Hallo Julia,
erstmal <umärmel>
Ich hab eine Mischkollagenose und es hat schon einige Jährchen gedauert bis ich eine Diagnose hatte.
Schon immer waren bei mir die Leukos und BSG sehr hoch, nur leider hat keiner mal so richtig nachgeforscht, man dachte halt so in Richtung Erkältung/Mandelentzündung etc.
Schmerzende Ellenbogen wurden lange Zeit als Tennisellenbogen diagnostiziert und ich bekam alle möglichen Bestrahlungen, Salben, Verbände und was nicht noch alles, aber nichts hat so richtig geholfen.
Dann bin ich innerorts umgezogen und hab mir eine neue Hausärzting gesucht die nicht locker lies. Sie machte alle möglichen Untersuchungen, schickte mich zum röntgen und auch zum Rheumatologen. Der fand nur leicht erhöhte Rheumawerte und eine leichte Gelenkabnutzung am rechten kleinen Finger

Dort sollte ich dann nach 3 Monaten wieder hin um zu sehen wie es dann ist.
Mittlerweile hatte meine HÄ auf einem Kongress einen Hämatologen/Onkologen getroffen und meinte sollte mal zu dem hin.
Und siehe da, es dauerte nicht mehr lange und ich hatte meine Diagnose. Erst mußten noch einige Sachen ausgeschlossen werden, wie eine Leukämie etc.
Ich bekam mein erstes Basismedi (MTX) und bin dann bei diesem Arzt geblieben. Mittlerweile wieder umgezogen, bin noch lange zu diesem Hämatologen gefahren bis er mir meinen jetzigen empfohlen hatte. Und da fühle ich mich bestens aufgehoben.
Ich gehe nun alle 3 Monate zu ihm, dann noch zum Hautarzt (hab Basaliome und eine Hautbeteiligung) und zum Augenarzt (wegen dem Cortison, kann zu erhöhtem Augeninnendruck führen)
Also: Kopf nicht hängen lassen und immer am Ball bleiben.
Es gibt nicht nur einen Arzt

manchmal lohnt es sich auch mal eine weitere Strecke zu fahren.
Oh je ... ist ja ein Roman geworden :o:o:o ich schreib sonst nie soviel :o