rebeka007
Neues Mitglied
Hallo an Alle!
Ich habe Lupus erythematodes. Eine schwere, seltene Hauterkrankung, die ich auf Anhieb nicht erkannt habe.
Angefangen hat es damit, daß ich im März einen operativen Eingriff an meinem vereiterten Finger hatte, der durch das Raynaud-Syndrom ausgelöst wurde. Der Eingriff hat ohne Narkose stattgefunden, es war die Hölle. Danach kam eine heftige Entzündung und Schwellung an allen Gelenken. Es war echt die Hölle. Ich war sieben Wochen lang daheim, konnte nicht arbeiten. In der Zeit war ich bei verschiedenen Ärzten, unter anderem auch beim Rheumatologen. Während den unzähligen Untersuchungen wurde mir prednisolon cortison und Ibuprofen 600 verschrieben. So langsam wurden die Schmerzen erträglicher. Endlich kam dann die Diagnose SLE. Daraufhin begann die eigentliche Therapie mit Quensyl. Ibuprofen mußte ich absetzen, weil dadurch die Nierenwerte schlechter geworden sind. Parallel zum Quensyl nehme ich noch das Cortison ein. Mittlerweile sind es nur noch 4 mg. Das Quensyl beginnt zu wirken, ich nehme es schon seit 10 Wochen ein und es klappt ohne Probleme. Und arbeiten kann ich auch wieder. Allerdings sind einige Nebenwirkungen aufgetreten wie Mondgesicht und teilweiser Haarausfall, wobei man da noch nicht ganz im klaren ist, ob es vom Cortison oder vom Lupus kommt. Nächsten Termin beim Rheumatologen habe ich am 18.08.2008. Es wird immer engmaschig untersucht. Alles in Allem sind die Blutwerte in Ordnung und ich arbeite wieder ganz normal seit zwei Monaten. Die Diagnose war damals ein Schock für mich. Mittlerweile lerne ich, damit umzugehen und das Leben trotz allem zu genießen und das zu machen, was mir große Freude bereitet. Das alles hilft. Ich habe mich hier angemeldet, um mich mit all denen auszutauschen, die auch diese Krankheit haben. Die ist nämlich selten genug und es tut gut, wenn man jemanden hat, der auch SLE hat. Wie kommt ihr klar damit? Gibt es Einschränkungen in eurem Leben? Ich persönlich weigere mich, an dieser Krankheit zu zerbrechen. Ich will kämpfen, ich will leben. Und mir ist auch bewußt, daß dieser Kampf mein Leben lang andauern wird.
In diesem Sinne wünsche ich allen hier nur das BESTE!!!
glg Rebeka
Ich habe Lupus erythematodes. Eine schwere, seltene Hauterkrankung, die ich auf Anhieb nicht erkannt habe.
Angefangen hat es damit, daß ich im März einen operativen Eingriff an meinem vereiterten Finger hatte, der durch das Raynaud-Syndrom ausgelöst wurde. Der Eingriff hat ohne Narkose stattgefunden, es war die Hölle. Danach kam eine heftige Entzündung und Schwellung an allen Gelenken. Es war echt die Hölle. Ich war sieben Wochen lang daheim, konnte nicht arbeiten. In der Zeit war ich bei verschiedenen Ärzten, unter anderem auch beim Rheumatologen. Während den unzähligen Untersuchungen wurde mir prednisolon cortison und Ibuprofen 600 verschrieben. So langsam wurden die Schmerzen erträglicher. Endlich kam dann die Diagnose SLE. Daraufhin begann die eigentliche Therapie mit Quensyl. Ibuprofen mußte ich absetzen, weil dadurch die Nierenwerte schlechter geworden sind. Parallel zum Quensyl nehme ich noch das Cortison ein. Mittlerweile sind es nur noch 4 mg. Das Quensyl beginnt zu wirken, ich nehme es schon seit 10 Wochen ein und es klappt ohne Probleme. Und arbeiten kann ich auch wieder. Allerdings sind einige Nebenwirkungen aufgetreten wie Mondgesicht und teilweiser Haarausfall, wobei man da noch nicht ganz im klaren ist, ob es vom Cortison oder vom Lupus kommt. Nächsten Termin beim Rheumatologen habe ich am 18.08.2008. Es wird immer engmaschig untersucht. Alles in Allem sind die Blutwerte in Ordnung und ich arbeite wieder ganz normal seit zwei Monaten. Die Diagnose war damals ein Schock für mich. Mittlerweile lerne ich, damit umzugehen und das Leben trotz allem zu genießen und das zu machen, was mir große Freude bereitet. Das alles hilft. Ich habe mich hier angemeldet, um mich mit all denen auszutauschen, die auch diese Krankheit haben. Die ist nämlich selten genug und es tut gut, wenn man jemanden hat, der auch SLE hat. Wie kommt ihr klar damit? Gibt es Einschränkungen in eurem Leben? Ich persönlich weigere mich, an dieser Krankheit zu zerbrechen. Ich will kämpfen, ich will leben. Und mir ist auch bewußt, daß dieser Kampf mein Leben lang andauern wird.
In diesem Sinne wünsche ich allen hier nur das BESTE!!!
glg Rebeka



