Hallo,
ich nehme jetzt fast 20 jahre cortison
angefangen mit 10 mg/d.
die dosierung mal rauf mal runter, jenachdem wie es mir ging.
einmal wurde ich sogar mit blaulicht ins KrH gebracht weil ich vor schmerzen nur noch geschrien/gebrüllt habe.
trotz cortison i.v. hat es tage gedauert bis ich wieder einigermaßen ein mensch war.
jetzt bin ich wieder von 15 mg/d am runterschleichen und bei 9 mg angelangt.
ich soll bis auf 5 mg/d kommen, denn ich habe orencia verordnet bekommen und im august/september wird man sehen ob es bei mir anschlägt.
bisher habe ich noch keine wirkung bemerkt.
der alltag ist z.Z. kaum zu bewältigen. wenn ich meinem mann nicht hätte wäre ich schon längst im heim gelandet.
z.Z. kann ich nicht mehr laufen, geschweige etwas im haushalt machen.
nur wenn mein mann mir alles hinstellt, komme ich zurecht.
zuerst sollte ich wöchentlich um 1 mg senken, aber das funktionierte nicht, wie ihr euch vorstellen könnt.
jetzt um 1 mg alle vier wochen, aber auch dass bekommt mir kaum. nach einem gespräch mit meiner
rheumatologin: durchhalten.
da bisher alle anderen medikamente nicht angeschlagen haben wäre es schön eines zu finden damit nicht nur das rheuma meinen alltag bestimmt.
im moment sind es geschwollene gelenke, schmerzattacken (gut das die nachbarn wissen warum ich manchmal schreie) nach denen ich völlig erschöpft bin. auch psychische probleme kommen dazu. nicht besonders große, ich fang halt nur grundlos an zu weinen und manches wort empfinde ich wie auf die goldwaage gelegt.
für meinem mann ist das manchmal sehr schwer zu verstehen, aber er weiss ja was rheuma aus einem machen kann.
er leidet mit und jetzt haben wir trotz meiner erkrankung nach 30 jahren geheiratet.
wie ich das weitere absenken vertrage, ich weiss es nicht. ob auch mein pausbackengesicht und die gewichtszunahme zurück gehen ? schön ware das schon, ein leben ohne größere schmerzen.
hannelore (die trotzdem sehr oft am lachen ist )