ein Ultraschall des Beckens/der Nieren. Stellte ein Myom in der Gebärmutter fest und schickte mich zum Frauenarzt.
Die Frauenärztin machte ein Ultraschall den ich selber zahlen durfte um festzustellen "Sie haben nichts"
Als die Schmerzen in der Hand Anfang Oktober unerträglich wurden, ging ich zum Hausarzt, der mich zum Orthopäden schickte.
Orthopäde 1 war keine 2 Minuten im Sprechzimmer und komplimentierte mich mit ner Krankmeldung und dem Satz "...na, zu lang aufm Oktoberfest gewesen?" raus.
Drei Wochen später, Orthopäde 2 macht eine Röntgenaufnahme der Hände und der HWS, renkt meinen Wirbel ein, sagt "sie haben nichts", verschreibt Diclofenac
und schickt mich zur KGKG muss nach der 2. Behandlung abgebrochen werden weil die Schmerzen unerträglich sind.
Ich werde zum MRT geschickt. Befund: Wassereinlagerungen an beiden Handwurzelknochen - Orthopäde guckt drauf und sagt... tadaa "sie haben nichts"
Auf Diclofenac reagiere ich inzwischen mit Hautausschlägen und Übelkeit und setze es ab.
Inzwischen sind 3 Monate vergangen, ich bin durch die Schmerzen total eingeschränkt. Inzwischen sind beide Hände betroffen und jeder Hangriff wird zur Qual.
Gestern dann der Befund des Skelettszintigramms:
Retropatellararthrose beidseits, aktivierte Degenerativa im Handwurzelareal beidseits sowie im Schultergürtel, Hyperostosis der ISG rechts, aktivierte Hypermineralisation der Hand-Grundgelenke, Arthrose des rechten Ellenbogengelenks. Pelottierung der Harnblase von cranial (Hallo Frau Gynäkologin die diese etwa Faustgroße Delle die meine Gebärmutter auf der Blase verursacht übersehen hat)
3 mal dürft ihr raten was der Orthopäde nach einem kurzen Blick darauf sagte... "sie haben nichts"
"aber ich verschreib ihnen mal 10 mg Cortison, dann sehen wir weiter" 
Cortison verträgt sich sehr schlecht mit meinem insulinpflichtigen Diabetes, mir ist schlecht, ich kann nicht schlafen und Schmerzen hab ich trotzdem noch.
Jetzt meine Fragen an euch liebe Leute...
WAS SOLL ICH DAVON HALTEN??
Und was mich noch beschäftigt...
Im Moment ist nicht an Wiedeaufnahme meiner Arbeit zu denken (obwohl ich ja NICHTS habe), aber wie stehen die Chancen...? Mich würde interessieren wie viele von euch nach der Diagnose Rheuma zurück in die normale Arbeitswelt konnten.
Puh, danke für die Aufmerksamkeit
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