Hallo Ihr Lieben,
bin seit geraumer Zeit stille Mitleserin des Forums, möchte mich jetzt mal zu Wort melden, weil ich in meiner Verzweifelung, aber auch Wut nicht so recht weiter weiß....
Zu meiner Vorgeschichte mal was:
Ich bin knapp 42 Jahre alt und war vor ca. 2 Jahren im Rheuma-Zentrum in Herne-Wanne.
Dahin bin ich überwiesen worden, weil ich damals bei meiner Orthopädin wegen Impingement der Schulter in Behandlung war. Da ich ihr damals schon Gelenkbeschwerden in Hüfte, Knie und Ellbogen angegeben hatte, nahm sie Blut ab, bestimmte Rheuma-Faktoren etc. RF war erhöht und sie überwies mit zur Rheuma-Ambulanz.
In Herne wurde wiederum Blut abgenommen, RF erhöht, CCP positiv (168), Leukos erhöht, dagegen CRP im Normwert (aber grenzwertig nach oben), BSG nur leicht erhöht, ANA negativ. Weitere Blutwerte waren im Normbereich.
Röntgen Füße und Hände waren o.B.
Soweit sogut, im Bericht stand, dass bei zunehmenden Beschwerden eine Wiedervorstellung erforderlich sei, weil ich auf grund der hohen CCP gefährdet sei, eine rheumatoide Arthritis zu entwickeln.
Wie gesagt, dass war vor knapp 2 Jahren.
Wenig später hatte ich die Schulter-OP, Impingement 3. Grades mit starker Arthrose, Sehnenruptur und Bursektomie.
Der Schmerz in der Hüfte hat seit dieser Zeit nie nachgelassen, er ist mit der Zeit stärker geworden, mittlerweile (seit ca. Anfang des Jahres) schmerzen beide Hüften, Beckenbereich bis in die Knie und Füße. Oberschenkel Innen- und Aussenseiten, sowie meine LWS.
Die Schmerzen kommen und gehen, sind nicht gleichbleibend, aber heftig stechend und bohrend. Brauche nicht auf den betroffenen Stellen zu liegen, schmerzt trotzdem. Stehe ich länger auf einer Stelle, tut es weh wenn ich mich setze. Morgens wenn ich aufstehe, laufe ich wie eine ,,Ente", meine LWS ist dann sehr unbeweglich und ich bekomme meinen Körper kaum aufrecht.
Gehe ich mal eine Stunde spazieren und steige danach Treppen zur Wohnung,sind meine Beine von oben bis unten steif, unbelastbar und die Hüften schmerzen sehr.
Im Prinzip, zusammenfassend, Schmerzen ab LWS / Hüfte abwärtz :-(
Seit letzter Woche Donnerstag reichte es mir dann. Nachdem ich wegen Schmerzen 3 Wochen lang nicht mehr richtig geschlafen habe, bin ich zum Hausarzt und habe das Problem geschildert. Im Job (ich bin seit 23 Jahren Krankenschwester) ging es nicht mehr, 8 Stunden nur auf den Beinen, Rennerei und Tragen / Heben etc... ich konnte nicht mehr...
Mein Hausarzt hat mich jetzt erstmal bis Ende der Woche AU geschrieben. Hat mich an einen Orthopäden vor Ort überwiesen ( meine damalige Orthopädin gibt es leider hier nicht mehr) mit der Fragestellung LWS / Coxarthrose. Heute morgen hat er dann Blut abgenommen, weil ich ihn auf meine fragliche Rheuma-Geschichte vor 2 Jahren angesprochen habe. Das waren RF, Blutbild, CRP, Eisen und Urinstatus. EKG war in Ordnung. Werte bekomme ich Donnerstag.
Heute Nachmittag war ich dann beim Orthopäden, meine Wut ist immer noch da!!
Auf meine Beschwerden ist er kaum oder gar nicht eingegangen, hörte sich wohl selbst zu gerne reden. Den Bericht von der Rheuma-Klinik hat er mir mehr oder weniger über den Tisch gefegt, so nach dem Motto - ,,nur Dreck was da drin steht"...
Ich glaub er hat nur widerwillig Röntgenbilder gemacht, fühlte mich schon sehr als Simulantin abgestempelt.
Hat von Hüften und LWS Bilder gemacht, meinte das wäre alles ok... ich selbst konnte nur einen flüchtigen Blick drauf werfen und das wars.
Redete dann noch was von gehen sie mal wieder zur Rheuma-Klinik, machen sie ein Szintigramm...bli bla blubb und etc. Er selbst hat gar nichts weiter veranlasst, meinte nur meine Beine sind ja zu allen Seiten beweglich und ok. Aber davon gehen die Beschwerden auch nicht weg. In der LWS hatte ich bei der Untersuchung eine starke Druckempfindlichkeit, aber weil das Röntgen der LWS ja ok war, meinte er dass da auch nichts weiter unternommen werden müsste.
Ich war wie vorm Kopf geschlagen, sorry.... aber so geht man nicht mit Patienten um !!!
Habe mich nun entschlossen, morgen nochmal meinen Hausarzt aufzusuchen, um zu erfragen, wie das nun weiter gehen soll.
Wie seht ihr das Ganze?
Nochmal zur Rheumaklinik, oder um CT/MRT der LWS bitten (evt. von da die Schmerzen)?
Einen anderen Orthopäden aufsuchen und die Röntgen-Bilder mitnehmen? Ich könnte zu den Orthopäden hin, der mir vor 2 Jahren die Schulter operiert hat, muss ich nur 20km fahren, wäre aber auch egal...
Ich weiß echt nicht mehr, komme mir echt veräppelt vor.
Was sagt ihr zu meinen Beschwerden, kennt ihr das? Ist das typisch für Rheuma?
Bin zwar Krankenschwester, aber wenn man selbst was hat, zweifelt man dennoch immer wieder...
LG Flocke
bin seit geraumer Zeit stille Mitleserin des Forums, möchte mich jetzt mal zu Wort melden, weil ich in meiner Verzweifelung, aber auch Wut nicht so recht weiter weiß....
Zu meiner Vorgeschichte mal was:
Ich bin knapp 42 Jahre alt und war vor ca. 2 Jahren im Rheuma-Zentrum in Herne-Wanne.
Dahin bin ich überwiesen worden, weil ich damals bei meiner Orthopädin wegen Impingement der Schulter in Behandlung war. Da ich ihr damals schon Gelenkbeschwerden in Hüfte, Knie und Ellbogen angegeben hatte, nahm sie Blut ab, bestimmte Rheuma-Faktoren etc. RF war erhöht und sie überwies mit zur Rheuma-Ambulanz.
In Herne wurde wiederum Blut abgenommen, RF erhöht, CCP positiv (168), Leukos erhöht, dagegen CRP im Normwert (aber grenzwertig nach oben), BSG nur leicht erhöht, ANA negativ. Weitere Blutwerte waren im Normbereich.
Röntgen Füße und Hände waren o.B.
Soweit sogut, im Bericht stand, dass bei zunehmenden Beschwerden eine Wiedervorstellung erforderlich sei, weil ich auf grund der hohen CCP gefährdet sei, eine rheumatoide Arthritis zu entwickeln.
Wie gesagt, dass war vor knapp 2 Jahren.
Wenig später hatte ich die Schulter-OP, Impingement 3. Grades mit starker Arthrose, Sehnenruptur und Bursektomie.
Der Schmerz in der Hüfte hat seit dieser Zeit nie nachgelassen, er ist mit der Zeit stärker geworden, mittlerweile (seit ca. Anfang des Jahres) schmerzen beide Hüften, Beckenbereich bis in die Knie und Füße. Oberschenkel Innen- und Aussenseiten, sowie meine LWS.
Die Schmerzen kommen und gehen, sind nicht gleichbleibend, aber heftig stechend und bohrend. Brauche nicht auf den betroffenen Stellen zu liegen, schmerzt trotzdem. Stehe ich länger auf einer Stelle, tut es weh wenn ich mich setze. Morgens wenn ich aufstehe, laufe ich wie eine ,,Ente", meine LWS ist dann sehr unbeweglich und ich bekomme meinen Körper kaum aufrecht.
Gehe ich mal eine Stunde spazieren und steige danach Treppen zur Wohnung,sind meine Beine von oben bis unten steif, unbelastbar und die Hüften schmerzen sehr.
Im Prinzip, zusammenfassend, Schmerzen ab LWS / Hüfte abwärtz :-(
Seit letzter Woche Donnerstag reichte es mir dann. Nachdem ich wegen Schmerzen 3 Wochen lang nicht mehr richtig geschlafen habe, bin ich zum Hausarzt und habe das Problem geschildert. Im Job (ich bin seit 23 Jahren Krankenschwester) ging es nicht mehr, 8 Stunden nur auf den Beinen, Rennerei und Tragen / Heben etc... ich konnte nicht mehr...
Mein Hausarzt hat mich jetzt erstmal bis Ende der Woche AU geschrieben. Hat mich an einen Orthopäden vor Ort überwiesen ( meine damalige Orthopädin gibt es leider hier nicht mehr) mit der Fragestellung LWS / Coxarthrose. Heute morgen hat er dann Blut abgenommen, weil ich ihn auf meine fragliche Rheuma-Geschichte vor 2 Jahren angesprochen habe. Das waren RF, Blutbild, CRP, Eisen und Urinstatus. EKG war in Ordnung. Werte bekomme ich Donnerstag.
Heute Nachmittag war ich dann beim Orthopäden, meine Wut ist immer noch da!!
Auf meine Beschwerden ist er kaum oder gar nicht eingegangen, hörte sich wohl selbst zu gerne reden. Den Bericht von der Rheuma-Klinik hat er mir mehr oder weniger über den Tisch gefegt, so nach dem Motto - ,,nur Dreck was da drin steht"...
Ich glaub er hat nur widerwillig Röntgenbilder gemacht, fühlte mich schon sehr als Simulantin abgestempelt.
Hat von Hüften und LWS Bilder gemacht, meinte das wäre alles ok... ich selbst konnte nur einen flüchtigen Blick drauf werfen und das wars.
Redete dann noch was von gehen sie mal wieder zur Rheuma-Klinik, machen sie ein Szintigramm...bli bla blubb und etc. Er selbst hat gar nichts weiter veranlasst, meinte nur meine Beine sind ja zu allen Seiten beweglich und ok. Aber davon gehen die Beschwerden auch nicht weg. In der LWS hatte ich bei der Untersuchung eine starke Druckempfindlichkeit, aber weil das Röntgen der LWS ja ok war, meinte er dass da auch nichts weiter unternommen werden müsste.
Ich war wie vorm Kopf geschlagen, sorry.... aber so geht man nicht mit Patienten um !!!
Habe mich nun entschlossen, morgen nochmal meinen Hausarzt aufzusuchen, um zu erfragen, wie das nun weiter gehen soll.
Wie seht ihr das Ganze?
Nochmal zur Rheumaklinik, oder um CT/MRT der LWS bitten (evt. von da die Schmerzen)?
Einen anderen Orthopäden aufsuchen und die Röntgen-Bilder mitnehmen? Ich könnte zu den Orthopäden hin, der mir vor 2 Jahren die Schulter operiert hat, muss ich nur 20km fahren, wäre aber auch egal...
Ich weiß echt nicht mehr, komme mir echt veräppelt vor.
Was sagt ihr zu meinen Beschwerden, kennt ihr das? Ist das typisch für Rheuma?
Bin zwar Krankenschwester, aber wenn man selbst was hat, zweifelt man dennoch immer wieder...
LG Flocke

(habe aktiv Tennis gespielt).