Lusella
Aktives Mitglied
Hallo ihr Lieben,
mich beschäftigt eine Frage:
Was ist das Ziel der Medikation?
Ich erkläre mal, was ich meine.
Ich nehme nun seit 7 Monaten Cortison und seit 3 Monaten Arava. Cortison mittlerweile nur noch 2,25mg mit Ziel 0.
Arava anfangs täglich 20 mg. Wegen hoher Leberwerte Reduktion auf 3x die Woche 20mg.
Bei Bedarf Novalgin 500mg.
Als ich das Arava höher dosiert genommen hatte, ging es mir gelenkmäßig ganz gut. Aber die totale Schmerzfreiheit war nicht.
Die Haut ist okay ( habe PSA).
Unter der reduzierten Dosis geht es mir gelenkmäßig wieder etwas schlechter.
Ich habe wieder Probleme beim Gehen. Nicht so schlimm, wie es ohne Arava war aber auch nicht wirklich gut.
Ich muss mich doch ziemlich oft hinsetzen, wenn ich z.B. nur mal einen Shopping Bummel machen möchte.
Das nervt natürlich schon.
Außerdem habe ich noch Probleme beim Treppen steigen. Dann zieht es an der Rückseite der Oberschenkel als wäre die Sehne zu kurz.
Ist zwar schon besser aber auch nicht wirklich gut.
Die Srungelenke tun mir dafür mehr weh.
Außerdem schmerzen die Handgelenke und die Schulter.
Nun zu dem, was sich zum Guten geändert hat:
Ich habe (fast) keine Schmerzen in der Großzehe mehr. War vorher ganz übel.
Generell sind die Zehen besser. War vorher als hätte ich ein Nadelkissen im Schuh und die Zehen waren dick wie Würstchen.
Die Knie sind auch relativ schmerzfrei. Treppen runter gehen klappt besser.
Nur bei längerem Gehen schmerzen die Knie noch.
Ich kann auch wieder mit angewinkelten Beinen im Bett liegen.
Apropos Bett:
Generell kann ich wieder schmerzfrei schlafen. Ging vorher auch nicht.
Ich musste alle 2 Stunden die Seite wechseln, weil ich Schmerzen bekam.
Es hat sich in den 3 Monaten Arava schon einiges gebessert.
Aber richtig gut ist es noch nicht.
Meine Frage an Euch:
Erwarte ich zu viel? Kann man nie mehr ganz schmerzfrei werden?
Oder ist das Ziel der Medikation komplette Schmerzfreiheit?
Davon bin ich noch weit entfernt.
Muss ich noch Geduld haben oder ist das Mittel eventuell nicht das Richtige bzw. zu niedrig dosiert?
Ich habe erst Ende Juni wieder einen Termin bei der Rheumatologin. Deshalb frage ich Euch
.
Liebe Grüße und wenig Schmerzen
Lusella
mich beschäftigt eine Frage:
Was ist das Ziel der Medikation?
Ich erkläre mal, was ich meine.
Ich nehme nun seit 7 Monaten Cortison und seit 3 Monaten Arava. Cortison mittlerweile nur noch 2,25mg mit Ziel 0.
Arava anfangs täglich 20 mg. Wegen hoher Leberwerte Reduktion auf 3x die Woche 20mg.
Bei Bedarf Novalgin 500mg.
Als ich das Arava höher dosiert genommen hatte, ging es mir gelenkmäßig ganz gut. Aber die totale Schmerzfreiheit war nicht.
Die Haut ist okay ( habe PSA).
Unter der reduzierten Dosis geht es mir gelenkmäßig wieder etwas schlechter.
Ich habe wieder Probleme beim Gehen. Nicht so schlimm, wie es ohne Arava war aber auch nicht wirklich gut.
Ich muss mich doch ziemlich oft hinsetzen, wenn ich z.B. nur mal einen Shopping Bummel machen möchte.
Das nervt natürlich schon.
Außerdem habe ich noch Probleme beim Treppen steigen. Dann zieht es an der Rückseite der Oberschenkel als wäre die Sehne zu kurz.
Ist zwar schon besser aber auch nicht wirklich gut.
Die Srungelenke tun mir dafür mehr weh.
Außerdem schmerzen die Handgelenke und die Schulter.
Nun zu dem, was sich zum Guten geändert hat:
Ich habe (fast) keine Schmerzen in der Großzehe mehr. War vorher ganz übel.
Generell sind die Zehen besser. War vorher als hätte ich ein Nadelkissen im Schuh und die Zehen waren dick wie Würstchen.
Die Knie sind auch relativ schmerzfrei. Treppen runter gehen klappt besser.
Nur bei längerem Gehen schmerzen die Knie noch.
Ich kann auch wieder mit angewinkelten Beinen im Bett liegen.
Apropos Bett:
Generell kann ich wieder schmerzfrei schlafen. Ging vorher auch nicht.
Ich musste alle 2 Stunden die Seite wechseln, weil ich Schmerzen bekam.
Es hat sich in den 3 Monaten Arava schon einiges gebessert.
Aber richtig gut ist es noch nicht.
Meine Frage an Euch:
Erwarte ich zu viel? Kann man nie mehr ganz schmerzfrei werden?
Oder ist das Ziel der Medikation komplette Schmerzfreiheit?
Davon bin ich noch weit entfernt.
Muss ich noch Geduld haben oder ist das Mittel eventuell nicht das Richtige bzw. zu niedrig dosiert?
Ich habe erst Ende Juni wieder einen Termin bei der Rheumatologin. Deshalb frage ich Euch
Liebe Grüße und wenig Schmerzen
Lusella
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