Hallo füchslein,
das kenne ich (cP und Fibro) nur zu gut - manchmal ist bei mir die Morgensteifigkeit auf eine halbe Stunde beschränkt, in der ich mich ganz langsam Gelenk für Gelenk räkeln muss, manchmal kann ich mich 2 Stunden nicht bewegen, keinen Millimeter, und es dauert schon eine halbe Stunde, nur den Kopf zu drehen, um auf den Wecker zu schauen. Und dabei habe ich so höllische Schmerzen, die nur durch Bewegung und eine Lageänderung gelindert werden könnten. Das ist so fiese absurd!
So schlimm ist es zum Glück aber nur bei akuten Schüben für wenige Tage. Und am Morgen nach der Enbrel-Spritze ...
Dann aber ist es schon schwierig: Wie soll ich möglichst früh mein Cortison nehmen, um das zu verhindern, wenn ich mich gar nicht bewegen, geschweige denn aufsetzen kann und Tabletten in der Hand halten und ein Glas? Von diesem neuen Cortison-Präparat für abends, das dann morgens wirken soll, hält mein Rheumi nichts.
Manchmal kann ich dann noch nicht mal meinen Mann, der neben mir liegt und schön schläft, anstupsen, damit er aufsteht und mir meine Medis bringt. Und ihn morgens durch Schreien vor Schmerzen zu wecken, das finde ich auch nicht so romantisch

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Ich habe jetzt immer neben meinem Bett ein paar Butterkekse für vorweg (der Magen ...), meine Schmerzmedis, das Cortison und ein Glas Wasser stehen - und sobald ich mich in solchen Fällen irgendwie drehen kann, schiebe ich mir das rein. Dann noch ein bisschen warten, ins Kissen beißen, um nicht laut zu schreien und beherzt aufstehen. Gut, dass unser Bett sehr hoch ist, sonst würde ich gar nicht hochkommen, sondern so wie früher, bei "normaler" Betthöhe, nur hilflos auf dem Boden krabbeln.
Du bist also nicht allein damit.
Aber vielleicht hast du ja "Glück", und es war wirklich nur einmalig ein Nerv!
Grüße,
kakamu