K
Karin Großmann
Guest
Aaaaaalsoooo,
leider habe ich schon wieder eine sehr, sehr deprimierende Erfahrung mit Ärzten gemacht.
Wie ein paar von euch aus alten Postings wissen, habe ich seit längerer Zeit Probleme, einen Arzt bzw. Ärzte zu finden, die mich regelmäßig betreuen. Ich bin seit 20 Jahren Diabetiker mit Spätfolgen (z.B. leichte Nierenschädigung, was die Medikamentengabe verkompliziert), habe außerdem Bluthochdruck, der mit 4 verschiedenen Medikamenten behandelt wird, Verdacht auf chronische Darmentzündung und eine seronegative Spondarthritis. Ich habe seit 2 Jahren große Probleme (seit 1 Jahr krankgeschrieben), mit Schmerzen, mit Schwindel, mit Schwäche usw. aber keine wirkliche Betreuung, weder fachspezifisch noch bereichsübergreifend. Bisher bin ich immer irgendwie abgewimmelt worden. Krönung war dann die Reha letztes Jahr im September in Bad Aibling, dort wurden meine bisherigen Befunde einfach vom Tisch gewischt und ich habe das übliche Tagesprogramm durchlaufen. Dies sollte sich jetzt ändern, mein Hausarzt hat mich endlich an eine Schmerzambulanz einer Uniklinik überwiesen. Bis ich endlich einen Termin bekommen habe, dauerte es lange. Der erste Besuch dort lies mich dann endlich hoffen: Ich hatte ein Einführungsgespräch und man wollte mich in verschiedenen Abteilungen durchchecken um dann gemeinsam (!!!!) zu entscheiden, wie ich eingestellt werden sollte. Das hörte sich für mich schon an wie im Märchen und ich dachte, endlich bist du auf dem richtigen Weg ! Ein erster Termin beim Neurologen folgte, der einen sehr kompetenten und auch verständnisvollen Eindruck machte. Nun sollte ich warten, bis neue Termine in anderen Abteilungen, u.a. Rheumatologie erfolgen sollten. Innerhalb von ca. 10 Tagen sollte ich meine Termine genannt bekommen. Als ich dann nach 14 Tagen weder schriftlich noch telefonisch einen Bescheid hatte rief ich dort an um mal nachzufragen. Das Sekretariat teilte mir mit, das meine Unterlagen mit dem Vermerk "Rücksprache" beim Arzt auf dem Schreibtisch liegen, Termine seien wohl noch keine vereinbart worden. Man versprach mit einen Rückruf vom Arzt, der sich dann tatsächlich am nächsten Tag meldete. Er wäre mit seinen Kollegen übereingekommen, dass in meinem Fall dringend internistische Untersuchungen zu erfolgen hätten. Er schlägt daher eine stationäre Aufnahme vor. Nur dass in dieser Klinik (Universitätsklinik!) eine stationäre Aufnahme "vertraglich nicht unterstützt" würde, was auch immer das heißen mag. Die Untersuchungen ambulant durchführen zu lassen, würde ja viel zu lange dauern. Er würde mir vorschlagen, er könne in einem Bericht meine Befunde schriftlich zusammenfassen. Mit diesem Bericht sollte ich versuchen, eine Klinik in meiner Nähe zu finden, die mich aufnimmt und dann untersucht. Einen konkreten Vorschlag bezüglich einer solchen Klinik konnte er mir nicht machen, ich solle die Dinge am besten selbst in die Hand nehmen.
Ich bin platt. Ich bin einfach sprachlos. Und ich dachte, ich hätte endlich eine Perspektive! Die haben mich doch tatsächlich auch einfach abgewimmelt! Klar kommt jetzt die Frage auf, dürfen die das? Mein Hausarzt hat vor, Druck auszuüben, schließlich hat er mich überwiesen und die haben dort einen Auftrag zu erfüllen. Vielleicht könnt ihr verstehen, das ich nach diesen Aussagen kein großes Vertauen mehr aufbringen kann.
Aber wie geht es weiter?
Easy
leider habe ich schon wieder eine sehr, sehr deprimierende Erfahrung mit Ärzten gemacht.
Wie ein paar von euch aus alten Postings wissen, habe ich seit längerer Zeit Probleme, einen Arzt bzw. Ärzte zu finden, die mich regelmäßig betreuen. Ich bin seit 20 Jahren Diabetiker mit Spätfolgen (z.B. leichte Nierenschädigung, was die Medikamentengabe verkompliziert), habe außerdem Bluthochdruck, der mit 4 verschiedenen Medikamenten behandelt wird, Verdacht auf chronische Darmentzündung und eine seronegative Spondarthritis. Ich habe seit 2 Jahren große Probleme (seit 1 Jahr krankgeschrieben), mit Schmerzen, mit Schwindel, mit Schwäche usw. aber keine wirkliche Betreuung, weder fachspezifisch noch bereichsübergreifend. Bisher bin ich immer irgendwie abgewimmelt worden. Krönung war dann die Reha letztes Jahr im September in Bad Aibling, dort wurden meine bisherigen Befunde einfach vom Tisch gewischt und ich habe das übliche Tagesprogramm durchlaufen. Dies sollte sich jetzt ändern, mein Hausarzt hat mich endlich an eine Schmerzambulanz einer Uniklinik überwiesen. Bis ich endlich einen Termin bekommen habe, dauerte es lange. Der erste Besuch dort lies mich dann endlich hoffen: Ich hatte ein Einführungsgespräch und man wollte mich in verschiedenen Abteilungen durchchecken um dann gemeinsam (!!!!) zu entscheiden, wie ich eingestellt werden sollte. Das hörte sich für mich schon an wie im Märchen und ich dachte, endlich bist du auf dem richtigen Weg ! Ein erster Termin beim Neurologen folgte, der einen sehr kompetenten und auch verständnisvollen Eindruck machte. Nun sollte ich warten, bis neue Termine in anderen Abteilungen, u.a. Rheumatologie erfolgen sollten. Innerhalb von ca. 10 Tagen sollte ich meine Termine genannt bekommen. Als ich dann nach 14 Tagen weder schriftlich noch telefonisch einen Bescheid hatte rief ich dort an um mal nachzufragen. Das Sekretariat teilte mir mit, das meine Unterlagen mit dem Vermerk "Rücksprache" beim Arzt auf dem Schreibtisch liegen, Termine seien wohl noch keine vereinbart worden. Man versprach mit einen Rückruf vom Arzt, der sich dann tatsächlich am nächsten Tag meldete. Er wäre mit seinen Kollegen übereingekommen, dass in meinem Fall dringend internistische Untersuchungen zu erfolgen hätten. Er schlägt daher eine stationäre Aufnahme vor. Nur dass in dieser Klinik (Universitätsklinik!) eine stationäre Aufnahme "vertraglich nicht unterstützt" würde, was auch immer das heißen mag. Die Untersuchungen ambulant durchführen zu lassen, würde ja viel zu lange dauern. Er würde mir vorschlagen, er könne in einem Bericht meine Befunde schriftlich zusammenfassen. Mit diesem Bericht sollte ich versuchen, eine Klinik in meiner Nähe zu finden, die mich aufnimmt und dann untersucht. Einen konkreten Vorschlag bezüglich einer solchen Klinik konnte er mir nicht machen, ich solle die Dinge am besten selbst in die Hand nehmen.
Ich bin platt. Ich bin einfach sprachlos. Und ich dachte, ich hätte endlich eine Perspektive! Die haben mich doch tatsächlich auch einfach abgewimmelt! Klar kommt jetzt die Frage auf, dürfen die das? Mein Hausarzt hat vor, Druck auszuüben, schließlich hat er mich überwiesen und die haben dort einen Auftrag zu erfüllen. Vielleicht könnt ihr verstehen, das ich nach diesen Aussagen kein großes Vertauen mehr aufbringen kann.
Aber wie geht es weiter?
Easy