Hallo,
mitte 2007 diagnostizierte man bei mir die chron. Polyarthritis.
Auf der einen Seite war ich froh, endlich zu einer Diagnose zu kommen,
zu der die zahlreichen vorhandenen Symptome passten ... es gab Momente,
wo ich schon an mir zweifelte .. das kennt bestimmt jeder, der hier in diesem Forum gelandet ist.
Und auf der anderen Seite, war ich natürlich erstmal geschockt.
Rheuma, das bedeutet für mich sich "Lebenslänglich", mit einer Erkrankung
anzufreunden, die einem schonungslos die eigenen Grenzen aufweist.
Die einen in Schmerzzustände versetzt, wo man vorher noch nicht
einmal ahnte, dass es solche Schmerzen überhaupt gibt.
Die Diagnose Rheuma, hat mein komplettes Leben umgekrempelt.
" Wenn nicht jetzt, wann dann .." ist mein persönlicher Leitspruch geworden.
Ich habe das Gefühl dass die Zeit läuft, in der es noch einigermaßen
gut läuft.
So habe ich meine Arbeitszeit auf 60% reduziert, ich bin
in einer
interdiszipilnären Ambulanz.
a) um die für mich nötigen Ruhephasen auch zu bekommen
und
b) um mir meinen Kindheitstraum von einem eigenen Pferd zu erfüllen
Bei meinem Pferd kann ich meine Schmerzen, weitestgehend vergessen.
Mein Pferd ist mein Physio-, Ergo-, und Psychotherapeut im Grunde sollte
ich seine Kosten bei der KK einreichen.
Medikamentös bin ich zur Zeit bei Arava 20 mg. und 5 mg. Prednisolon
angelangt, bei Schüben geht die Prednisolon Dosis bis 20 mg.
MTX bekam ich anfangs, vertrug es aber nicht.
Bei Arava schleichen sich auch so langsam die späten Nebenwirkungen ein,
ich bekomme Hautjucken, Geschmacksveränderungen und die Schübe
verkürzen sich.
Soweit meine Vorstellung, ah bevor ich es vergesse, ich bin Baujahr 1970,
habe noch 3 Hunde und lebe schon seit Jahren völlig unspektakulär in
einer gut funktionierenden Beziehung.
LG
Frl. Meyer
mitte 2007 diagnostizierte man bei mir die chron. Polyarthritis.
Auf der einen Seite war ich froh, endlich zu einer Diagnose zu kommen,
zu der die zahlreichen vorhandenen Symptome passten ... es gab Momente,
wo ich schon an mir zweifelte .. das kennt bestimmt jeder, der hier in diesem Forum gelandet ist.
Und auf der anderen Seite, war ich natürlich erstmal geschockt.
Rheuma, das bedeutet für mich sich "Lebenslänglich", mit einer Erkrankung
anzufreunden, die einem schonungslos die eigenen Grenzen aufweist.
Die einen in Schmerzzustände versetzt, wo man vorher noch nicht
einmal ahnte, dass es solche Schmerzen überhaupt gibt.
Die Diagnose Rheuma, hat mein komplettes Leben umgekrempelt.
" Wenn nicht jetzt, wann dann .." ist mein persönlicher Leitspruch geworden.
Ich habe das Gefühl dass die Zeit läuft, in der es noch einigermaßen
gut läuft.
So habe ich meine Arbeitszeit auf 60% reduziert, ich bin
in einer interdiszipilnären Ambulanz.
a) um die für mich nötigen Ruhephasen auch zu bekommen
und
b) um mir meinen Kindheitstraum von einem eigenen Pferd zu erfüllen
Bei meinem Pferd kann ich meine Schmerzen, weitestgehend vergessen.
Mein Pferd ist mein Physio-, Ergo-, und Psychotherapeut im Grunde sollte
ich seine Kosten bei der KK einreichen.
Medikamentös bin ich zur Zeit bei Arava 20 mg. und 5 mg. Prednisolon
angelangt, bei Schüben geht die Prednisolon Dosis bis 20 mg.
MTX bekam ich anfangs, vertrug es aber nicht.
Bei Arava schleichen sich auch so langsam die späten Nebenwirkungen ein,
ich bekomme Hautjucken, Geschmacksveränderungen und die Schübe
verkürzen sich.
Soweit meine Vorstellung, ah bevor ich es vergesse, ich bin Baujahr 1970,
habe noch 3 Hunde und lebe schon seit Jahren völlig unspektakulär in
einer gut funktionierenden Beziehung.
LG
Frl. Meyer
...

