Hallo Feld,
danke für deine Erläuterung und alles Gute für deine Frau, die ja auch schon viel durchgemacht hat.
Hallo Anna,
was ich so lese... kenne ich von meiner Frau seit 2,5 Jahren.
Im Stuhl sind diese nach der Erst-Infektion nie wieder zu sehen!
Komischer Weise habe ich aber seit der Erstinfektion (Wann diese genau war, ist unbekannt, auf jedem Fall vor 2007, da es ja nicht immer eine Blut- oder Stuhlprobe gab.) immer wieder phasenweise auftretende Durchfällle und Unterbauchbeschwerden etc..
Von daher würde ich in meinem Fall nicht unbedingt von einer "überstandenen" Infektion ausgehen.
Die IgG + IgA weisen auch nur nach, dass es eine "Alt-Infektion" gegeben hat. Für Ärzte also grundsätzich nicht mehr relevant! Sichtbar sind
dann nur die neuen Erscheinungen, wenn sie dann überhaupt
noch geglaubt werden. 99 % "überweisen" innerlich nur zum Psycho.
Eigentlich sprechen IgG-AKs, egal um welche Art Infektion es sich handelt, für eine abgelaufene oder auch persistierende Infektion.
IgA und auch IgM sprechen für eine akute Infektion.
Auch laut Westernblot sind meine IgA akut.
Habe heute tel. von der Hausärztin erfahren, dass meine Stuhlprobe einen neg. Befund ergaben. Werde aber sehen, dass ich nochmals eine Probe abgebe. Habe für nä. Wo. einen Termin bei der HÄ.
Selbst wenn trotz der IgA keine akute Infektion mehr vorhanden sei, greifen doch aber die IgA und ggf. die IgG AKs den eigenen Körper an, weswegen ja die Gelenkentzündungen etc. entstehen.
Also sind diese AKs doch auch nicht ganz ohne.:o
Ich habe ja bereits seit mind. 2008 die Diagnose reaktive Arthritis bzw. chron. Arthrose. Auf den Rönten- und Szintigraphiebildern ist es genau zu sehen.
Zum Glück hat mich mein Rheumi noch nicht in die Psycho-Ecke geschoben. Aber ich weiß, dass das viele, auch Rheumis oft machen.
Er verschrieb mir wegen der Arthrose Lodotra, Predni 5 mg. Hm, wenigstens was, auch wenn es die Sache nicht heilt.
Habe das auch schon hinterfragt, da ja eine Infektion auch mit AB und nicht mit Corti behandelt werden sollte. Da kann Corti ja ehr noch hinderlich sein als nützlich.
Anderer Seits habe ich auch gelesen, dass es nicht sicher ist, in wie weit bei chron. Infektionen AB überhaupt noch hilft.
Von daher schmeiße ich das Corti eben ein und gut iss.
Probleme sind die immer wieder wandernden Nebenkriegsplätze.
Z.B. zuerst Luftnot, Herz/Lunge, wie nach dem Herzinfarkt, keine Belastungsfähgkeit, rote Brust-Knoten (? Pestis) Lymphknoten-Schwellung,Rückenschmerzen,Knie,Zehen, Fersen... und zum Schluss zog
es in den Kopf.
Das mit der Luftnot oder auch Herzstechen, auch im Liegen kenne ich zu gut. Hatte ja auch mal Mycoplasma und Clamydophila Pneumonie, EBV, Toxoplasmose, Herpes Zoster.
Was nun wovon kommt, keine Ahnung.
Auf jedem Fall habe ich für Nov. nach 3 Jahren einen neuen Termin bei der Lungenfachärztin gemacht, da die Probs sich irgendwie verschlimmerten.
Es wurde vor 4 Jahren auch die Diagnose Hyperreagibles Bronchialsystem gestellt. Nicht dass ich etwa noch COPT habe oder so.
Habe oft, auch im Bett, so ein Gefühl, als wenn "etwas" in den Bronchien sitzt, wie bei einer Erkältung, auch wenn ich nicht erkältet bin.
Wenn ich dann abhüstele, dann bessert es sich kurzzeitig. Ist schon belastend.
Aber in wie fern das alles mit der Yersiniose zusammenhängt, kann ich nicht sagen.
Meine Belastungsfähigkeit ist auch nicht gut.
Brustknoten habe ich einen zu bieten, seit 1993, aber innerlich und gutartig, ein sogenanntes Fibroadenom.
Weiß, dass die Dinger auch von Infektionen ausgelöst werden können, aber von welcher nun genau, keine Ahnung. Das interessiert auch keinen Arzt.
Dann habe ich auch noch mehrere subcutane Hautknötchen, die man nur bemerkt, wenn man drauf fasst, also nicht äußerlich sichtbar, außer einem, den ich vor Jahren weg operieren ließ.
Der Rheumi meinte, Sarkoidose sei es nicht. Es hätte was mit den Sehnenansätzen zu tun, habs nicht ganz verstanden.
Variierende Schmerzen habe ich ja so wie so in Armen und Beinen, Hüften, Rücken usw.. Oft kann man nicht genau unterscheiden, ob es Nerven- oder Knochenschmerzen sind.
Wie genau ist der Kopf deiner Frau betroffen, wenn ich fragen darf?
Gab es Auffälligkeiten beim EEG, AEP oder MRT?
Bei mir gibt es da leider auch Abweichungen, aber es interessiert weder die Ärzte im KH noch meine niedergel. Neurologin, welche ich auch wechseln werden. Bin noch auf der Suche nach einer kompetenten.
Habe zu dem auch noch Polyneuropathien in den Beinen.
Wir warten noch auf die jüngsten Liquor-Befunde der Rückenmarkpunktion.
Da drücke ich euch ganz fest die Daumen, dass es ein gutes Ergebnis wird.
Bei meiner einzigen Lumbalpunktion im Januar 10 war angeblich alles okay.
Borreliose wurde ausgeschlossen.
Allerdings waren die IgG im Liquor 37 bei einer Norm bis 40 und 3 Erythrozyten bei einer Norm von 0. Aber es hat keinem gejuckt, wie immer.
Ob die hohen IgG ein Hinweis auf eine ZNS-Beteiligung sein können?
Die Nebenwirkungen von Antibiotika (wenn diese überhaupt noch rechtzeitig gegeben wurden!) und Entzündungshemmer/Schmerzmittel sind ja in den Beipackzetteln aufgeführt...und wer lang genug das Zeug "additiv" schluckt, versteht die Welt dann auch nicht mehr, woher was noch kommt ... Schlappheit, Müdigkeit, Schlafprobleme, Augen... usw.
Naja klar... Ich bin auch immer für die Abklärung der URSACHE und nicht für die Behandlung der Symptome.
Aber was will man machen, wenn die Ärzte nicht wollen.
Hatte anfangs auch mit der Einnahme von Corti gehadert.
Aber nun nehme ich es erst mal, ist ja noch eine physiologische Dosis, von daher.... Hoffe nur, dass sich mein Katarakt nicht dadurch verschlimmert oder anderweitige Augenprobs auftreten, da ich eh schon diverse Augenerkrankungen habe.
Deshalb hatte ich hier im Form nachgefragt, wer von einer
Langzeitstudie wüßte, denn lt. WIKI-ORG (bitte hier reinschauen+u.a.m)
sieht man im Grafikverlauf dass es vielleicht mal ein Ende gibt
und die ewige Entzündung nicht den schon vorhandenen Rheumafakor hochtreibt... Rheumis sehen diesen... und woher ist an sich uninteressant,
so unsere Erfahrung.
Nun ja, keiner will wirklich die Ursache wissen.
Man kann also nur auf den Abbau dieser Bakterien hoffen... und soweit noch im Berufsleben ... der betroffene Arbeitgeber wohl auch ...
LG Feld
Ich habe es mittlerweile aufgeben und habe die EM-Rente beantragt und bewilligt bekommen, auch wenn wegen anderen Diagnosen.
Aber irgendwie scheint ja alles zusammen zu hängen.
Deiner Frau gute Besserung und euch beiden viel viel Kraft zum Kämpfen.
Liebe Grüße
Anna:a_smil08: