Hallo Leute, ich bin neu hier und stehe vor einem Problem. Ich bin 21 und kann fast nichts mehr ohne Schmerzen machen.
Gestern bekam ich eine Überweisung von meinem Hausarzt zur Kerckhoff Klinik nach Bad Nauheim. Dort wurde ich kurz nach Feststellung des Morbus Bechterew 14 Tage behandelt (02/2003).
Nun hab ich Heute dort bezgl. eines Termins angerufen und würde auf September 2007 vertröstet. Ich hab nun ein kurzes Mail an den Oberarzt geschrieben, welches einen Teil meiner täglichen Leiden beschreibt.
Habt ihr denn noch andere Ideen an wen ich mich wenden kann. Mein Problem ist, dass ich keine Medikamente nehme. Hier mal das Mail das ich geschickt habe:
Sehr geerter Herr Oberarzt Dr. Walter Hermann,
Ich habe heute telefonisch versucht, nach einer gestrigen Ausstellung einer Überweisung meines Hausarztes zu Ihnen, einen Termin für eine Ambulate oder stationäre Behandlung zu bekommen.
Die Dame am Telefon teilte mir etwas mürrig mit, dass bis zum September 2007 alles terminlich belegt sei und es lange Wartelisten gibt. Leider bin ich jetzt noch genauso schlau wie vorher. Ich habe weder einen Termin, noch wurde mir in irgendeiner Form weiter geholfen.
Nun kommt meine eigentliche Frage:
Was raten Sie einem 21 jährigen Menschen, der seit 3,5 Jahren an Morbus Bechterew = ankylosierende Spondylitis leidet und ausser einem 14 tägigen Aufenthalt in Ihrer Klinik im Februar 2003, keinerlei gesundheitliche Fortschritte (eher Rückschritte) gemacht hat. Vor über einem Jahr habe ich die von Ihnen empfohlen Medikamente abgesetzt, da sie ausser den auftretenden Nebenwirkungen keinerlei Wirkung zeigten. Ich muss zugeben, dass ich mich mit dem ganzen Thema nicht auskenne. Allerdings weiss ich, dass meine derzeitige Lebensqualität nicht zumutbar ist. Ich möchte mal ein Paar meiner alltäglichen Probleme auflisten:
morgendliche "Steifheit" die erst nach Stunden schwindet
anziehen von Socken oder Unterwäsche bzw. Schuhe wird zum Kraftakt und ist mit hohen Schmerzen verbunden
laufen während der ersten Stunden nach dem Aufstehen ist eher als humpeln zu bezeichnen und mit erheblichen Schmerzen verbunden (man bedenke hierbei auch bitte das Ansehen im Umfeld z.B. von Arbeitskollegen)
stark eingeschränkte Bewegungsfreiheit der rechten Schulter - alle Bewegungen in einem bestimmten Winkel schmerzen stark (Resultat: der rechte Arm wird nicht genutzt)
nach jedem Aufstehen aus der Sitzposition laufe ich die erste Zeit gebückt, auch z:B. beim Auto fahren (auch hier bedenke man wieder das Ansehen im Umfeld)
Schmerzen beim sitzen (im Bereich der Gesässknochen und der Muskulatur)
Schmerzen beim liegen im Bett
Schlafstörungen (Wache um 2-3 Uhr nachts auf und kann aufgrund der Schmerzen nicht mehr einschlafen - Schlafmangel, täglich!)
Zusammengefasst kann man sagen, jede Bewegung und auch jedes Verharren schmerzt und schlafen erfüllt auch nicht den gewohnten Zweck.
Was kann ich nun Ihrer Meinung nach tun, um die Zeit zu überbrücken in der ich leider keinen Termin bekomme. Ich möchte noch mal betonen dass ich keine Medikamente nehme. Für jegliche Hilfe wäre ich sehr dankbar.
Eine kleine Anmerkung:
Natürlich verstehe ich dass es gewisse Wartezeiten gibt. Andererseits denke ich mir, dass 90% Ihrer Patienten warscheinlich über 30 oder sogar 40 sind. Vielleicht klingt es egoistisch, aber ich bin 21 und verliere momentan jeglichen Spaß am Leben, alles was ich mache ist mit erheblichen Schmerzen verbunden. Auch der Arbeitsalltag ist durch diese "Behinderung" nicht leichter zu bewältigen. Ich habe zwar schon einen Bürojob, dieser ist aber auch nicht gerade förderlich für diese Krankheit. Vielleicht wird daher deutlich, dass ich mir nicht vorstellen kann, 11 Monate auf eine stationäre Behandlung zu warten. Vielleicht finden wir eine gemeinsame Lösung.
Mit freundlichen Grüßen / Best Regards
Gestern bekam ich eine Überweisung von meinem Hausarzt zur Kerckhoff Klinik nach Bad Nauheim. Dort wurde ich kurz nach Feststellung des Morbus Bechterew 14 Tage behandelt (02/2003).
Nun hab ich Heute dort bezgl. eines Termins angerufen und würde auf September 2007 vertröstet. Ich hab nun ein kurzes Mail an den Oberarzt geschrieben, welches einen Teil meiner täglichen Leiden beschreibt.
Habt ihr denn noch andere Ideen an wen ich mich wenden kann. Mein Problem ist, dass ich keine Medikamente nehme. Hier mal das Mail das ich geschickt habe:
Sehr geerter Herr Oberarzt Dr. Walter Hermann,
Ich habe heute telefonisch versucht, nach einer gestrigen Ausstellung einer Überweisung meines Hausarztes zu Ihnen, einen Termin für eine Ambulate oder stationäre Behandlung zu bekommen.
Die Dame am Telefon teilte mir etwas mürrig mit, dass bis zum September 2007 alles terminlich belegt sei und es lange Wartelisten gibt. Leider bin ich jetzt noch genauso schlau wie vorher. Ich habe weder einen Termin, noch wurde mir in irgendeiner Form weiter geholfen.
Nun kommt meine eigentliche Frage:
Was raten Sie einem 21 jährigen Menschen, der seit 3,5 Jahren an Morbus Bechterew = ankylosierende Spondylitis leidet und ausser einem 14 tägigen Aufenthalt in Ihrer Klinik im Februar 2003, keinerlei gesundheitliche Fortschritte (eher Rückschritte) gemacht hat. Vor über einem Jahr habe ich die von Ihnen empfohlen Medikamente abgesetzt, da sie ausser den auftretenden Nebenwirkungen keinerlei Wirkung zeigten. Ich muss zugeben, dass ich mich mit dem ganzen Thema nicht auskenne. Allerdings weiss ich, dass meine derzeitige Lebensqualität nicht zumutbar ist. Ich möchte mal ein Paar meiner alltäglichen Probleme auflisten:
morgendliche "Steifheit" die erst nach Stunden schwindet
anziehen von Socken oder Unterwäsche bzw. Schuhe wird zum Kraftakt und ist mit hohen Schmerzen verbunden
laufen während der ersten Stunden nach dem Aufstehen ist eher als humpeln zu bezeichnen und mit erheblichen Schmerzen verbunden (man bedenke hierbei auch bitte das Ansehen im Umfeld z.B. von Arbeitskollegen)
stark eingeschränkte Bewegungsfreiheit der rechten Schulter - alle Bewegungen in einem bestimmten Winkel schmerzen stark (Resultat: der rechte Arm wird nicht genutzt)
nach jedem Aufstehen aus der Sitzposition laufe ich die erste Zeit gebückt, auch z:B. beim Auto fahren (auch hier bedenke man wieder das Ansehen im Umfeld)
Schmerzen beim sitzen (im Bereich der Gesässknochen und der Muskulatur)
Schmerzen beim liegen im Bett
Schlafstörungen (Wache um 2-3 Uhr nachts auf und kann aufgrund der Schmerzen nicht mehr einschlafen - Schlafmangel, täglich!)
Zusammengefasst kann man sagen, jede Bewegung und auch jedes Verharren schmerzt und schlafen erfüllt auch nicht den gewohnten Zweck.
Was kann ich nun Ihrer Meinung nach tun, um die Zeit zu überbrücken in der ich leider keinen Termin bekomme. Ich möchte noch mal betonen dass ich keine Medikamente nehme. Für jegliche Hilfe wäre ich sehr dankbar.
Eine kleine Anmerkung:
Natürlich verstehe ich dass es gewisse Wartezeiten gibt. Andererseits denke ich mir, dass 90% Ihrer Patienten warscheinlich über 30 oder sogar 40 sind. Vielleicht klingt es egoistisch, aber ich bin 21 und verliere momentan jeglichen Spaß am Leben, alles was ich mache ist mit erheblichen Schmerzen verbunden. Auch der Arbeitsalltag ist durch diese "Behinderung" nicht leichter zu bewältigen. Ich habe zwar schon einen Bürojob, dieser ist aber auch nicht gerade förderlich für diese Krankheit. Vielleicht wird daher deutlich, dass ich mir nicht vorstellen kann, 11 Monate auf eine stationäre Behandlung zu warten. Vielleicht finden wir eine gemeinsame Lösung.
Mit freundlichen Grüßen / Best Regards