AnnisAnatomy
Neues Mitglied
Liebe 'Mitleidenden'!
Ich hab eine wichtige Frage an's Forum, da ich mich derzeit bei meinem Rheumatologen nicht mehr gut beraten fühle. Ich musste vor einiger Zeit meine Enbrel Behandlung unterbrechen, da ich einen aktiven Infekt mit einem CRP von 300 (!) hatte. Ich habe darauf hin 4 Wochen Amoxi (Antibiotikum) bekommen, der CRP sank auf 35. Trotzdem wollte mein Rheumatologe nicht mit Enbrel fortfahren obwohl ich sehr unangenehmen Bechterew Schmerz hatte und Enbrel und MTX meine einzige Hoffnung sind (Ibuprofen wirkt nicht wirklich und schlägt mir auf den Magen). Dann hat er mich zur Knochenszinti geschickt, die logischerweise Entzündungen im Kreuzdarmbein und der Wirbelsäule aufwiesen (klar, ich hab ja auch einen Schub!) außerdem eine Entzündung im Kiefer. Nun hat er mich zum Zahnarzt geschickt, Zahn wurde gezogen, wieder Amoxi, Entzündung ist weg. Nun war ich gestern voller Hoffnunf zur Blutentnahme beim Rheumatologen. Ich dachte nun wäre der CRP sicher so weit gesunken, dass ich ENDLICH wieder mit Enbrel und MTX starten kann und was ist? Der CRP liegt noch immer bei 30 und der Rheumatologe ist 'ratlos'.
Aber jetzt mal ehrlich? Ich habe Bechterew/Sapho und einen starken Schub mit den üblichen Schmerzen. Ist es da nicht 'normal' dass man einen erhöhten CRP hat? Kommt das nicht einfach eben von dieser Krankheit? Warum sucht der denn immer weiter nach anderen Entzündungsherden statt mir endlich meine Rheumamedikamente (Enbrel/MTX) zu geben? Ich verstehe das nicht. ICH würde einfach denken: 'Ja, ich hab Sapho und Bechterew und einen aktiven Schub, der CRP ist erhöht also brauche ich Enbrel und MTX um das in den Griff zu kriegen!' Aber er schickt mich immer wieder weg und von Arzt zu Arzt und sucht nach irgendwelchen Entzündungsherden. DAS RHEUMA IST DOCH DER ENTZÜNDUNGSHERD?
Es macht mich wahnsinnig dass nichts für mich getan wird und überlege schon mir einen neuen Rheumatologen zu suchen (was in HH echt schwierig ist...). Seht Ihr das wie ich oder ist mein Arzt im Recht wenn er mir 1.) das Enbrel/MTX verweigert und 2.) den Entzündungswerd woanders statt beim Rheuma zu suchen?
Für Meinungen, Erfahrungen, Tipps & Hilfe wär ich soooo dankbar.
Eine schöne Weihnachtszeit für alle wünscht
Anni
Ich hab eine wichtige Frage an's Forum, da ich mich derzeit bei meinem Rheumatologen nicht mehr gut beraten fühle. Ich musste vor einiger Zeit meine Enbrel Behandlung unterbrechen, da ich einen aktiven Infekt mit einem CRP von 300 (!) hatte. Ich habe darauf hin 4 Wochen Amoxi (Antibiotikum) bekommen, der CRP sank auf 35. Trotzdem wollte mein Rheumatologe nicht mit Enbrel fortfahren obwohl ich sehr unangenehmen Bechterew Schmerz hatte und Enbrel und MTX meine einzige Hoffnung sind (Ibuprofen wirkt nicht wirklich und schlägt mir auf den Magen). Dann hat er mich zur Knochenszinti geschickt, die logischerweise Entzündungen im Kreuzdarmbein und der Wirbelsäule aufwiesen (klar, ich hab ja auch einen Schub!) außerdem eine Entzündung im Kiefer. Nun hat er mich zum Zahnarzt geschickt, Zahn wurde gezogen, wieder Amoxi, Entzündung ist weg. Nun war ich gestern voller Hoffnunf zur Blutentnahme beim Rheumatologen. Ich dachte nun wäre der CRP sicher so weit gesunken, dass ich ENDLICH wieder mit Enbrel und MTX starten kann und was ist? Der CRP liegt noch immer bei 30 und der Rheumatologe ist 'ratlos'.
Aber jetzt mal ehrlich? Ich habe Bechterew/Sapho und einen starken Schub mit den üblichen Schmerzen. Ist es da nicht 'normal' dass man einen erhöhten CRP hat? Kommt das nicht einfach eben von dieser Krankheit? Warum sucht der denn immer weiter nach anderen Entzündungsherden statt mir endlich meine Rheumamedikamente (Enbrel/MTX) zu geben? Ich verstehe das nicht. ICH würde einfach denken: 'Ja, ich hab Sapho und Bechterew und einen aktiven Schub, der CRP ist erhöht also brauche ich Enbrel und MTX um das in den Griff zu kriegen!' Aber er schickt mich immer wieder weg und von Arzt zu Arzt und sucht nach irgendwelchen Entzündungsherden. DAS RHEUMA IST DOCH DER ENTZÜNDUNGSHERD?
Es macht mich wahnsinnig dass nichts für mich getan wird und überlege schon mir einen neuen Rheumatologen zu suchen (was in HH echt schwierig ist...). Seht Ihr das wie ich oder ist mein Arzt im Recht wenn er mir 1.) das Enbrel/MTX verweigert und 2.) den Entzündungswerd woanders statt beim Rheuma zu suchen?
Für Meinungen, Erfahrungen, Tipps & Hilfe wär ich soooo dankbar.
Eine schöne Weihnachtszeit für alle wünscht
Anni
