grummelzack
Barbara
Im Beipackzettel des Methotrexat steht unter
"Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden" folgender Warnhinweis:
[ Zitat Anfang ]
Durch die Therapie mit Methotrexat kann es zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion kommen. Vor allem bei gleichzeitiger
Anwendung nicht steroidale Antiphlogistika ist dieses Risiko erhöht. In diesem Zusammenhang ist über schwere Nebenwirkungen einschließlich Todesfällen berichtet worden.
[ Zitat Ende ]
Da ich hier des öfteren lese, welche Medikamente zusätzlich zu Methotrexat genommen werden, frage ich mich, ob Ärzte, die unzureichend informiert sind, diese Schmerzmittel verordnet haben, oder ob Patienten sich diese Medikamente selbst verordnen, ohne zu wissen, in welche Gefahr sie sich damit begeben!!!
nicht steroidale Antiphlogistika sind folgende Medikamente:
Acemetacin (z.B. Rantudil)
Celecoxib ( z.B. Celebrex)
Diclofenac (z.B. Voltaren)
Etoricoxib ( z.B. Arcoxia)
Ibuprofen (z.B. Imbun)
Indometacin (z.B. Amuno)
Meloxicam (z.B. Mobec)
Naproxen (z.B. Proxen)
Piroxicam (z.B. Felde n)
Rofecoxib ( z.B. Vioxx) (Vioxx wurde im September 2004 vom Markt genommen)
Valdecoxib (Bextra)
Quelle: http://www.rheuma-online.de/a-z/c/cortisonfreie-entzuendungshemmer.html
Cortisonfreie Entzündungshemmer („nicht-steroidale Antirheumatika“, NSAR) hemmen, wie ihr Name bereits ausdrückt, die Entzündung und wirken damit auch schmerzlindernd auf entzündlich bedingte Schmerzen. B ei der Therapie rheumatischer Erkrankungen wirken sie auf die Entzündung „vor Ort“, d.h. sie haben einen Einfluss auf die lokalen entzündlichen Symptome wie Gelenkschwellung, Überwärmung und Steifigkeit. Gleichzeitig haben sie eine positive Wirkung auf den entzündlich bedingten Schmerz und die Morgensteifigkeit.
Quelle: http://www.rheuma-online.de/a-z/c/cortisonfreie-entzuendungshemmer.html
Ich wünsch euch allen ein erträgliches schmerzfreies Wochenende.
Im Anschluß daran muss ich aber auch gleich Ängste nehmen:
Müssen cortisonfreie Entzündungshemmer (nicht-steroidale Antiphlogistika, NSA) am Tag der Lantarel-Einnahme weggelassen werden?
rheuma-online » Medikamente » Methotrexat (Lantarel) » Müssen cortisonfreie Entzündungshemmer (nicht-steroidale Antiphlogistika, NSA) am Tag der Lantarel-Einnahme weggelassen werden?
In vielen Fällen wird auch von Rheumatologen die Empfehlung gegeben, die cortisonfreien Entzündungshemmer (nicht-steroidale Antiphlogistika, NSA) am Tag der Lantarel-Einnahme wegzulassen. Hintergrund dieser Empfehlung sind Beobachtungen, daß es bei sehr hohen Methotrexat-Gaben (im Rahmen einer Chemotherapie bei Krebserkrankungen) zu Nierenproblemen kommen kann, wenn gleichzeitig cortisonfreie Entzündungshemmer gegeben werden.
Bei der niedrigdosierten Methotrexat-Therapie mit Lantarel im Rahmen der Behandlung von rheumatischen Erkrankungen ist dieses Risiko allerdings extrem gering. Da viele Patienten ohne cortisonfreie Entzündungshemmer keine ausreichende Kontrolle ihrer Symptome haben und deshalb beim Weglassen dieser Medikamente am Tag der Lantarel-Gabe bzw. Lantarel-Einnahme ganz erhebliche Probleme bekommen würden, ist bei den Patienten des Rheinischen Rheumazentrums in Meerbusch schon seit vielen Jahren die gleichzeitige Einnahme von Lantarel und cortisonfreien Entzündungshemmern erlaubt. Wir haben bei diesem Vorgehen bei den mehreren Tausend Patienten, die wir mit Lantarel behandelt haben und behandeln, niemals gefährliche Nierennebenwirkungen gesehen.
"Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden" folgender Warnhinweis:
[ Zitat Anfang ]
Durch die Therapie mit Methotrexat kann es zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion kommen. Vor allem bei gleichzeitiger
Anwendung nicht steroidale Antiphlogistika ist dieses Risiko erhöht. In diesem Zusammenhang ist über schwere Nebenwirkungen einschließlich Todesfällen berichtet worden.
[ Zitat Ende ]
Da ich hier des öfteren lese, welche Medikamente zusätzlich zu Methotrexat genommen werden, frage ich mich, ob Ärzte, die unzureichend informiert sind, diese Schmerzmittel verordnet haben, oder ob Patienten sich diese Medikamente selbst verordnen, ohne zu wissen, in welche Gefahr sie sich damit begeben!!!
nicht steroidale Antiphlogistika sind folgende Medikamente:
Acemetacin (z.B. Rantudil)
Celecoxib ( z.B. Celebrex)
Diclofenac (z.B. Voltaren)
Etoricoxib ( z.B. Arcoxia)
Ibuprofen (z.B. Imbun)
Indometacin (z.B. Amuno)
Meloxicam (z.B. Mobec)
Naproxen (z.B. Proxen)
Piroxicam (z.B. Felde n)
Rofecoxib ( z.B. Vioxx) (Vioxx wurde im September 2004 vom Markt genommen)
Valdecoxib (Bextra)
Quelle: http://www.rheuma-online.de/a-z/c/cortisonfreie-entzuendungshemmer.html
Cortisonfreie Entzündungshemmer („nicht-steroidale Antirheumatika“, NSAR) hemmen, wie ihr Name bereits ausdrückt, die Entzündung und wirken damit auch schmerzlindernd auf entzündlich bedingte Schmerzen. B ei der Therapie rheumatischer Erkrankungen wirken sie auf die Entzündung „vor Ort“, d.h. sie haben einen Einfluss auf die lokalen entzündlichen Symptome wie Gelenkschwellung, Überwärmung und Steifigkeit. Gleichzeitig haben sie eine positive Wirkung auf den entzündlich bedingten Schmerz und die Morgensteifigkeit.
Quelle: http://www.rheuma-online.de/a-z/c/cortisonfreie-entzuendungshemmer.html
Ich wünsch euch allen ein erträgliches schmerzfreies Wochenende.
Im Anschluß daran muss ich aber auch gleich Ängste nehmen:
Müssen cortisonfreie Entzündungshemmer (nicht-steroidale Antiphlogistika, NSA) am Tag der Lantarel-Einnahme weggelassen werden?
rheuma-online » Medikamente » Methotrexat (Lantarel) » Müssen cortisonfreie Entzündungshemmer (nicht-steroidale Antiphlogistika, NSA) am Tag der Lantarel-Einnahme weggelassen werden?
In vielen Fällen wird auch von Rheumatologen die Empfehlung gegeben, die cortisonfreien Entzündungshemmer (nicht-steroidale Antiphlogistika, NSA) am Tag der Lantarel-Einnahme wegzulassen. Hintergrund dieser Empfehlung sind Beobachtungen, daß es bei sehr hohen Methotrexat-Gaben (im Rahmen einer Chemotherapie bei Krebserkrankungen) zu Nierenproblemen kommen kann, wenn gleichzeitig cortisonfreie Entzündungshemmer gegeben werden.
Bei der niedrigdosierten Methotrexat-Therapie mit Lantarel im Rahmen der Behandlung von rheumatischen Erkrankungen ist dieses Risiko allerdings extrem gering. Da viele Patienten ohne cortisonfreie Entzündungshemmer keine ausreichende Kontrolle ihrer Symptome haben und deshalb beim Weglassen dieser Medikamente am Tag der Lantarel-Gabe bzw. Lantarel-Einnahme ganz erhebliche Probleme bekommen würden, ist bei den Patienten des Rheinischen Rheumazentrums in Meerbusch schon seit vielen Jahren die gleichzeitige Einnahme von Lantarel und cortisonfreien Entzündungshemmern erlaubt. Wir haben bei diesem Vorgehen bei den mehreren Tausend Patienten, die wir mit Lantarel behandelt haben und behandeln, niemals gefährliche Nierennebenwirkungen gesehen.
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