Hallo zusammen,
meine Tochter hat seit 3 Wochen einen Rheumaschub. Sie hat Oligoarthritis mit rezidivierender Iritis. Betroffen waren bisher immer nur das linke Auge und der rechte Ellbogen. Seit fast 2 Jahren hatte sie jetzt Ruhe und war beschwerdefrei.
Vor ca. 2 Monaten konnten wir das MTX dann absetzen (von 15 mg / Woche auf 0 mg! ich dachte eigentlich mtx sollte man ausschleichen und zwar im 2,5 mg-Schritt jeweils einige wochen lang, so hatte unser Arzt es uns damals gesagt beim Ersten Auslassversuch). Vor 3 Wochen bekam sie dann innerhalb weniger Tage einen Kniegelenkserguß, den wir sofort dem Arzt zeigten, worauf hin er mtx mit gleich wieder 15 mg / Woche und 3 x tgl. Ibuprofen verordnet hat.
Anschliessend wollte er uns eben nach 3 Wochen(gestern) wieder sehen, wegen einer möglichen Punktion.
So nun hatte sie ja am Ellenbogen schon mal einen Erguß und dieser hat mindestend 10 Wochen bestanden außerdem war eine deutliche Bewegungseinschränkung vorhanden bis der Arzt überhaupt an eine Punktion dachte...ihr Kniegelenk ist aber frei beweglich und der Erguß besteht erst seit 3 Wochen, trozdem wollte der Arzt gestern dann gleich punktieren weil er dann für 4 Wochen in Urlaub geht (seine Worte - tolle Indikation) "aber wenn sie das jetzt nicht wollen dann können wir bis nach dem urlaub warten." Also entweder es gehört gemacht oder man kann noch 4 Wochen warten?! Ganz ehrlich ich trau dem nicht mehr! Erst schon die verschiedenen Methoden beim Absetzen des MTX und eben warum er bei dem einen Erguß gewartet hatte bzw. gar nix gemacht hat und jetzt soll´s sofort gleich sein....Da ich nicht wirklich daran glaubte, daß er eine Punktion macht, weil er das eben damals beim Ellbogen auch so oft gesagt hat aber nie gemacht, habe ich meiner Tochter auch nix von einer Punktion gesagt (warum schlafende Hunde wecken) und wollte ihr dann gestern im Behandlungszimmer erstmal erklären was bei ihr gemacht werden soll und ob sie damit einverstanden ist. Daraufhin is er ganz patzig geworden, und meinte: "Das ist eine ganz schlechte Idee das Kind entscheiden zu lassen!" Ich meine schon klar daß man manche Entscheidungen selber treffen muss.Aber ich bin bisher immer gut damit gefahren, ihr zu erklären was gemacht wird und ich hab´immer gewartet (wenn möglich) bis sie bereit war. Hat der Arzt erwartet, daß ich sie sofort zwinge zu dieser schmerzhaften Prozedur ohne ihr irgendwas zu erklären ( da hat er nämlich auch die augen verdreht)? wie seht ihr das?
Nach welchen Kriterien wurden Eure Kinder am Kniegelenk punktiert? Und was ist dabei evtl zu beachten? Es soll ja sehr schmerzhaft sein... Kann man das auch in örtlicher Betäubung machen lassen? Gibt es alternative Methoden den Gelenkserguß zu minimieren? Was sagt ihr euren Kindern?
Ich hoffe das war jetzt nicht zu sehr durcheinndergewurschtelt
eine ratlose Jabbo
meine Tochter hat seit 3 Wochen einen Rheumaschub. Sie hat Oligoarthritis mit rezidivierender Iritis. Betroffen waren bisher immer nur das linke Auge und der rechte Ellbogen. Seit fast 2 Jahren hatte sie jetzt Ruhe und war beschwerdefrei.
Vor ca. 2 Monaten konnten wir das MTX dann absetzen (von 15 mg / Woche auf 0 mg! ich dachte eigentlich mtx sollte man ausschleichen und zwar im 2,5 mg-Schritt jeweils einige wochen lang, so hatte unser Arzt es uns damals gesagt beim Ersten Auslassversuch). Vor 3 Wochen bekam sie dann innerhalb weniger Tage einen Kniegelenkserguß, den wir sofort dem Arzt zeigten, worauf hin er mtx mit gleich wieder 15 mg / Woche und 3 x tgl. Ibuprofen verordnet hat.
Anschliessend wollte er uns eben nach 3 Wochen(gestern) wieder sehen, wegen einer möglichen Punktion.
So nun hatte sie ja am Ellenbogen schon mal einen Erguß und dieser hat mindestend 10 Wochen bestanden außerdem war eine deutliche Bewegungseinschränkung vorhanden bis der Arzt überhaupt an eine Punktion dachte...ihr Kniegelenk ist aber frei beweglich und der Erguß besteht erst seit 3 Wochen, trozdem wollte der Arzt gestern dann gleich punktieren weil er dann für 4 Wochen in Urlaub geht (seine Worte - tolle Indikation) "aber wenn sie das jetzt nicht wollen dann können wir bis nach dem urlaub warten." Also entweder es gehört gemacht oder man kann noch 4 Wochen warten?! Ganz ehrlich ich trau dem nicht mehr! Erst schon die verschiedenen Methoden beim Absetzen des MTX und eben warum er bei dem einen Erguß gewartet hatte bzw. gar nix gemacht hat und jetzt soll´s sofort gleich sein....Da ich nicht wirklich daran glaubte, daß er eine Punktion macht, weil er das eben damals beim Ellbogen auch so oft gesagt hat aber nie gemacht, habe ich meiner Tochter auch nix von einer Punktion gesagt (warum schlafende Hunde wecken) und wollte ihr dann gestern im Behandlungszimmer erstmal erklären was bei ihr gemacht werden soll und ob sie damit einverstanden ist. Daraufhin is er ganz patzig geworden, und meinte: "Das ist eine ganz schlechte Idee das Kind entscheiden zu lassen!" Ich meine schon klar daß man manche Entscheidungen selber treffen muss.Aber ich bin bisher immer gut damit gefahren, ihr zu erklären was gemacht wird und ich hab´immer gewartet (wenn möglich) bis sie bereit war. Hat der Arzt erwartet, daß ich sie sofort zwinge zu dieser schmerzhaften Prozedur ohne ihr irgendwas zu erklären ( da hat er nämlich auch die augen verdreht)? wie seht ihr das?
Nach welchen Kriterien wurden Eure Kinder am Kniegelenk punktiert? Und was ist dabei evtl zu beachten? Es soll ja sehr schmerzhaft sein... Kann man das auch in örtlicher Betäubung machen lassen? Gibt es alternative Methoden den Gelenkserguß zu minimieren? Was sagt ihr euren Kindern?
Ich hoffe das war jetzt nicht zu sehr durcheinndergewurschtelt
eine ratlose Jabbo
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