Judy_Tiger
Mitglied
Hallo zusammen,
gestern hatte ich meinen ersten Termin bei einer Erwachsenenrheumatologin und ich bin irgendwie etwas verwirrt, weil alles so anders war, als ich es von der Ambulanz in der Kinderklinik gewohnt war. Ich schilder euch einfach mal, wie es bei mir gelaufen ist:
Ich kam ins Sprechzimmer und durfte erstmal erzählen, wie es mir seit der Umstellung von Enbrel auf Humira ergangen ist. Dabei habe ich ausdrücklich gesagt, dass ich im Kiefer massive Beschwerden habe, sowie in der rechten Hand und im linken Handgelenk. Da wurde mir auch zugehört (allerdings wurde der Computer angestarrt und ich keines Blickes gewürdigt). Daraufhin kam die körperliche Untersuchung, die aber viel schneller als noch in der Kinderklinik ging: Knapp fünf Minuten auf allen möglichen Gelenken rumdrücken, wobei sie den Gelenken, an denen ich keine Schmerzen habe, mehr Beachtung geschenkt hat, als z.B. meinem Kiefer, den sie kein bisschen untersucht hat...Un zu meinen Findern meinte sie: wenn ich sie beugen kann (kleine Faust geht problemlos) kann ich sie auch strecken, was aber nachweislich nicht so ist. Ich krieg meine Finger einfach nicht mehr grade an der rechten Hand
Dann wurde gesagt, dass ich auf ENbrel zurückwechseln soll, mtx so beibehalten und ich daf Schmerzmittel einnehmen wie ich Lust habe. In drei Monaten soll ich wiederkommen , dann sieht man weiter. Wir hätten ja keinen so großen Zeitdruck die Entzündungen wegzukriegen , weil ich noch juvenile Polyarthritis habe und da keine so argen Gelenkzerstörungen zu erwarten sind (ich hab aber im Kiefer schon beginennende Erosionen und das weiß sie)
Nach ca. 25 Minuten war ich draußen, dann wurde halt noch Blut abgenommen. In der Kinderklinik dauerte die Untersuchung immer 45-60 Minuten, war auch schon 1,5 Stunden dort...
Ist das normal für die Erwachsenenmedizin, dass alles so viel schneller und unpersönlicher ist? Irgendwie kam ich raus und war total fertig, weil ich das Gefühl hatte, es wird ein Proogramm abgespult und wenn so was wwie ein entzündetes Kiefergelenk da ist, wird das ignoriert, weil man sich damit kaum auskennt (das ist Gefühl, keine objektiv geprüfte Tatsache)...
Danke dass ich mir einfach mal alles von der Seele schreiben konnte ;-)
gestern hatte ich meinen ersten Termin bei einer Erwachsenenrheumatologin und ich bin irgendwie etwas verwirrt, weil alles so anders war, als ich es von der Ambulanz in der Kinderklinik gewohnt war. Ich schilder euch einfach mal, wie es bei mir gelaufen ist:
Ich kam ins Sprechzimmer und durfte erstmal erzählen, wie es mir seit der Umstellung von Enbrel auf Humira ergangen ist. Dabei habe ich ausdrücklich gesagt, dass ich im Kiefer massive Beschwerden habe, sowie in der rechten Hand und im linken Handgelenk. Da wurde mir auch zugehört (allerdings wurde der Computer angestarrt und ich keines Blickes gewürdigt). Daraufhin kam die körperliche Untersuchung, die aber viel schneller als noch in der Kinderklinik ging: Knapp fünf Minuten auf allen möglichen Gelenken rumdrücken, wobei sie den Gelenken, an denen ich keine Schmerzen habe, mehr Beachtung geschenkt hat, als z.B. meinem Kiefer, den sie kein bisschen untersucht hat...Un zu meinen Findern meinte sie: wenn ich sie beugen kann (kleine Faust geht problemlos) kann ich sie auch strecken, was aber nachweislich nicht so ist. Ich krieg meine Finger einfach nicht mehr grade an der rechten Hand
Dann wurde gesagt, dass ich auf ENbrel zurückwechseln soll, mtx so beibehalten und ich daf Schmerzmittel einnehmen wie ich Lust habe. In drei Monaten soll ich wiederkommen , dann sieht man weiter. Wir hätten ja keinen so großen Zeitdruck die Entzündungen wegzukriegen , weil ich noch juvenile Polyarthritis habe und da keine so argen Gelenkzerstörungen zu erwarten sind (ich hab aber im Kiefer schon beginennende Erosionen und das weiß sie)
Nach ca. 25 Minuten war ich draußen, dann wurde halt noch Blut abgenommen. In der Kinderklinik dauerte die Untersuchung immer 45-60 Minuten, war auch schon 1,5 Stunden dort...
Ist das normal für die Erwachsenenmedizin, dass alles so viel schneller und unpersönlicher ist? Irgendwie kam ich raus und war total fertig, weil ich das Gefühl hatte, es wird ein Proogramm abgespult und wenn so was wwie ein entzündetes Kiefergelenk da ist, wird das ignoriert, weil man sich damit kaum auskennt (das ist Gefühl, keine objektiv geprüfte Tatsache)...
Danke dass ich mir einfach mal alles von der Seele schreiben konnte ;-)



Es gibt überall solche und solche.