S
Sabinerin
Guest
Einen wunderschönen guten Morgen zusammen,
gestern war ich bei einem Arzt, weil die Abrechnungsstelle meiner KK die Rezepte für KG nicht wollte. Eine ältere Patientin (60-70 Jahre) bekam das mit und sagte:"Ja, ja, die machen mit uns was sie wollen..."
Ich lächte sie an und meinte:"Nein, das werden sie nicht, man muß nur den Mut haben zu seinen Rechten zu stehen..."
So kamen wir ins Gespräch und was erfuhr ich da???
Die ältere Dame hatte "Rheuma". Ich fragte nicht nach, welches "Rheuma", also irgendeine Erkrankung des rheumatischen Formenkreises.
Die bekam vor einigen Jahren eine Kur verordnet. Sie fuhr hin und fand ein Haus vor, welches in keinster Weise "rheumagerecht" war. Es gab keine Aufzüge, nur lange Gänge, verwinkelte Ecke. Ferner waren einige Angestellte furchtbar "pampig". Die Dame erzählte mir einige Geschichte, die mir die Haare zu berge stehen ließen *kopfschüttel*
Sie packte nach wenigen Tagen die Koffer und fuhr heim. Dann schrieb sie Beschwerdebriefe. (Ich kürze das Gespräch auf einige wichtige Details) Irgendwann schrieb der Oberste aller Oberen der KK zurück mit dem Hinweis, daß er schon viele Dankesbriefe bekommen hätte und die Menschen dieses Haus gelobt hätten.
Die ältere Dame war darüber so empört, daß sie zum Hörer griff und diesen Herrn von der KK anrief. Sie sagte zu ihm, daß die kK kein Wohlfahrtsverband wäre, bei dem man sich bedanken müsste, sondern daß die Kuren verordnet würden, weil Menschen krank sind (*bg*
)
Na, es ging hin und her.... nach einigen Wochen rief dieser Herr zerknirrscht an und meinte, sie hätten dieses Haus in Augenschein genommen und er möchte sich bei ihr entschuldigen.
Daraufhin erzählte sie ihm die Gespräche, die sich zwischen einigen Angestellten und Patienten ereignet hätten.
Fazit: Die ältere Dame bekam umgehend eine neue Kur in einem schönen Haus...."Wo mein Vater auch immer zur Kur fährt"...sagte der Oberste von der KK.
Die ältere Dame:"Ach von UNSEREN Beiträgen oder was??" (*nochbreitergrins*
)
Nach einigen Monaten fand irgendwo eine Veranstaltung statt. Dort standen auch einige Leute aus dem Ort, wo sich die Kurklinik damals befand. Sie fragte nach dem Haus XY.
Antwort:"Ach das war ein ehemaliges Kurhaus der Krankenkasse XY. Das wurde aber verkauft an YZ:"
Und die Dame???? Sie lächelte nur und nickte....
Während die Dame ihre Geschichte erzählte, fing ich immer breiter an zu grinsen. Ich sagte ihr, daß ich genau DAS meine. Ich halte es für sinnlos um unwichtige kleine Dinge zu kämpfen, sondern darum daß man seine Rechte wahren sollte und man in der Tat etwas erreichen könnte.
Nachdem ich ihr meine Geschichte mit der "Erpressung des Arztes" schilderte, meinte sie:"Wir beide sollten uns als Team zusammen tun..."
*lächel*
Das wollte ich hier einfach mal erwähnen. Es ist natürlich nicht einfach gegen die großen Mühlen anzukämpfen, aber manchmal kann Mann/Frau etwas erreichen...
Viele Grüße
Sabinerin
gestern war ich bei einem Arzt, weil die Abrechnungsstelle meiner KK die Rezepte für KG nicht wollte. Eine ältere Patientin (60-70 Jahre) bekam das mit und sagte:"Ja, ja, die machen mit uns was sie wollen..."
Ich lächte sie an und meinte:"Nein, das werden sie nicht, man muß nur den Mut haben zu seinen Rechten zu stehen..."
So kamen wir ins Gespräch und was erfuhr ich da???
Die ältere Dame hatte "Rheuma". Ich fragte nicht nach, welches "Rheuma", also irgendeine Erkrankung des rheumatischen Formenkreises.
Die bekam vor einigen Jahren eine Kur verordnet. Sie fuhr hin und fand ein Haus vor, welches in keinster Weise "rheumagerecht" war. Es gab keine Aufzüge, nur lange Gänge, verwinkelte Ecke. Ferner waren einige Angestellte furchtbar "pampig". Die Dame erzählte mir einige Geschichte, die mir die Haare zu berge stehen ließen *kopfschüttel*
Sie packte nach wenigen Tagen die Koffer und fuhr heim. Dann schrieb sie Beschwerdebriefe. (Ich kürze das Gespräch auf einige wichtige Details) Irgendwann schrieb der Oberste aller Oberen der KK zurück mit dem Hinweis, daß er schon viele Dankesbriefe bekommen hätte und die Menschen dieses Haus gelobt hätten.
Die ältere Dame war darüber so empört, daß sie zum Hörer griff und diesen Herrn von der KK anrief. Sie sagte zu ihm, daß die kK kein Wohlfahrtsverband wäre, bei dem man sich bedanken müsste, sondern daß die Kuren verordnet würden, weil Menschen krank sind (*bg*
Na, es ging hin und her.... nach einigen Wochen rief dieser Herr zerknirrscht an und meinte, sie hätten dieses Haus in Augenschein genommen und er möchte sich bei ihr entschuldigen.
Daraufhin erzählte sie ihm die Gespräche, die sich zwischen einigen Angestellten und Patienten ereignet hätten.
Fazit: Die ältere Dame bekam umgehend eine neue Kur in einem schönen Haus...."Wo mein Vater auch immer zur Kur fährt"...sagte der Oberste von der KK.
Die ältere Dame:"Ach von UNSEREN Beiträgen oder was??" (*nochbreitergrins*
Nach einigen Monaten fand irgendwo eine Veranstaltung statt. Dort standen auch einige Leute aus dem Ort, wo sich die Kurklinik damals befand. Sie fragte nach dem Haus XY.
Antwort:"Ach das war ein ehemaliges Kurhaus der Krankenkasse XY. Das wurde aber verkauft an YZ:"
Und die Dame???? Sie lächelte nur und nickte....
Während die Dame ihre Geschichte erzählte, fing ich immer breiter an zu grinsen. Ich sagte ihr, daß ich genau DAS meine. Ich halte es für sinnlos um unwichtige kleine Dinge zu kämpfen, sondern darum daß man seine Rechte wahren sollte und man in der Tat etwas erreichen könnte.
Nachdem ich ihr meine Geschichte mit der "Erpressung des Arztes" schilderte, meinte sie:"Wir beide sollten uns als Team zusammen tun..."
Das wollte ich hier einfach mal erwähnen. Es ist natürlich nicht einfach gegen die großen Mühlen anzukämpfen, aber manchmal kann Mann/Frau etwas erreichen...
Viele Grüße
Sabinerin