Vanessa69 schrieb:
Immer wieder lese ich,wie lange man auf den ersten Termin bei einem internistischen Rheumatologen warten mußte und wie man am Telefon abgekanzelt wird.
Hallo Vanessa,
es stimmt, dass man Glück haben muss - ging mir auch so.
Ich hätte über 2 Monate warten müssen (was bei meinem Doc noch kurz war, aber, dass weiß ich auch erst heute).
Als meine Beschwerden aber so schlimm wurden, dass nur noch hochdosiertes Cortison half, hat mein Hausdoc dort angerufen und um schnelleren Termin gebeten, den ich auch wenige Tage später bekam.
Bei Rheumadocs findet - sowie ich das sehe - ein ausgeklügeltes Timing statt. Die "laufenden" Patienten müssen unter Umständen anfänglich bereits wenige Tage/Wochen später erneut vorstellig werden, wenn die wichtigen Werte für eine Diagnose fertig sind. Und seriöse kompetente Behandlung braucht auch Zeit. Der erste Termin beispielsweise zog sich bei mir über eine dreiviertel Stunde mit dem Doc persönlich - der nächste folgte schon zwei Wochen später, den nächsten bekam ich dann zwei Monate später usw. Jedesmal viel Zeit vom Doc, diverse Blutabnahmen, mal Röntgen, mal Ultraschallen usw.
Lässt man sich auf die Dringlichkeitsliste setzen, kann man in das nächste freie "Zeitloch" rein. Auf diese Liste zu kommen, hängt vermutlich davon ab, wie man sich bei der Terminabmache äußert - bzw. ob der Hausarzt/der behandelnde Orthopäde dem ganzen durch einen Anruf nachhilft.
Ich habe zweimal live an der Anmeldung mitbekommen, das Anrufer/innen sehr gereizt reagierten, wenn sie den Terminvorschlag "in 3 Monaten" hörten. Es ging soweit, dass sie dann einfach unter Geschimpfe auflegten (da muss eine Arzthelferin schon echt die Nerven behalten können, wenn das Gegenüber so unverschämt brüllt). Das hilft natürlich gar nicht weiter ... denn auch sie möchten gut behandelt werden, wenn sie denn mal dran kommen. Und darauf kann man manchmal leider lange warten müssen ...
Mir auch rätselhaft, wieso es eigentlich so wenig Rheumadocs gibt ...
Schööönen Tag
Rosarot