Monchichi
Neues Mitglied
Ein freundliches Hallo,
ich bin neu hier, lese hier schon seit mehreren Tagen mit und lerne durch eure Erfahrungen, lerne auch durch euch, neuen Mut zu sammeln.
Ich muss sagen - hammerhart, ich bin tief betroffen von dem Leid, der Zuversicht und der Hilfe hier im Forum. Die Ängste, ob neue oder teils lange Leidenswege, guter Rat oder mal eine Schulter zum ausweinen… wie schön, dass man nicht alleine ist, Danke.
Ich hoffe, es ist kein Fauxpas, gleich hier anstatt unter „Ich bin neu hier“ zu schreiben. Ich bitte um Nachsicht, falls es so sein sollte und um Verschiebung meines Beitrages, mir erscheint es richtig hier zu schreiben.
Ich habe Fragen an euch und hoffe auf eure Erfahrung, weil ich Aufgrund viel zu hoch gestiegener Entzündungswerte und einem gestiegenen RF (der seit Jahren leicht erhöht ist und unter Beobachtung) von meinem Hausarzt umgehend zu einer Rheumaärztin überwiesen wurde und nun eine Behandlung mit Prednisolon bekomme, Dauer vorerst einen Monat, mit präziser Einnahmeanweisung ausschleichend, danach Rücksprache. Beginn gestern, 06.05.10.
Die Diagnose lautet Weichteilrheuma, wobei meine Hashimoto Thyreoditis das nach sich ziehen kann. Die Ärztin erscheint mir sehr kompetent, mit Blick für die Zusammenhänge und ich fühle mich wohl aufgehoben bei ihr.
Ganz normal, alles hängt zusammen, der Körper ist ein Wunderwerk.
Es wäre sehr schön, wenn ich hier etwas Hilfe & Rat bekäme von euch, Informationen und Ängste purzeln in meinem Kopf durcheinander, ich fühle mich sehr verwirrt und alleine.
Ich versuche mich kurz zu fassen und relevant zu bleiben bei meiner Vorstellung, darf euch jedoch gestehen, ich kann mich nicht so toll ausdrücken… ich hoffe, ich verzettele mich nicht.
Mit 30 J. fing mein Ärztemarathon an, heute bin ich 47 J.. Ich denke, es gibt verschiedene „Baustellen“, die zusammenhängen. Erst vor 5 Jahren habe ich die handfeste Diagnose Hashimoto (mit Unterfunktion) erhalten. Seit dem habe ich eine feste Grundlage, um für meine Gesundheit zu kämpfen, die Lebensqualität und mögliche Schmerzlinderung, mich reell damit auseinander zu setzen und mich nicht mehr wie ein Hypochonder zu fühlen, ein Grenzwert-Typ, denn ich bilde mir das alles nicht ein, dazu bin ich viel zu sehr Optimist – allerdings erkenne ich mich manchmal selbst nicht wieder mit den Jahren, als ob ich vor Mauern laufen würde. Seit drei Jahren habe ich diagnostizierte Wirbelsäulenschäden, weswegen ich seit Anfang des Jahres vorläufige volle Erwerbsunfähigkeit erhalten habe.
Meine Schilddrüsenwerte lassen zu wünschen übrig (es gibt jedoch Ärzte, die sagen, alles ist gut und normal) und eine Feineinstellung für ein ordentliches Wohlbefinden habe ich noch nicht. Was teils an mir liegt, weil ich mutlos wurde mit Depressionen, gutmütig abwartend Behandlungen folge… teils aber auch an Ärzten, die nicht zuhören, meine Grenzwerte für normal halten und mir nicht glauben. Wenn ich das so beschreiben darf.
Ich zweifel an meiner Geduld, zumal mir im Freundeskreis gesagt wird, ich sollte mal mit der Faust auf den Tisch hauen, aber es ist kein kurzer Weg, das weiß ich. Ich weiß, es ist sehr schwierig, jeder Mensch ist individuell und ich mache niemandem Vorwürfe oder Schuldzuweisungen. Ich will etwas verändern und das liegt alleine an mir! Allerdings gestaltet es sich schwierig, Fakten zu sammeln und ich komme mir wie ein Eichhörnchen vor mit einem Mosaik an Nusslagern. *schmunzel*
Zusammenhängend sind erhöht oder im Grenzwertbereich: meine Leberwerte, erhöhter Blutfettspiegel und Cholesterinwerte (gutes Cholesterin ist dabei gut), mehrere Entzündungswerte (darunter auch die für die SD), der Rheumafaktor, leicht erhöhter Cholesterol-Spiegel (nach 24 Std. Urintest); ich habe Laktoseunverträglichkeit, Wasserödeme, Zöliakie (jedoch mit Übergewicht, welches sich nicht reduzieren lässt, wobei ich erst kürzlich über den Begriff Kohlenstoffwechsel-Störung gestolpert bin) – kann Hashimoto alles mit sich (hoch) ziehen. Ich lese/schreibe auch im Schilddrüsenforum (http://www.ht-mb.de/forum/). Und jetzt Weichteil-Rheuma, wobei mir auch die Gelenke wehtun, aber beweglich sind und schmerzhafte Probleme mit einem Schultergelenk (Rotationsmanchette, keine Kalkablagerungen, Behandlung mit Ultraschall).
Ich suche positiv mitzuwirken mit viel Bewegung, täglich Rückenschulen-Übungen, regelmäßig Nordic Walking (im Winter reduziert), gesunder ausgeglichener Ernährung fast ohne Fette & Zucker – keine Fertigprodukte wie Brot, Wust, Milchprodukte etc - viel Grün & wenig Fleisch, trinke ausreichend bis viel - hauptsächlich Wasser, rauche nicht mehr, nasche nicht (habe ich noch nie), lese viel und lerne immer dazu, und das nicht seit gestern, sondern schon seit Jahren. Wobei ich gestehe, dass so viel positiv „gesund“ leben, ausprobieren und denken ohne ein greifbares Resultat mich immer wieder in ein tiefes, schwarzes Loch fallen lässt, mein Optimismus wird manchmal tief erschüttert. Alleinlebend da wieder raus zu kommen fällt mir von mal zu Mal immer schwerer. Schäme ich mich etwas, dies zuzugeben. Ich war immer stark, selbstständig und guten Mutes. Mein eigenes System bricht zusammen, damit komme ich nicht gut klar, Schmerzen auf Dauer zermürben.
Ich nehme L-Thyroxin, Thybon, Schmerzmittel Naproxen (umgestiegen von Tramadol, weil mein Neurologe das Mittel nicht gut heißt), seit neustem ein magensäurehemmendes Mittel, und jetzt die Therapie mit Prednisolon (wie gesagt mit sehr genauer Dosierungsanleitung).
Und sorry, meine letzten Blutwerte sind noch beim Doc, hole ich mir nächste Woche wieder.
Dass das Medikament Prednisolon sich auf die SD Werte auswirken kann, habe ich gelesen, jedoch soll ich es ja nicht dauerhaft einnehmen, es ist so was wie eine Stoßtherapie, um die Entzündungen in den Griff zu bekommen (meine Worte).
Ich habe auch gelesen, dass das Medikament unterschiedlich auf jeden wirkt, manche fühlen sich toll und andere fallen runter; ich fühle mich toll, unverschämt wach (nehme es seit gestern), beweglicher, wo ich sonst immer so müde und steif bin.
- Ich möchte euch fragen, hat jemand Erfahrungen in Bezug auf Hashimoto, Entzündungen, Weichteilrheuma und überhaupt auf das Nebennierenrindenhormon Glukokotikoid (Prendnisolon AL 5mg Tabletten)?
(Ich habe mit der SuFu nur Threads gefunden, die meine Fragen nicht beantworten, auch gegoogelt, bin aber eher verwirrt.)
- Muss ich auf etwas speziell achten? Ich meine hiermit speziell eure Erfahrungen, nicht die beschriebenen Nebenwirkungen von Prednisolon, davor habe ich keine Angst, ich nehme das Medikament ja nicht lange, so wie es aussieht.
- Kann ich etwas besser machen?
Wenn ich mich ungenau ausgedrückt habe, ich kann das nicht so gut, bitte fragt. Und entschuldigt, dass ich doch so lang geschrieben habe. Ich habe immer Schmerzen, fühle mich unwohl, ich habe Angst, will das aber nicht zugeben und niemanden nerven, indem ich jammere – das bringt gar nichts. Es gibt die Fakten, also gibt es auch Lösungen. Die zu finden ist meine Aufgabe, das kann ich niemals auf andere schieben. Vielleicht fehlt es mir manchmal an Mitgefühl und Trost, ich suche immer nur Wissen. Die lange Zeit an vielen Jahren zermürbt mich auch. Die neue Diagnose erschreckt mich nicht, es ist ein neuer Ansatz, um Wissen zu sammeln und für Fragen, die mich nun zu euch geführt haben.
Ich würde mich sehr freuen, zu erfahren, was ihr dazu meint, und mich in das für mich neue Thema Rheuma einzufinden, um mich damit auseinander zu setzen. Ich lese fleißig mit hier und finde eure Beiträge sehr informativ, aber auch etwas verwirrend. Ich möchte mich nicht rein steigern, deshalb meine meine präzisen Fragen, hauptsächlich zu dem Medikament.
Schon Mal vorab ganz lieben Dank für’s lesen und eure Mühe.
Liebe Grüße
Monchichi
ich bin neu hier, lese hier schon seit mehreren Tagen mit und lerne durch eure Erfahrungen, lerne auch durch euch, neuen Mut zu sammeln.
Ich muss sagen - hammerhart, ich bin tief betroffen von dem Leid, der Zuversicht und der Hilfe hier im Forum. Die Ängste, ob neue oder teils lange Leidenswege, guter Rat oder mal eine Schulter zum ausweinen… wie schön, dass man nicht alleine ist, Danke.
Ich hoffe, es ist kein Fauxpas, gleich hier anstatt unter „Ich bin neu hier“ zu schreiben. Ich bitte um Nachsicht, falls es so sein sollte und um Verschiebung meines Beitrages, mir erscheint es richtig hier zu schreiben.
Ich habe Fragen an euch und hoffe auf eure Erfahrung, weil ich Aufgrund viel zu hoch gestiegener Entzündungswerte und einem gestiegenen RF (der seit Jahren leicht erhöht ist und unter Beobachtung) von meinem Hausarzt umgehend zu einer Rheumaärztin überwiesen wurde und nun eine Behandlung mit Prednisolon bekomme, Dauer vorerst einen Monat, mit präziser Einnahmeanweisung ausschleichend, danach Rücksprache. Beginn gestern, 06.05.10.
Die Diagnose lautet Weichteilrheuma, wobei meine Hashimoto Thyreoditis das nach sich ziehen kann. Die Ärztin erscheint mir sehr kompetent, mit Blick für die Zusammenhänge und ich fühle mich wohl aufgehoben bei ihr.
Ganz normal, alles hängt zusammen, der Körper ist ein Wunderwerk.
Es wäre sehr schön, wenn ich hier etwas Hilfe & Rat bekäme von euch, Informationen und Ängste purzeln in meinem Kopf durcheinander, ich fühle mich sehr verwirrt und alleine.
Ich versuche mich kurz zu fassen und relevant zu bleiben bei meiner Vorstellung, darf euch jedoch gestehen, ich kann mich nicht so toll ausdrücken… ich hoffe, ich verzettele mich nicht.
Mit 30 J. fing mein Ärztemarathon an, heute bin ich 47 J.. Ich denke, es gibt verschiedene „Baustellen“, die zusammenhängen. Erst vor 5 Jahren habe ich die handfeste Diagnose Hashimoto (mit Unterfunktion) erhalten. Seit dem habe ich eine feste Grundlage, um für meine Gesundheit zu kämpfen, die Lebensqualität und mögliche Schmerzlinderung, mich reell damit auseinander zu setzen und mich nicht mehr wie ein Hypochonder zu fühlen, ein Grenzwert-Typ, denn ich bilde mir das alles nicht ein, dazu bin ich viel zu sehr Optimist – allerdings erkenne ich mich manchmal selbst nicht wieder mit den Jahren, als ob ich vor Mauern laufen würde. Seit drei Jahren habe ich diagnostizierte Wirbelsäulenschäden, weswegen ich seit Anfang des Jahres vorläufige volle Erwerbsunfähigkeit erhalten habe.
Meine Schilddrüsenwerte lassen zu wünschen übrig (es gibt jedoch Ärzte, die sagen, alles ist gut und normal) und eine Feineinstellung für ein ordentliches Wohlbefinden habe ich noch nicht. Was teils an mir liegt, weil ich mutlos wurde mit Depressionen, gutmütig abwartend Behandlungen folge… teils aber auch an Ärzten, die nicht zuhören, meine Grenzwerte für normal halten und mir nicht glauben. Wenn ich das so beschreiben darf.
Ich zweifel an meiner Geduld, zumal mir im Freundeskreis gesagt wird, ich sollte mal mit der Faust auf den Tisch hauen, aber es ist kein kurzer Weg, das weiß ich. Ich weiß, es ist sehr schwierig, jeder Mensch ist individuell und ich mache niemandem Vorwürfe oder Schuldzuweisungen. Ich will etwas verändern und das liegt alleine an mir! Allerdings gestaltet es sich schwierig, Fakten zu sammeln und ich komme mir wie ein Eichhörnchen vor mit einem Mosaik an Nusslagern. *schmunzel*
Zusammenhängend sind erhöht oder im Grenzwertbereich: meine Leberwerte, erhöhter Blutfettspiegel und Cholesterinwerte (gutes Cholesterin ist dabei gut), mehrere Entzündungswerte (darunter auch die für die SD), der Rheumafaktor, leicht erhöhter Cholesterol-Spiegel (nach 24 Std. Urintest); ich habe Laktoseunverträglichkeit, Wasserödeme, Zöliakie (jedoch mit Übergewicht, welches sich nicht reduzieren lässt, wobei ich erst kürzlich über den Begriff Kohlenstoffwechsel-Störung gestolpert bin) – kann Hashimoto alles mit sich (hoch) ziehen. Ich lese/schreibe auch im Schilddrüsenforum (http://www.ht-mb.de/forum/). Und jetzt Weichteil-Rheuma, wobei mir auch die Gelenke wehtun, aber beweglich sind und schmerzhafte Probleme mit einem Schultergelenk (Rotationsmanchette, keine Kalkablagerungen, Behandlung mit Ultraschall).
Ich suche positiv mitzuwirken mit viel Bewegung, täglich Rückenschulen-Übungen, regelmäßig Nordic Walking (im Winter reduziert), gesunder ausgeglichener Ernährung fast ohne Fette & Zucker – keine Fertigprodukte wie Brot, Wust, Milchprodukte etc - viel Grün & wenig Fleisch, trinke ausreichend bis viel - hauptsächlich Wasser, rauche nicht mehr, nasche nicht (habe ich noch nie), lese viel und lerne immer dazu, und das nicht seit gestern, sondern schon seit Jahren. Wobei ich gestehe, dass so viel positiv „gesund“ leben, ausprobieren und denken ohne ein greifbares Resultat mich immer wieder in ein tiefes, schwarzes Loch fallen lässt, mein Optimismus wird manchmal tief erschüttert. Alleinlebend da wieder raus zu kommen fällt mir von mal zu Mal immer schwerer. Schäme ich mich etwas, dies zuzugeben. Ich war immer stark, selbstständig und guten Mutes. Mein eigenes System bricht zusammen, damit komme ich nicht gut klar, Schmerzen auf Dauer zermürben.
Ich nehme L-Thyroxin, Thybon, Schmerzmittel Naproxen (umgestiegen von Tramadol, weil mein Neurologe das Mittel nicht gut heißt), seit neustem ein magensäurehemmendes Mittel, und jetzt die Therapie mit Prednisolon (wie gesagt mit sehr genauer Dosierungsanleitung).
Und sorry, meine letzten Blutwerte sind noch beim Doc, hole ich mir nächste Woche wieder.
Dass das Medikament Prednisolon sich auf die SD Werte auswirken kann, habe ich gelesen, jedoch soll ich es ja nicht dauerhaft einnehmen, es ist so was wie eine Stoßtherapie, um die Entzündungen in den Griff zu bekommen (meine Worte).
Ich habe auch gelesen, dass das Medikament unterschiedlich auf jeden wirkt, manche fühlen sich toll und andere fallen runter; ich fühle mich toll, unverschämt wach (nehme es seit gestern), beweglicher, wo ich sonst immer so müde und steif bin.
- Ich möchte euch fragen, hat jemand Erfahrungen in Bezug auf Hashimoto, Entzündungen, Weichteilrheuma und überhaupt auf das Nebennierenrindenhormon Glukokotikoid (Prendnisolon AL 5mg Tabletten)?
(Ich habe mit der SuFu nur Threads gefunden, die meine Fragen nicht beantworten, auch gegoogelt, bin aber eher verwirrt.)
- Muss ich auf etwas speziell achten? Ich meine hiermit speziell eure Erfahrungen, nicht die beschriebenen Nebenwirkungen von Prednisolon, davor habe ich keine Angst, ich nehme das Medikament ja nicht lange, so wie es aussieht.
- Kann ich etwas besser machen?
Wenn ich mich ungenau ausgedrückt habe, ich kann das nicht so gut, bitte fragt. Und entschuldigt, dass ich doch so lang geschrieben habe. Ich habe immer Schmerzen, fühle mich unwohl, ich habe Angst, will das aber nicht zugeben und niemanden nerven, indem ich jammere – das bringt gar nichts. Es gibt die Fakten, also gibt es auch Lösungen. Die zu finden ist meine Aufgabe, das kann ich niemals auf andere schieben. Vielleicht fehlt es mir manchmal an Mitgefühl und Trost, ich suche immer nur Wissen. Die lange Zeit an vielen Jahren zermürbt mich auch. Die neue Diagnose erschreckt mich nicht, es ist ein neuer Ansatz, um Wissen zu sammeln und für Fragen, die mich nun zu euch geführt haben.
Ich würde mich sehr freuen, zu erfahren, was ihr dazu meint, und mich in das für mich neue Thema Rheuma einzufinden, um mich damit auseinander zu setzen. Ich lese fleißig mit hier und finde eure Beiträge sehr informativ, aber auch etwas verwirrend. Ich möchte mich nicht rein steigern, deshalb meine meine präzisen Fragen, hauptsächlich zu dem Medikament.
Schon Mal vorab ganz lieben Dank für’s lesen und eure Mühe.
Liebe Grüße
Monchichi
