Hallo,
ich achwitze sehr heftig seit meinem 36 Lebensjahr!
Da gings bei mir mit den Wechseljahren los.
Jetzt bin ich 51.
Mein Frauenarzt hat mir damals erklärt, das die Wechseljahre nicht über Nacht plötzlich da sind, es ist mehr ein schleichender Prozess...
Von Jahr zu Jahr wurde es schlimmer, 2000 ließ ich mir die Haare deswegen kurz schneiden, ständig diese nassen Zotteln im Nacken, ich war ständig erkältet...
Seitdem ist ein Gästehandtuch mein fester Begleiter...
Meine Rheumaerkrankung brach 2001 aus aus, 2005 dann Diagnose und Cortison.
Aber mehr schwitzen musste ich durch das Corti auch nicht.
Seit 5 1/2 J. habe ich keine Blutungen mehr - worüber ich gar nicht traurig bin

Vorher hatte ich jahrelang extreme Blutungen mit starken Krämpfen, ich war echt froh, als das vorbei war.
Nur schwitzen, das kann ich immer noch, leider.
Es ist so extrem, mir läuft echt die Brühe am Gesicht, Nacken und Dekolltee runter.
Wenns warm ist, muss ich mich oft 2-3 x täglich umziehen, alles ist nassgeschwitzt, auch Nachts immer wieder.
Und ich schwitze auch, ohne mich anzustrengen, so einfach gemütlich am Sofa überfällt es mich.
Ich nehme seit Jahren nur 3 mg Lodotra, daher kanns wohl kaum kommen.
Gegen eine HET habe ich mich bis jetzt immer geweigert, da ich schon genug Medis einnehme. Zudem ist die HET sehr umstritten, fragt man 5 Frauenärzte bekommt man 5er-lei Antworten...
Ich habe mich 1992 nach meinem 3. Kind sterilisieren lassen, um keine Hormone mehr schlucken zu müssen.
Am 14. Okt. habe ich nun wieder einen Termin beim Gyn und diesmal werde ich mir was geben lassen. Ich möchte es mal versuchen.
Es ist mir einfach so unangenehm, ich mag nicht mehr! Pflanzliche Mittel, die ich über die Jahre versucht habe, brachten so gar nix..
Es ist so grausig, tropfend an der Supermarktkasse zu stehen, dann jetzt im Herbst und Winter raus in die Kälte, nassgeschwitzt... Sehr unangenehm, ich friere dann grausig...
Lg Sieglinde