Hallo an alle,
wie schon in einem anderen Beitrag berichtet, hatte ich mich ja nun schweren Herzens zur Weisheitszahn-Op entschlossen.
Die Op fand nun am Dienstag statt. Enbrel und Ass 100 hatte ich eine Woche vorher abgesetzt und ab Montag schon Clindamycin(Antibiotikum) eingenommen.
Zunächst wurde alles mit Spritzen um die Zähne herum und in den Gaumen betäubt. Der untere Wz wurde zuerst gezogen bzw. herausgehebelt, nachdem vorher natürlich erst das Skalpell zum Aufschneiden des Zahnfleisches zum Einsatz kam. Der Einsatz des Knochenbohrers war das schlimmste

! Da ich ja unter Tinnitus und Hyperakusis leide, dachte ich, mein Schädel wird aufgebohrt
! Natürlich rutschte ich dadurch etwas tiefer im Op-Stuhl, wurde gleich unsanft vom Chirurgen darauf hingewiesen, wenn ich nicht in korrekter Op-Stellung bleiben würde, müßte er die Op abbrechen! Schade, daß man nicht umgehend antworten kann
! Die Wunde wurde dann genäht.
Dann wurde ich in eine liegende Position gebracht und das gleiche Spiel ging mit dem oberen Wz los. Nachdem der Knochenbohrer endlich schwieg, mußte ich mit dem Gesicht zum Chirurgen sehen (nach rechts), der Unterkiefer wurde von der Assistentin nach links gezogen und dann wurde die Zange oder der Hebel angesetzt! Erfolglos! Nochmal Knochenbohrer! Nochmal das ganze, dann endlich knackte es und der Zahn löste sich vom Knochen
! Ich hatte das Gefühl, daß mein Gesicht einmal auseinandergenommen und dann wieder zusammengesetzt worden war, nur das natürlich ersteinmal nichts richtig zusammenpaßte!
Wunde genäht, Tupfer eingelegt!
Kommentar des Chirurgen:"Große, verquer liegende, tief verankerte Wz! Ihre Wange ist ziemlich ramponiert, ging aber nicht anders, empfehle Ihnen gleich Prednisolon gegen die Schwellung zu nehmen. Und schon hatte er mir eine Tablette in die Hand gelegt. Ich:"Wieviel mg?" Er:"50mg." Ich:"Her damit". Und schon war die Tablette geschluckt.
Meine eingerissenen Mundwinkel wurden gleich mit Dexpanthenol versorgt, ebenso gab es gleich eine Eispackung. Dann durfte ich mich noch einige Zeit in den Aufwachraum auf ein Bett zur Stabilisierung legen.
Vor Nachlassen der Betäubung begann ich gleich mit 40 Trpf. Novalgin, die waren auch nötig, habe dann am 1. Tag nach der OP 4x40 Trpf. Novalgin genommen und dann weiter reduziert. Das ging ganz gut so. Ebenso kühle ich fast ununterbrochen. Gegen die Schwellung nahm ich am Folgetag noch einmal 20mg Prednisolon, ebenso gleich 4x10 Globuli Arnika D12 (hatte der Chirurg empfohlen).
Heute ist Tag 3 nach der Op und ich bin ganz zufrieden.
Ich bin sooooooo froh diese Weisheitszähne los zu sein!
Jetzt liegen sie eingeschweißt vor mir und können mir nichts mehr antun

!
Am Dienstag muß ich zur Kontrolle und zum Fäden ziehen in die Praxis, Hauptsache die Wundheilung verläuft komplikationslos, sodaß ich dann auch wieder mit Enbrel beginnen kann.Bin da aber ganz guter Dinge.
Drückt mir die Daumen!
Danke für´s lesen
amber64
wie schon in einem anderen Beitrag berichtet, hatte ich mich ja nun schweren Herzens zur Weisheitszahn-Op entschlossen.
Die Op fand nun am Dienstag statt. Enbrel und Ass 100 hatte ich eine Woche vorher abgesetzt und ab Montag schon Clindamycin(Antibiotikum) eingenommen.
Zunächst wurde alles mit Spritzen um die Zähne herum und in den Gaumen betäubt. Der untere Wz wurde zuerst gezogen bzw. herausgehebelt, nachdem vorher natürlich erst das Skalpell zum Aufschneiden des Zahnfleisches zum Einsatz kam. Der Einsatz des Knochenbohrers war das schlimmste


! Da ich ja unter Tinnitus und Hyperakusis leide, dachte ich, mein Schädel wird aufgebohrt
! Natürlich rutschte ich dadurch etwas tiefer im Op-Stuhl, wurde gleich unsanft vom Chirurgen darauf hingewiesen, wenn ich nicht in korrekter Op-Stellung bleiben würde, müßte er die Op abbrechen! Schade, daß man nicht umgehend antworten kannDann wurde ich in eine liegende Position gebracht und das gleiche Spiel ging mit dem oberen Wz los. Nachdem der Knochenbohrer endlich schwieg, mußte ich mit dem Gesicht zum Chirurgen sehen (nach rechts), der Unterkiefer wurde von der Assistentin nach links gezogen und dann wurde die Zange oder der Hebel angesetzt! Erfolglos! Nochmal Knochenbohrer! Nochmal das ganze, dann endlich knackte es und der Zahn löste sich vom Knochen
! Ich hatte das Gefühl, daß mein Gesicht einmal auseinandergenommen und dann wieder zusammengesetzt worden war, nur das natürlich ersteinmal nichts richtig zusammenpaßte!Wunde genäht, Tupfer eingelegt!
Kommentar des Chirurgen:"Große, verquer liegende, tief verankerte Wz! Ihre Wange ist ziemlich ramponiert, ging aber nicht anders, empfehle Ihnen gleich Prednisolon gegen die Schwellung zu nehmen. Und schon hatte er mir eine Tablette in die Hand gelegt. Ich:"Wieviel mg?" Er:"50mg." Ich:"Her damit". Und schon war die Tablette geschluckt.
Meine eingerissenen Mundwinkel wurden gleich mit Dexpanthenol versorgt, ebenso gab es gleich eine Eispackung. Dann durfte ich mich noch einige Zeit in den Aufwachraum auf ein Bett zur Stabilisierung legen.
Vor Nachlassen der Betäubung begann ich gleich mit 40 Trpf. Novalgin, die waren auch nötig, habe dann am 1. Tag nach der OP 4x40 Trpf. Novalgin genommen und dann weiter reduziert. Das ging ganz gut so. Ebenso kühle ich fast ununterbrochen. Gegen die Schwellung nahm ich am Folgetag noch einmal 20mg Prednisolon, ebenso gleich 4x10 Globuli Arnika D12 (hatte der Chirurg empfohlen).
Heute ist Tag 3 nach der Op und ich bin ganz zufrieden.
Ich bin sooooooo froh diese Weisheitszähne los zu sein!
Jetzt liegen sie eingeschweißt vor mir und können mir nichts mehr antun
Am Dienstag muß ich zur Kontrolle und zum Fäden ziehen in die Praxis, Hauptsache die Wundheilung verläuft komplikationslos, sodaß ich dann auch wieder mit Enbrel beginnen kann.Bin da aber ganz guter Dinge.
Drückt mir die Daumen!
Danke für´s lesen
amber64


