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Schmerztherapie - Wege aus dem Schmerz

Dieses Thema im Forum "Sonstige Medikamente und Schmerztherapie" wurde erstellt von anurju, 13. September 2011.

  1. anurju

    anurju anurju

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    Hallo zusammen,

    nach einigen Monaten in diesem Forum (DANKE, dass es diese tolle Möglichkeit zum Austausch gibt !:top:) stelle ich fest, dass es bei ganz vielen Patienten extrem lange dauert bis sie eine angemessene Schmerztherapie erhalten. :mad:

    Ich habe dazu immer mal wieder etwas in Threads geschrieben, da ich persönlich das Glück habe, einen tollen Schmerztherapeuten gefunden zu haben, der mich im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Weg aus dem Schmerz begleitet. Auch wenn das wohl noch eine ganz schön lange Wegstrecke wird...

    Die angefügte Datei enthält all das, was ich in den vergangenen Jahren dazu gelernt bzw. erfahren habe - manche Hinweise entstammen Gesprächen mit Ärzten und Gesprächsthemen in Workshops (z.B. auf den Bonner Schmerztagen, die eine wunderbare Informationsquelle sind).
    Natürlich ist das alles "ohne Garantie und Gewährleistung" - ich bin Laie - aber vielleicht hilft der eine oder andere Hinweis ja weiter.

    Übrigens habe ich auch einige Ideen aus dem Austausch in der Gruppe "Kämpferherzen" hier im Forum übernommen - vielen Dank an Hada und an Enya für diese Anregungen. ;)

    So - nun hoffe ich, dass ich ein wenig helfen konnte, zügiger an eine gute Schmerztherapie zu kommen.
    Denn diese ist wirklich soooo wichtig, um das Leben mit chronischen Erkrankungen trotzdem genießen zu können...

    Viel Spaß beim Lesen und liebe Grüße von anuju :)
     
    #1 13. September 2011
    Zuletzt bearbeitet: 14. September 2011
  2. anurju

    anurju anurju

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    Hallo nochmal,

    aus irgendeinem Grund klappt das Anfügen von Dateien zur Zeit nicht - daher kommt hier der Beitrag als Fließtext - ist etwas lang... aber wen es nicht interessiert, der schließt den Thread ja sowieso....

    [FONT=&amp] „Wegweiser aus dem Schmerz“[/FONT]

    [FONT=&amp]oder: Entlang der eigenen Grenzen zu sich selber finden !
    [/FONT]
    [FONT=&amp]
    [/FONT]
    [FONT=&amp](Ein kurzer Leitfaden von Patienten für Patienten zusammengestellt von anurju)

    [/FONT]

    Ein paar Gedanken vorweg...

    Schmerzen besitzen eine Warn- und Schutzfunktion vor Verletzungen oder Überbelastung – sie sind lebensnotwendig und manchmal auch unvermeidbar wie z.B. im Verlauf einer Geburt.
    Schmerzerlebnisse können einen Menschen aber auch wie eine Lawine überrollen, sein bisheriges Leben dabei verändern oder sogar auf den Kopf stellen und ihre Schutzfunktion verlieren.
    Manchmal schleichen sich Schmerzen heran wie ein Dieb und rauben dem Betroffenen (zunächst vielleicht unbemerkt) Stück für Stück seiner Lebensqualität, Möglichkeiten, liebgewonnenen Hobbies, sozialen Kontakte und nehmen immer mehr Raum im Alltag ein. Plötzlich steht man vor einem völlig veränderten Leben und fragt sich, wie es weiter gehen soll.
    Die Gefühlswelt gleicht einer Achterbahn – man schwankt zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Das Umfeld leidet mit, kann aber nicht wirklich helfen...
    Besonders schlimm sind Gefühle der Einsamkeit („keiner versteht mich“), der Verlassenheit („ich gehöre nicht mehr dazu“) und des Ausgeliefertseins (z.B. der ärztlichen Hilfe).
    Die Abhängigkeit des seelischen Wohlbefindens vom Zustand des eigenen Körpers ist für viele Schmerzkranke eine neue Erfahrung und sehr oft hat man das Gefühl, sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen zu müssen – manchmal hilft zum Glück auch jemand dabei mit...
    Als Problemfelder werden von Betroffenen immer wieder genannt:

    1.) Was habe ich? – der manchmal steinige Weg zur Diagnose
    2.)
    Von wem und wie kann mir geholfen werden? – die Profis sind gefragt !
    3.)
    Was sollte und muss ich selber für meine Genesung tun?

    1.)
    Was habe ich ? - der manchmal steinige Weg zur Diagnose

    Häufig dauert es (zu) lange bis die Ursachen und Therapie für Schmerzen gefunden werden. Wartezeiten werden zur Qual, Untersuchungen sowie die Ungewissheit machen zusätzlich Angst. Man fühlt sich als Objekt und wird manchmal vielleicht nur „als Fall“ behandelt.
    Nicht immer fühlt man sich gut aufgehoben und beraten – und so durchlaufen viele Schmerzpatienten einen kurvenreichen Weg (z.T. mit „Ärzte-hopping“) – immer mit der Hoffnung auf eine tragfähige Diagnose, die eine wirkungsvolle Therapie nach sich zieht.

    Chronische Schmerzerkrankungen sind im Bewusstsein der Öffentlichkeit und vieler Ärzte noch nicht so präsent wie das zu wünschen wäre. So werden häufig viele, leider teilweise unwirksame oder z.T. sogar vermeintlich ungefährliche, aber in Wirklichkeit durchaus riskante Schmerzmittel (wie z.B. Paracetamol) ausprobiert und wertvolle Zeit verschenkt. Einige Schmerzpatienten erleben, dass ihre Beschwerden nicht ernst genommen und evtl. als „psychosomatisch“ – und damit als angeblich nicht behandelbar eingestuft werden.

    Nachweislich beeinflusst die Seele körperliche Prozesse sehr stark. So spürt man Schmerzen viel stärker, wenn die Psyche in Aufruhr ist. Andererseits leiden die Seele und die emotionale Verfassung enorm unter den Schmerzen. Ein Teufelskreis entsteht und man fragt sich: „Wer war zuerst da – der Schmerz oder das Leid?“ Fakt ist: Körper und Seele gehören zusammen und müssen bei der Ursachenabklärung für Schmerzen gleichermaßen berücksichtigt werden.

    2. Von wem und wie kann mir geholfen werden? - Die Profis sind gefragt !

    Viel hat sich in den letzten Jahrzehnten im Bereich der Schmerztherapie verändert – unermüdlich kämpft z.B. die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie für eine angemessene Behandlung von Schmerzerkrankten und eine entsprechende Ausbildung bzw. Schulung von Ärzten.
    Dennoch kommen nur wenige Patienten zu wirklich fachkundigen Spezialisten, nämlich zu ausgebildeten Schmerztherapeuten (zumeist sind diese Fachärzte für Anästhesie).

    Daher stellt sich die Frage: Was kann man selber tun, um fachkundige Hilfe zu erhalten ?

    Ø Fachleute finden kann man z.B. über die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie:
    Adresse: Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. (DGS)
    Adenauerallee 18
    61440 Oberursel
    Telefon: 0 61 71 - 28 60 0 Telefax: 0 61 71 - 28 60 69
    Email: info@dgschmerztherapie.de
    Internet: www.dgschmerztherapie.de oder http://www.stk-ev.de /
    (Schmerzzentren sind bedienerfreundlich abrufbar – siehe linke Spalte der Webseite)

    Ø Genaue Notizen anfertigen, z.B. mit den folgenden Angaben:
    [FONT=&amp]o [/FONT]Seit wann bestehen die Schmerzen?
    [FONT=&amp]o [/FONT]In welchen Situationen treten sie auf?
    [FONT=&amp]o [/FONT]Wie fühlen sich die Schmerzen an? (brennend, reißend, stechend...)
    [FONT=&amp]o [/FONT]Welche Medikamente wurden bisher eingenommen?
    [FONT=&amp]o [/FONT]Was tut in Schmerzphasen gut, was verschlimmert die Beschwerden?

    Ø Hilfreich kann eine kurze Übersicht über bisherige Befunde und Medikamente sein.

    Ø Notieren Sie sich ebenfalls wichtige Fragen – man vergisst sonst so leicht etwas...

    Ø Vermitteln Sie dem Arzt eindeutig, welche Probleme Sie quälen – „Überspielen“ der Beschwerden und falsch verstandene Tapferkeit können zu Fehldiagnosen führen.

    Ø Sprechen Sie Probleme (auch mit der Behandlung) offen an – nur wenn der Arzt informiert ist, kann er helfen !

    Bei chronischen Schmerzen ist eine ganzheitliche Behandlung notwendig. Diese schließt neben der Diagnosestellung und medikamentösen Therapie auch weitere Disziplinen und Behandlungen mit ein.
    So ist häufig die Zusammenarbeit mit Psychologen und Physiotherapeuten sinnvoll. Schmerzpatienten profitieren immens von einer verhaltenstherapeutischer Betreuung (z.B. Beratung hinsichtlich der Alltagsgestaltung, Erlernen von Entspannungstechniken) sowie von einem individuellen, durch Physiotherapeuten ausgearbeiteten Bewegungsprogramm.
    Durch eine solche „multimodale Schmerztherapie“ kann der Teufelskreis des Schmerzes durchbrochen werden. Dieses Konzept kann in den regionalen Schmerzzentren (Adressen bei der DGS – siehe oben) durch eine effektive Kooperation der Fachbereiche optimal realisiert werden.

    Der erste Schritt auf dem Weg zu weniger Schmerzen ist oft die angemessene medikamentöse Therapie – evtl. zeitweise auch mit hochwirksamen Schmerzmitteln oder Medikamenten, die ursprünglich für andere Krankheitsbilder entwickelt wurden. Das passende Mittel muss der Schmerzfachmann auswählen. Durch die deutliche Reduktion der Schmerzen erhält der Geplagte eine „Verschnaufpause“, um wieder Kraft für den Weg aus den Schmerzen zu sammeln. Zudem ist es wichtig, der Chronifizierung von Schmerzen auf diesem Weg entgegenzuwirken.

    In allen Behandlungsphasen ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Patient und Fachleuten unbedingt notwendig, um einen Erfolg zu erzielen. Offenheit und Transparenz sind auf beiden Seiten gefragt und entscheiden nicht unwesentlich über den Behandlungserfolg!


    3. Was sollte und muss ich selber für meine Genesung tun?

    Fachleute können den Weg aus den Schmerzen bereiten - ihn einschlagen und die Strecke bewältigen kann nur der Patient selber. Für diesen Prozess sind einige Dinge sehr wichtig und dabei bietet sich der Vergleich mit einer Wanderung geradezu an:

    a) erreichbare Ziele – vom Tal aus gesehen geht es überall bergauf ...
    Oft kann die Zielsetzung nicht sofortige Schmerzfreiheit heißen – realistisch ist zunächst eine Schmerzlinderung. Erreichbare Ziele können z.B. sein: eine Aktivität, die man wieder schaffen möchte; längere schmerzarme Phasen; wieder teilweise arbeitsfähig zu werden; neue Hobbies zu finden (wenn man sich von liebgewonnenen verabschieden musste); besser schlafen können...

    b) Verschnaufpausen – Entspannung gibt neue Kraft
    Extrem wichtig für die Schmerzbewältigung sind bewusste Entspannungspausen. Es gibt dazu unzählige Möglichkeiten und Techniken wie z.B. Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Yoga...
    Entspannung erreichen viele Menschen auch durch Musik, ein gutes Buch oder durch Bewegung in der Natur. Wichtig ist, dass man diese Auszeiten bewusst in den Tagesablauf einbaut und störungsfrei gestaltet (z.B. feste Termine, Telefon ausschalten).
    Gerade für schmerzreiche Phasen kann es sinnvoll sein, eine „Wohlfühlkiste“ mit Dingen vorzubereiten, die einem gut tun (z.B. Lieblings-CD, Gedichtband, besonderer Badezusatz...).

    c) Verpflegung – Ernährung als gute Basis
    Für eine anstrengende Wanderung benötigt man eine gute Verpflegung – so auch für den Weg mit oder aus den Schmerzen. Schmerzprozesse werden durch eine einseitige Ernährung ungünstig beeinflusst (z.B. durch eine Übersäuerung oder durch eine schlechte Versorgung mit Vitaminen/Mineralstoffen). Zusätzlich beeinflussen Medikamente den Stoffwechsel und Mineralstoffhaushalt des Körpers.
    Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ernährungshinweise oder fragen Sie andere Fachleute (Ernährungsberater, Oecotrophologen).
    Ganz wichtig ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von 2-3 Litern pro Tag (ungesüßte Getränke, am besten Wasser), um die inneren Organe vor der Medikamentenwirkung zu schützen und den Stoffwechsel anzuregen.

    d) Optimismus – Gute Gedanken bestimmen das Glück des Lebens !
    Versuchen Sie – trotz des Leides, das durch Schmerzen verursacht bzw. verstärkt wird – ihren Optimismus zu bewahren. Es gibt Wege aus dieser Krise und der Glaube daran hilft in Durststrecken weiter. Formen der Ablenkung und Bewältigungsstrategien sind individuell unterschiedlich – finden Sie heraus, was Sie wieder aufbaut und gönnen Sie sich diese „Auszeiten“.

    Eine tolle Anregung aus dem Schmerzzentrum Bonn Bad-Godesberg von Dr. Küster ist es, ein Glückstagebuch zu führen. Im Unterschied zum Schmerztagebuch (das durchaus auch sinnvoll sein kann) liegt hier der Focus auf positiven Dingen. Tolle Materialien zum Download wie z.B. einen Kopfschmerzkalender und verschiedene Schmerz-Fragebögen findet man auf der Homepage des Schmerzzentrums:
    http://www.praxis-kuester.de/bonn/downloads.htm. Einfach super diese Seite ! :top:

    Und wer sich für das Thema "Glück" interessiert, kann Ideen und Übungen dazu auf der Seite des Mediziners und Kabarettisten Dr. Eckart von Hirschhausen erproben: http://www.glueck-kommt-selten-allein.de//index.php).
    Oder einfach z.B. bei uns hier im Forum den Thread "Worüber habe ich mich heute besonders gefeut" verfolgen - da fällt einem doch an manchen Tagen trotz Schmerzen eine Kleinigkeit ein... ;)

    e) Wegbegleiter - im Team fällt alles leichter...

    Die Tragweite von Lebensveränderungen durch Schmerzen können Menschen nur schwer verstehen, die so etwas nicht selber erlebt haben. Dieses Unverständnis isoliert und führt langfristig häufig zu einem Verlust sozialer Kontakte. Die eigene Familie und Freunde leiden mit – daher will man sie nicht belasten. Dennoch sollten Sie Ihr Umfeld offen über Ihre Probleme infor-mieren und im positiven Sinn teilhaben lassen sowie bei Bedarf ohne Scheu Hilfe erbitten.
    Suchen Sie den Kontakt zu Menschen, die Ähnliches erlebt haben – ob in Selbsthilfegruppen vor Ort oder im Internet (z.B. Adressen findet man z.B. unter http://www.selbsthilfenetz.de).
    Alle, die das hier im Forum lesen - haben diesen wichtigen Schritt ja schon getan - gut, dass wir hier die Gelegenheit zum Austausch haben - denn er tut gut und erleichtert die Situation ungemein.

    Viele Wanderer berichten, sie würden auf ihrem Weg (z.B. bei Pilgerwanderungen) zu sich selber finden. So makaber es klingt – auch Schmerzen können einem Menschen helfen oder ihn zwingen, sich selber, die eigene Geschichte, persönliche Schwächen/Stärken/Wünsche – aber auch die eigenen Grenzen besser kennen zu lernen.
    In einer solchen Krisensituation erfährt man im wahrsten Sinne des Wortes „schmerzlich“, was einem gut und was einem schlecht bekommt.
    Und manchmal kann die Konsequenz daraus sein, die eigene Rolle in sozialen Systemen zu hinterfragen (z.B. „Wo werde ich ausgenutzt?“). Vielleicht öffnet sich durch die Schmerzen der Weg, „Nein-sagen“ zu lernen und die eigene Position klarer zu vertreten.
    Nur wenn man die eigenen Belastungsgrenzen respektiert, kann man langfristig auch für andere Menschen da sein. Überforderung hingegen verschlimmert Schmerzsituationen nachhaltig.

    Einige Betroffene erkennen erst in einer Krisensituation, dass die Änderung ihrer Lebensweise notwendig ist. So können Schmerzen zur Korrektur des Lebensstiles führen oder beitragen. Eine vollwertige Ernährung und eine an die Beschwerden angepasste sportliche Betätigung kann und sollte im Rahmen der Schmerztherapie als wohltuend und gesundheitsfördernd erlebt und fortan unverzichtbar werden. Auch die Reduktion belastender Stressfaktoren wird durch die schmerzbedingte Lebensveränderung häufig nötig und wirkt sich langfristig positiv aus.

    Schmerzen sind eine Grenzerfahrung, eine enorme Belastungsprobe – aber manchmal auch eine Chance, sich selber und den eigenen Weg zu finden oder neu zu definieren.
    Bitte nicht falsch verstehen: ich weiß selber, wie furchtbar es ist, mit Schmerzen leben zu müssen... Das will ich nicht "klein reden" oder Tatsachen verwischen - aber ein möglichst positiver Blick (so oft es eben geht) hilft langfristig vielleicht am besten, aus dieser Situation heraus oder mit ihr klar zu kommen.

    Und dafür wünsche ich Ihnen von Herzen viel Kraft, Geduld und Glück sowie eine möglichst schmerzarme Zukunft !

    Herzliche Grüße von anurju :)
     
    #2 13. September 2011
    Zuletzt bearbeitet: 28. September 2011
  3. enya

    enya Mitglied

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    Hallo Anurju,

    vielen vielen Dank für deinen Bericht! Du hast eine tolle Vielfalt zur Krankheitsbewältigung zusammen gestellt.
    Selbst wenn man schon mal alles über Krankheitsbewältigung gelesen hat, tut es immer wieder gut, einen Blick
    drauf zu werfen und die motivierenden Worte auf sich wirken zu lassen. Mach gerne weiter so :)

    Liebe Grüße
    Enya
     
  4. anurju

    anurju anurju

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    Liebe Enya,

    ich freue mich riesig über deine positive Rückmeldung - hatte etwas Angst, dass man diesen Überblick auch falsch verstehen könnte.
    Ich bin ja selber noch auf dem Weg und komme keinesfalls immer so gut klar, wie das aus dem Text herausblitzt.
    Rein "vom Kopf her" funktionieren diese Prozesse ja leider nicht...
    Gerade das ewige Auf und Ab (aktuell wirkt bei mir MTX nocht nicht so richtig und es gibt schon noch sehr gruselige Tage - nicht mehr so schlimm wie vor ein paar Monaten, aber doch noch grenzwertig) kostet Kraft und da vergisst man dann schonmal die "graue Theorie".
    Geht uns wohl allen so: Wenn man täglich durch die Schmerzen durch muss, gibt es auch manchmal trübe Momente, in denen man einen Motivationsschub braucht. Und der kommt bei mir oft durch Musik, Texte - v.a. aber durch Menschen und den Austausch mit Gleichgesinnten - so wie hier.
    Und die von dir gegründete Gruppe hier im Forum, die "Kämpferherzen" tut mir da immer sehr gut...
    Man kann z.B. deinen tollen Beitrag zur Schmerzbewältigung nicht oft genug lesen! :top:

    Tut einfach supergut, nicht allein zu sein - also DANKE zurück und liebe Grüße von
    anurju :)

    Gelassenheit.jpg
    (Abb. eigenes Foto - Abendstimmung in Andalusien, Text überliefert)
     
    #4 13. September 2011
    Zuletzt bearbeitet: 28. September 2011
  5. enya

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    Liebe Anurju,

    mir geht es auch so, dass ich an guten Tagen ganz viel Motivation habe und an schmerzhaften Tagen doch wieder manches schwierig wird.
    Doch was ich an den guten Tagen verinnerliche, wirkt auch ein wenig an den schlechten Tagen (weniger Frust, mehr Zuversicht, Hilfe annehmen wird leichter, auf die Grenze meines Körpers hören,...). Und das positive Wirken wird allmählich mehr. Auch mir tut der Austausch hier sehr gut.
    Ich schreibe übrigens weiter. Und die neuen Berichte (Krankheitsbewältigung, Krank sein in der Leistungsgesellschaft, Grenzen und Möglichkeiten einer chronischen Erkrankung, Stress und seine Wirkung) werde ich demnächst in der Gruppe der Kämpferherzen veröffentlichen.

    Liebe Grüße
    Enya
     
  6. anurju

    anurju anurju

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    Liebe Enya,

    ich freue mich schon auf deine neuen Beiträge :top: !
    Genauso, wie du es beschreibst, ist es. Wenn man die guten Tage nutzen kann, um Kraft zu schöpfen (vielleicht auch mal was Schönes zu unternehmen), so sind die schlimmen nicht mehr ganz so hart.
    Wenn ich jetzt manchmal zurückblicke, wie die Monate in der ganz schlimmen Zeit waren, kann ich es manchmal kaum fassen - andererseits ist man einfach für alles dankbar, was man dann wieder kann.
    Letztens saß ich mit meiner Familie am Frühstücktisch und hätte beinahe geheult vor Glück, dass ich das wieder kann.
    Umso mehr ist es mir ein Anliegen, vielleicht irgendwem den Weg zu einer frühzeitigen Schmerztherapie zu weisen - die wirkt auch keine Wunder (Schmerzfreiheit ist wohl ein unrealistisches Ziel), aber kann zumindest die schlimmsten Probleme leichter machen.

    Also: nochmal DANKE für den Austausch und die supernette Rückmeldung und alles Gute :D wünscht
    anurju :)
     
  7. enya

    enya Mitglied

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    Hi,

    ich hatte im Mai ein ganz besonderes Erlebnis: Nachdem sich monatelang meine Ausdauer für Sport und Spaziergänge enorm verkürzt hatte, war ich zur Erholung auf Fuerteventura. Dort ging es mir wegen des angenehmen Klimas sehr gut. Und auf einmal wurden die Spaziergänge am Strand und auf den Klippen länger. Und an einem Tag ging ich mit meinem Mann einen Berg hinauf. Wir wollten wissen, was sich hinter dem Berg befindet. Und da folgte noch ein Berg. Zuerst fehlte mir der Mut, den Weg auch noch zu gehen. Ich hatte Angst mich zu übernehmen. Aber wir sagten uns: Wenn ich mich erschöpft fühle, machen wir halt ne Pause und kehren um. Und ohne noch länger drüber nach zu denken, waren wir kurze Zeit später auf dem zweiten Berg, auf dem der Weg endete. Und ich hatte Tränen in den Augen vor Glück. Ich hätte nicht gedacht, dass mich meine Beine jemals wieder so weit tragen. Und das Gefühl dieser Bergwanderung (ca. 400 Höhenmeter, ca. 8 km langer Weg, für gesunde Menschen nichts besonderes - aber für mich!) habe ich ganz tief in mein Herz geschlossen!

    Ich habe bei den Kämpferherzen übrigens ein neues Thema eröffnet, schau mal rein :)

    Dir noch einen schönen Abend und eine erholsame Nacht
    Enya
     
  8. anurju

    anurju anurju

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    Huhu nochmal,

    ... mach ich - und super, dass der Urlaub diese Erfahrung gebracht hat - die sollte man wirklich "konservieren" ;)

    Liebe Grüße von anurju :)
     
  9. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

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    schmerztherapie

    @anurju

    vielen dank für deine mühe!

    wie man was anfügen kann, kann ich dir gern erklären... :rolleyes:

    den rest schreib ich per pn...

    glg sauri:)
     
  10. anurju

    anurju anurju

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    Lieber Saurier,

    im Normalfall klappt das Anhängen von Dateien super - aber anscheinend gab es heute den Tag über da ein technisches Problem, denn jetzt wird die Büroklammer wieder ganz normal angezeigt... Egal - nun steht der Text halt nicht in pdf-Format hier drin, sondern als Fließtext...

    Aber Danke für das Angebot - wenn es nochmal hakt erbitte ich sehr gerne deine Hilfe ;)

    Viele liebe Grüße von anurju :)
     
  11. anurju

    anurju anurju

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    Huhu nochmal,

    ich wollte mich nur für die PNs bedanken und anhand einer Anregung das Folgende ergänzen:

    Natürlich gibt es auch viele Rheumatologen, Hausärzte und Orthopäden, die sich gut mit Schmerzmitteln auskennen.
    Meine Erfahrung war aber, dass es doch ein unterschiedliches Know-how gibt und die "Schmerzprofis" einfach mehr Varianten und Möglichkeiten kennen.
    Ideal wäre halt eine Zusammenarbeit oder zumindest ein Abgleich der Medikamentation zwischen den Fachdisziplinen.
    Darum kann man als Patient zwar bitten, aber das ist bei dem Arbeitsaufkommen der Ärzte sicher schwierig.
    Es sei denn, man ist in stationärer Behandlung, was sicher auch sehr hilfreich wäre, um die Schmerzmedikamentation genau anzupassen.

    Noch 2 Ergänzungen:
    Die aktuelle Apothekenumschau enthält einen interessanten Beitrag u.a. von Dr. Müller-Schwefe (von der DGS) zum Thema "Chronische Schmerzen".
    Hier der Link zum Inhaltsverzeichnis:
    http://www.apotheken-umschau.de/Medizin/Inhaltsverzeichnis-72723.html
    Gibt es in vielen Apotheken ja kostenlos zum Mitnehmen...


    Beim Rheuma-Workshop bekam ich die Empfehlung, den Medikamenten-Check der Apotheken-Umschau online zu nutzen.

    Finde ich gut, um die Wechselwirkungen verschiedener Medikamente zu ermitteln: http://www.apotheken-umschau.de/Arzneimittel-Check


    So - das soweit von mir - viele liebe Grüße und alles Gute von
    anurju :)
     
    #11 14. September 2011
    Zuletzt bearbeitet: 15. September 2011
  12. anurju

    anurju anurju

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    Noch ein Hinweis...

    auf meinen Beitrag hin bekam ich die Info, dass es eine Internetseite mit genau dem Titel meines Textes gibt...
    Ich habe mal reingeschaut und finde die Seite ganz gut - hier der Link: http://wegeausdemschmerz.de/

    Alles Gute und liebe Grüße von
    anurju :)
     
  13. Hoffi

    Hoffi Neues Mitglied

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    Vielen lieben Dank

    Liebe Anurju,

    auch ich möchte Dir ganz lieb Danke sagen für Deine Mühe.Ich selber brauche dringend eine gezielte Schmerztherapie eigentlich schon seit Jahren,aber bisher habe ich mich darum umsonst bemüht und alles an ambulanten Schmerztherapien u.a. akkupunktur oder Procain Basen Infusion haben kaum was gebracht.


    Ich möchte gern in eine richtige spezialisierte Schmerzklinik,die sich mit Autoimmunerkrankungen die mit Schmerzen einhergehen gut auskennen.

    Die ist von Sachsen wo ich wohne ziemlich weit weg,klingt aber sehr gut.
    http://www.schmerz.com/


    l.g.Jörg
     
  14. anurju

    anurju anurju

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    Lieber Hoffi,

    das ist ein super Tipp - sieht wirklich vielversprechend aus...
    Vielleicht schaffst du es ja, dort mal aufgenommen zu werden.
    Stationär bringt das vermutlich noch mehr.
    Ich würde familientechnisch zur Zeit nicht gerne in Kur gehen - auch wenn mir klar ist, dass dies effektiver sein würde.

    Es ist sicher ein langer Weg - egal wie man ihn geht - bis zu einer spürbaren Linderung.
    Und die wünsche ich dir und allen hier von Herzen.

    Liebe Grüße von anurju :)
     
  15. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

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    schmerztherapie

    hallo hoffi,

    sieh mal hier nach
    http://www.schmerz-therapie-deutschland.de/schmerzzentren_dgs.htm

    und frage dort an, was sie dir empfehlen können.

    ich habe mal was von einer klinik in der nähe von nürnberg gehört, die eben auch andere methoden anbietet. leider weiss ich nicht mehr wo genau.

    ich selber habe die möglichkeit in die fachklinik enzensberg oder auch klinik "Hopfen am see" (beide namen gelten)zu gehen (tiefes bayern)diese hat einen sehr guten ruf.

    link http://www.reha-hospital.de/bayern/ostallgaeu/fachklinik-enzensberg.html

    auch hier multimodale schmerzmedizin.

    lg saurier:)
     
  16. anurju

    anurju anurju

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    Hallo sauri,

    das sind supertolle Tipps !!! DANKE !!!! :top:

    Ich glaube, dass eine stationäre Schmerztherapie wirklich riesige Vorteile bietet - möchte aktuell zwar nicht langfristig von zuhause weg - aber die Links speichere ich mir auf jeden Fall ab.

    Wie schon erwähnt: ich glaube, ich habe da noch einen langen Weg vor mir bis ich besser mit den Schmerzen klar komme - insofern: super Hinweise - sicherlich auch für andere, die hier stöbern.

    Liebe Grüße und nochmal DANKESCHÖN :) von
    anurju
     
  17. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    hallo,

    paracetamol ist eine bombe???

    huch!:eek:

    für mich ist das das seichteste schmerzmittel überhaupt...

    liebe grüße von frau puffel
     
  18. anurju

    anurju anurju

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    Hallo,

    @ Kevin: du solltest dir da unbedingt fachkundigen Rat holen - entweder von einem Schmerztherapeuten (siehe oben - Link zur DGS) und/oder von einem Rheumatologen.
    Schmerzen nehmen können die Medikamente oft auch nicht gänzlich, aber erleichtern auf jeden Fall.
    Vermutlich wäre es sinnvoll, wenn du dich mal komplett durchchecken lassen würdest - falls ambulante Termine schwer erhältlich sind, vielleicht sogar stationär. Wie ich in meinem Beitrag geschrieben habe, ist die multimodale Schmerztherapie wirklich einen Versuch wert. In dem regionalen Schmerzzentrum, in dem ich behandelt werde, haben viele Leute dadurch wieder neue Lebensqualität gewonnen.
    Aber eine erfolgreiche Schmerztherapie gehört wirklich in die Hände der Spezialisten - da solltest du dich vom Hausarzt oder Rheumatologen zum einem Facharzt für Schmerzmedizin (meist Anästhesisten) überweisen lassen!! Und nicht zu lange warten - wird nur umso schwieriger, die Chronifizierung der Schmerzen aufzuhalten...

    @ Puffelhexe: Das sehe ich genauso wie du - hilft bei mir auch gegen die Rheumaschmerzen kaum!
    Paracetamol wird aber wohl häufig verschrieben. Mein Schmerzdoc kriegt darüber graue Haare, dass es so risikobereit verschrieben und eingenommen wird (und wohl auch rezeptfrei erhältlich ist). Mittlerweile weiß man wohl, wie gefährlich es insbesondere für die Nieren ist und dass es häufig durch Überdosierung (nämlich die im Beipackzettel erlaubte Dosis) zu schweren Nierenschäden kommen kann. Weil er mich darauf hingewiesen hatte, habe ich diesen Wirkstoff auch in meinem Beitrag erwähnt.

    Alles Gute für euch - Leben mit Schmerzen ist manchmal wirklich hart...
    Aber wir kämpfen für eine Besserung!! Liebe Grüße von anurju :)
     
  19. Waldmensch

    Waldmensch Sozialkämpfer

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    Hallo,
    ich bin seit einigen Jahren in Behandlung bei einem Schmerztherapeuten. Ich komme sehr gut zurecht mit ihm und kann über jedes Thema sprechen. Auch bei Verordnungen hat er sich nicht doof. Physiotherapie und Krankengymnastik bekomme ich immer verordnet. An Medikamenten nehme ich als Basis Jurnista 16mg+8mg, dazu Lyrica 150mg früh und abend. Sind Gelenke geschwollen und entzündet nehme ich Arcoxia 90mg und Prednisolon 20mg. Magenschutzmittel verstehen sich von selbst. Bis jetzt bin ich damit recht gut gefahren.
    Paracetamol ist ein Medikament bei dem sich mir die Zehennägel rollen. Insgesamt ist es ein Medi das verträglich ist und die Nieren in Ruhe lässt. Aber dem Medi hängt so ein Touch von harmlos und mild an. Als meine Tochter während ihres Medizinstudiums auch an Obduktionen mitwirken musste, hatte sie ein kleines Mädchen auf dem Tisch. Vergiftet durch Paracetamol! Das fatale ist, dass man die Vergiftung zu spät erkennnt. Erkennt man sie ist der Leberschaden irreparabel und Gegenmittel bringen nichts mehr. Von daher muss ich beim Paracetamol immer an meine Tochter und das kleine Kind denken.:(

    Stationäre Schmerztherapie habe ich auch durch. Leider war das Ergebnis nicht sehr toll. Wobei ich sagen muss, dass die Wahrscheinlichkeit einer Besserung sehr gering war. Dies sagte mein Schmerztherapeut schon im Vorfeld. Mein Bettnachbar jedoch hat enorm davon profitiert. Der Mann hatte schon vieles durch. Zum Schluss war er soweit, dass er glaubte seine Schmerzen seien psychisch. (Anm.: Leider ist das oft der Fall, dass chron. Schmerzpatienten eingeredet wird, dass es psychische Ursachen sind. Aus meiner Sicht ist dies Beweis der Unfähigkeit der Ärzte und ein Grenzfall von Körperverletzung.). Hier stellte sich nämlich im Laufe der Behandlungen heraus, dass eine Blockade eines Wirbelkörpers die Ursache war. Der Wirbelkörper wurde angespritzt und der Schmerz war weg. Insgesamt bekam er 3 Spritzen an den Wirbel und dazu Krankengymnastik. Er hat dann den Beruf gewechselt(berufl. Reha) vom Küchen-und Möbelaufsteller zum Erzieher. Also ein Versuch ist so eine stationäre Sache schon wert.

    LG
    Waldi
     
  20. leicht

    leicht Neues Mitglied

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    liebe anurju,

    danke für deine tollen Ausführungen, habe eben gelesen, hab ja nicht mehr so viel Zeit hier im Forum tätig zu sein. Für mich ist es nochmal gut zu hören, lesen, wie ich damit umgehe, falls mich die Schmerzen wieder erwischen. Ich habe derzeit viel Streß sowohl positiv als auch negativ und versuche jetzt alles gut hinzubekommen. Leichte Schmerzen habe ich auch wieder. Aber eins habe ich seit meiner Krankheit gelernt, ich passe auf uns setze Grenzen, selbst bei meinen Koleginnen und es ist für alle ok.

    auch dir liebe enya vielen Dank für deine Erfahrungsberichte. Sie geben Mut sich nicht aufzugeben, würde mich sehr freuen dich bald wieder zu sehen.

    Liebe Grüße
    leicht