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Welche Schmerzmittel nehmt ihr?

Dieses Thema im Forum "Sonstige Medikamente und Schmerztherapie" wurde erstellt von Flocke_79, 4. Februar 2017.

  1. B.one

    B.one Mitglied

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    Hallo Kuki,
    ich brauche Schmerzmittel, weil ich auch noch weitere Baustellen habe. Außerdem wirkt mein Biological nicht so bei den Sehnenproblemen. Ein Versuch mit Cosentyx ging leider nach hinten los. Da bin ich im Moment vorsichtig.
    Wobei ich noch hinzugen möchte ich möchte, dass ich nicht nur einfach Schmerzmittel schlucke sondern auch andere Therapien einsetze (Bewegungstherapie, Kältetherapie, Physio, Entspannung,...).
    LG
    B.one
     
  2. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hi b_one, bei meinem Wirbelsäulenschaden helfen meine Rheuma Medikamente ja auch nicht, dank Bewegung, Rehasport und so, reicht mir ab und zu ne diclo.

    Wäre ja schön wenn es anderen auch so ginge.
     
  3. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    Hallo!
    Meine Ärztin im Kh hat mir einmal gesagt: wenn Du mehr als 2-3 Mal in der Woche Schmerzmittel brauchts, dann erhöhe lieber das Cortison.
    Das wäre dann auch von meiner Seite die Antwort auf Kukanas Frage: wenn man zuviel Schmerzmittel braucht, dann stimmt wohl etwas an der Therapie nicht...
    (Natürlich abgesehen von denjenigen, die bleibende Schäden, andere Krankheiten usw. usw. haben, oder natürlich MB wo Cortison ja nicht das Mittel der Wahl ist).

    Kati
     
  4. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    Maggy warum muß es gleich persönlich werden?
    Warum darf einer, der andere Erfahrungen hat, nicht mitdiskutieren?
    Damit entziehst Du allen Politikern, Richter - z.B. auch im Sport, und auch allen Ärzten (außer denen, die Krank sind!) das Recht irgendwas zu sagen.

    Die "These", dass Schmerzmittelkonsum-Schmerzen "hervorruft" (vielleicht anders formuliert) ist m.W. wissenschaftlich belegt, nichts Maras Erfindung und auch kein Blödsinn. Das das nicht immer und überall gilt, ist was anderes... aber nix passt immer und überall.

    Wir haben hier alle ganz unterschiedliche Erfahrungen mit ganz unetrschiedlichen Schmerzen. Egal wie viel und wie oft...
    ich persönlich finde jeder darf tun was er will, und wie hier in einem anderen Thread so fein geschrieben, sich auch vom Neurologen ein paar Tage ne Infusion mit 250mg Cortison "geben lassen", weil er Schmerzen nicht aushält, die von einer "vielleicht" Arthritis herrühren, eher aber von einer reaktiven Arthritis. Die Nebenwirkungen - kurz und lang - badet derjenige auch selbst aus.
    Ich muß manchmal den Kopf schütteln über die Schmerzen, die andere Leute nicht aushalten. Aber ebenso wundere ich mich, worüber andere weinen, was andere total zerstört usw. usw... Und ich bin ganz ganz sicher, dass sich ebensoviele über mich wundern.

    Ich fand die Diskussion hier zum ersten Mal gut. Freundlich. Mit Klärungen, die hin und wieder nötig sind, falls sich jemand angegriffen fühlt.
    Und mit Meinungsverschiedenheiten. Die darf es geben... warum müssen in diesem Forum alle immer im Gleichschritt marschieren?!?

    Kati
     
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  5. aischa

    aischa Aktives Mitglied

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    gelöscht.......thema verfehlt!
     
    #145 8. Oktober 2017
    Zuletzt bearbeitet: 9. Oktober 2017
  6. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    Aischa, ich weiß nicht, ob ich Dich richtig verstehe...
    also ich lehne Schmerzmittel nicht ab. Und ich nehme selbst welche.
    Mit "Vorsicht". Und da ich mir in den Kopf gesetzt habe, solange wie möglich ohne tägliches Cortison, nehme ich momentan etwas mehr.

    Theoretisch sollten wir ja alle im Zeitfenster behandelt worden sein, und keine Arthritis haben können.
    Und auch theoretisch sollten wir alle optimal mit Basistherapie, die völlig ohne Nebenwirkungen sind, behandelt werden und dadurch völlig ohne Schmerzen sein.
    Dazu haben wir natürlich alle doppelt Freizeit, eine Haushaltshilfe, täglich eine Physiotherapeutin im Haus für leichte Übungen und (nicht nur im Sommer) einen Pool vor der Haustüre (und ja, es gibt auch keinen Wetterwechsel und keine "Virusse", die mir gerade zu schaffen machen).

    Im realen Leben ist dem natürlich nicht so... Aber im realen Leben gibt es auch Menschen, die andere Seiten mehr betonen als wir. Ich finde nicht alles richtig, was Maggy schreibt, nicht alles richtig, was Mara schreibt und auch Deine Meinung kann ich nicht in jedem Tread unterschreiben. Und? Ist doch ok. Das macht die Welt bunt... nicht verschiedene Gesichtsfarben im von oben diktierten (oder von der "Wissenschaft" vorgegeben) Gleichschritt laufen zu lassen.
    Für mich ist "Opposition" wichtig. Dann überdenke ich meine Ideen nochmal und entweder ich ändere sie, oder ich kann sagen: darüber habe ich nochmal nachgedacht, und doch bleibe ich bei meiner Meinung. Deswegen bin ich der "Opposition" dankbar. Sie macht mich stärker.
    Wenn Mara meint es gehe ganz ohne, dann ist das ihr gutes Recht. Ich wünsche ihr da weder Schmerzen, noch meine ich, dass ich deswegen mein Schmerzmittel nicht nehmen soll. Manches, was Mara geschrieben hat, ist "wissenschaftlich" erforscht. Man muß nicht alles ablehnen, nur weil jemand etwas schreibt, was einem nicht gefällt. Aus dem Alter alles nur Schwarz oder Weiß zu sehen, sollten wir hier alle raus sein...

    Nun weiß ich immernoch nicht ob ich Dich richtig verstanden habe. Von der Einstellung zu Schmerzmitteln liegen wir, meine ich, gar nicht so weit entfernt, auch wenn ich glaube, es geht mir gesundheitlich weit besser als Dir, ich also eigentlich gar nicht mitreden dürfte...

    Liebe Grüsse, gehe jetzt nochmal an die Arbeit (ich versuche es wenigstens!!!),
    Kati
    P.S. Ich meine, soweit ich Dich kenne, dass Du gut daran getan hast, Schmerzmittel zu nehmen... aber das ist nur meine ganz unmassgebliche Meinung.
     
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  7. eve60

    eve60 PMR Fibro

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    Nur mal so am Rande - niemand hier muß sich dafür rechtfertigen, daß er/sie Schmerzmittel nimmt. Niemand braucht eine Zustimmung dafür, daß man sich sein Leben auch durch Schmerzbekämpfung leichter oder überhaupt erst lebenswert macht. Es ist MEIN RECHT, mich für etwas zu entscheiden und es ist das Recht jedes(r) anderen, sich dagegen zu entscheiden. Die Frage lautete hier ja "Welche Schmerzmittel nehmt ihr?". Und sie wurde ja nicht ohne Grund gestellt. Ich halte es für eher nicht dienlich, wenn dann gleich Belehrungen rausgeholt werden. Hier ging es nicht um die Frage nach dem Ob oder Warum, sondern nur nach dem Wie/Wieviel.

    Und dazu hier meine aktuelle Antwort: Bei mir sind es derzeit 1x morgens 25-30 Tropfen Novamin. Dies aber wegen der Kopfschmerzen durch den erhöhten Hirndruck. Ich darf auch für die PMR bis zu 3x täglich 40 Tropfen. Falls nötig, werde ich die auch nehmen.
     
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  8. mondbein

    mondbein Mitglied

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    Zur ursprünglichen Frage: ich nehme seit 2005 Tilidin-Tropfen, mittlerweile 4 x 60 Tropfen (im Sommer komme ich mit weniger aus).
    Meine rheumatischen Beschwerden sind durch die Basismedikation gut zurückgegangen, aber ich habe in beiden Handgelenken Knochennekrosen, die wirklich unerträglich schmerzen. Deshalb brauche ich dieses Opiat.
    Meine Meinung: wenn ich das Schmerzmittel nicht hätte, könnte es gut möglich sein, dass ich mittlerweile Selbstmord begangen hätte - diese Dauerschmerzen sind nämlich wirklich nicht zu ertragen! Von daher bin ich froh und dankbar, dass mein Arzt mir die Tropfen dauerhaft verschreibt, denn sie ermöglichen mir ein (relativ) normales Leben!
    Würde gerne noch anmerken, dass mein Magen durch diese Tropfen nicht merklich belastet wird, bei den zuvor eingenommen Diclofenac-Tabletten hatte ich dauerhaft Magenschmerzen und bin deshalb froh, dass ich diese los bin, auch wenn ich jetzt ein Medikament auf BTM-Rezept nehme.
     
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  9. eve60

    eve60 PMR Fibro

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    Na, da gehts mir mit meinem bißchen ja doch wirklich gut. Schön, wenn es etwas gibt, was hilft.
     
  10. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    Das denke ich auch oft so, in diesem Forum!
    Kati
     
  11. eve60

    eve60 PMR Fibro

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    Ja Kati, das ist ja so. Jeder kämpft mit sich selbst, seinen Einschränkungen, Belastungen und Schmerzen. Das geht mir auch so. Und wenns mir schlecht geht, hadere ich durchaus mit meinem Schicksal. Aber wenn ich dann hier lese, womit andere klarkommen müssen, was alles ertragen werden muß, dann stelle ich mich mit meinem bißchen doch ganz weit hinten an und bin dankbar für die Dinge, die ich alle noch kann und für das Leben, das ich noch so wie es jetzt ist, führen kann. Diese Demut schadet mir ganz gewiß nicht.
     
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