Was soll in der Diagnostik Klinik untersucht werden?

Muckel1986

Mitglied
Guten Tag zusammen,

am Montag fahre ich für eine Woche nach Wiesbaden. Denn in Wiesbaden befindet sich die "Stiftung Deutsche Klinik für Diagnostik". In jener Klinik bin ich zwar nur Teilstationär, bin aber trozdem froh, das alles nochmal Untersucht wird.

Problem bei mir ist, dass meine Gelenke schmerzen, ich eine morgensteifigkeit habe, sie anschwellen. Bislang helfen keine Medikamente die ich bekommen habe (z.B. Arava, MTX, Enbrel, ...). Neben der reinen Gelenk Sache, fangen nun meine Muskeln an zu zittern, wenn ich sie anspanne (wenn ich z.B. etwas hoch heben möchte und dazu kraft brauche).

Ich wollte euch einmal fragen, was ihr alle Untersuchenlassen würdet. Ich denke da an folgendes:

  • sämtliche Rheumaarten
  • Fybromialgie
  • sämtliche Nervenkrankheiten
  • auf MS
  • Boreliose (und alles andere was Zecken übertragen)
  • alle Krankheiten die in folgenden Ländern vorkommen:
    • Frankreich
    • Polen (Masuren --> feuchtgebiet)
    • Spanien
    • Italien (hier fing es an)
    • Griechenland
In diesen Ländern war ich neben Deutschland als "Backbacker" so zusagen Unterwegs - daher mein Gedanke daran.
​
  • Allergien aus chemische, biologische Stoffen
Wenn ihr Tipps habt, wäre ich euch sehr dankbar, denn das ist wohl meine allerletzte Chance.

Lieben Gruß

Tobias
 
Hallo Tobias,

sei froh, dass du in die DKD kommst, die sind klasse da.
Wo übernachtest du denn - die haben ja keine Betten?

Hast du eigentlich eine Diagnose oder "nur" die oben beschriebenen Symptome?

Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen!

Gruß

Monika
 
Ansich ist Deine Liste schon recht umfangreich. Das kann richtig Zeit in Anspruch nehmen, bis das alles getestet und untersucht ist.

Am besten ist es, Du schreibst ein Symptomtagebuch: Jeden Tag ein Tagebuch Deiner gesundheitlichen Verfassung schreiben, in dem genau beschrieben ist, was wann wo aufgetreten ist. Manchmal vergisst man in der Anamnese einige Sachen.

Liebe Grüße,
Calendula
 
Guten Abend zusammen

mondbein schrieb:
Wo übernachtest du denn - die haben ja keine Betten?

Hast du eigentlich eine Diagnose oder "nur" die oben beschriebenen Symptome?

Schlafen werde ich in einem Hotel, da die Kasse nur Teilstationär übernommen hat.

Eine Diagnose habe ich auch, wollte sie hier erstmal nicht nennen, da ich nicht will, das nur in dieser richtung gesucht wird.


Ansich ist Deine Liste schon recht umfangreich. Das kann richtig Zeit in Anspruch nehmen, bis das alles getestet und untersucht ist.

Ja, das Problem habe ich auch schon gemerkt. Die haben 3 bis 5 Tage angegeben.

Am besten ist es, Du schreibst ein Symptomtagebuch: Jeden Tag ein Tagebuch Deiner gesundheitlichen Verfassung schreiben, in dem genau beschrieben ist, was wann wo aufgetreten ist. Manchmal vergisst man in der Anamnese einige Sachen.

Dazu konnte ich mich noch nicht durchringen. Habe es erst alleine probiert, dann in meinem blog ( jurtenrunde.de/blog ) und dann hier - doch jedesmal war ich nicht willens stark, dass ich mich dazu aufraffen konnte. Und wenn ich im Schub bin, ist es seelisch/mental oft eine belastung für mich, mir dann darüber noch Gedanken zu machen.

Danke für eure Antworten!

Muckel|Tobias
 
Ich habe für die Ärzte einmal alles Zusammengeschrieben - denkt ihr, das das Sinnvoll ist?

Beschreibung, wie alles anfing

Das Schuljahr 2002/2003 endete bei mir damit, dass ich nicht versetzt wurde. Wahrscheinlich war der Abfall meiner Schulischenleistung schon ein Punkt, in dem sich das „Rheuma“ (oder was es ist) geäußert hat.

In den Sommerferien bin ich dann mit einer Pfadfindergruppe zu einer „Backpacker Tour“ nach Italien aufgebrochen.

Wir sind in Deutschland mit dem Zug losgefahren bis nach LAquila. Dort angekommen, tat mir schon nach ein paar Metern das linke Bein von der Hüfte bis zum Knöchel weh. Doch ich dachte mir nichts weiter dabei und wanderte weiter. Wir sind aus der Stadt hinaus und haben uns einen Lagerplatz gesucht, wo wir die Nacht verbracht haben.

Am nächsten Tag wanderten wir weiter, doch es wurde nicht besser. Am Abend aß ich kaum etwas und ging sehr früh schlafen. Da es am nächsten Morgen noch keine Besserung gab, liefen wir zu unserer Ausgangstadt zurück, damit ich zu einem Arzt konnte. Am vierten Tag dann ging ich mit meinem Gruppenleiter in das Krankenhaus in LAquila.

Die Ärzte dort konnten leider nichts feststellen, obwohl sie mich auch geröntgt hatten. Sie verschreiben mir ein Schmerzmittel, mit dem dann alles in Ordnung war. Nach zwei oder drei weiteren Tagen war ich dann komischerweise Beschwerde frei.

Doch zurück in Deutschland tat mir mein rechtes Knie weh, weswegen ich zum Arzt gegangen bin. Außerdem wollte ich auch wissen, was das in Italien war. Mein Hausarzt überwies mich zum Orthopäden, da er dachte, dass es von meiner Wirbelsäule (links Verdrehung der LWS und der BWS) kommt. Jenes bestätigte sich nicht und der Orthopäde veranlasste ein Blutbild. Dort war der Rheumawert (CRP) bei 50,9. Normal soll dieser unter 5 liegen. Mein Hausarzt überwies mich daraufhin zu einer Rheumatologin nach Goslar.



Betroffene Gelenke


Beginn im Sommer 2003
  • linkes Bein von der Hüfte bis zum Knöchel
  • rechtes Knie
Beginn Herbst 2003
  • beide Handgelenke
  • Daumensattelgelenke
  • Fingergelenke
Ab Mitte Juni 2007:
  • Wirbelsäule und Nackenwirbel
  • Schulter
  • Brustbein
Ab dem 16. Juli 2007 aufgefallen
  • Knöchel
Äußerung eines Schubes

  • Ein Schub äußert sich bei mir, in dem ich müde und unkonzentriert sowie lustlos bin.
  • Hinzu kommt, dass meistens Gelenke geschwollen sind und jene Schmerzen.
  • Eine morgendliche Steifigkeit habe ich dann stärker in allen Gelenken.
  • Durch die Schmerzen in so einem Schub habe ich keine/weniger Kraft als vorher. Dieser Verlust hält danach auch an.
  • Besonders fällt mir auf, dass ich in einem Schub Heißhunger auf deftiges (Fleisch) und auf Chips habe.
  • So ein Schub dauert meisten 3 bis 6 Tage an, wodurch ich immer eine Woche in der Schule ausgefallen bin.

Medikamente

Welche Medikamente ich schon alle bekommen habe, kann ich (leider) nicht mehr genau sagen. Welche ich definitiv weiß sind:
  • Cortison (Decortin)
  • Methrodrexat (MTX)
  • Arava Ich bin der Meinung, das ich hier noch ein
  • Enbrel gespritzt Basismedikament mehr genommen hatte.
  • Methrodrexat (MTX) gesprtzt
  • Pyroxicam
  • Novaminsulfon
Aktuelle Medikamentengabe

  • Cortison (dekortin) 10mg
  • Piroxicam 20mg
  • Novaminsulfon (nach bedarf – teilweise keine Tablette am Tag, dann wieder bis zu 3 Stück am Tag)
Trotz der vielen Medikamente bin ich nicht Beschwerde und Schmerzfrei.
Untersuchungspunkte für die Diagnostikklinik

  • sämtliche Rheumaarten
  • Fybromialgie
  • sämtliche Nervenkrankheiten
  • auf MS
  • Boreliose (und alles andere was Zecken übertragen)
Es gibt zwei Testverfahren:
    • „Elisa Test“
    • „Western Blot“
  • alle Krankheiten die in folgenden Ländern vorkommen:
    • Frankreich
    • Polen (Masuren --> feuchtgebiet)
    • Spanien
    • Italien (hier fing es an)
    • Griechenland
      • In diesen Ländern war ich neben Deutschland als "Backbacker" so zusagen Unterwegs - daher mein Gedanke daran.
  • Allergien aus chemische, biologische Stoffen
Morgen Mittag gehts los und Dienstag habe ich den ersten Termin dort...bin irgendwie aufgeregt.

Würde gerne eure Meinung dazu hören.
Danke und Lieben Gruß,
Muckel|Tobias
 
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