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viele Symptome, weiß nicht weiter und wohin...?!

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Flocke71, 11. März 2013.

  1. Flocke71

    Flocke71 Neues Mitglied

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    Hallo Ihr Lieben,
    bin seit geraumer Zeit stille Mitleserin des Forums, möchte mich jetzt mal zu Wort melden, weil ich in meiner Verzweifelung, aber auch Wut nicht so recht weiter weiß....

    Zu meiner Vorgeschichte mal was:
    Ich bin knapp 42 Jahre alt und war vor ca. 2 Jahren im Rheuma-Zentrum in Herne-Wanne.
    Dahin bin ich überwiesen worden, weil ich damals bei meiner Orthopädin wegen Impingement der Schulter in Behandlung war. Da ich ihr damals schon Gelenkbeschwerden in Hüfte, Knie und Ellbogen angegeben hatte, nahm sie Blut ab, bestimmte Rheuma-Faktoren etc. RF war erhöht und sie überwies mit zur Rheuma-Ambulanz.

    In Herne wurde wiederum Blut abgenommen, RF erhöht, CCP positiv (168), Leukos erhöht, dagegen CRP im Normwert (aber grenzwertig nach oben), BSG nur leicht erhöht, ANA negativ. Weitere Blutwerte waren im Normbereich.
    Röntgen Füße und Hände waren o.B.

    Soweit sogut, im Bericht stand, dass bei zunehmenden Beschwerden eine Wiedervorstellung erforderlich sei, weil ich auf grund der hohen CCP gefährdet sei, eine rheumatoide Arthritis zu entwickeln.
    Wie gesagt, dass war vor knapp 2 Jahren.

    Wenig später hatte ich die Schulter-OP, Impingement 3. Grades mit starker Arthrose, Sehnenruptur und Bursektomie.

    Der Schmerz in der Hüfte hat seit dieser Zeit nie nachgelassen, er ist mit der Zeit stärker geworden, mittlerweile (seit ca. Anfang des Jahres) schmerzen beide Hüften, Beckenbereich bis in die Knie und Füße. Oberschenkel Innen- und Aussenseiten, sowie meine LWS.

    Die Schmerzen kommen und gehen, sind nicht gleichbleibend, aber heftig stechend und bohrend. Brauche nicht auf den betroffenen Stellen zu liegen, schmerzt trotzdem. Stehe ich länger auf einer Stelle, tut es weh wenn ich mich setze. Morgens wenn ich aufstehe, laufe ich wie eine ,,Ente", meine LWS ist dann sehr unbeweglich und ich bekomme meinen Körper kaum aufrecht.
    Gehe ich mal eine Stunde spazieren und steige danach Treppen zur Wohnung,sind meine Beine von oben bis unten steif, unbelastbar und die Hüften schmerzen sehr.

    Im Prinzip, zusammenfassend, Schmerzen ab LWS / Hüfte abwärtz :-(

    Seit letzter Woche Donnerstag reichte es mir dann. Nachdem ich wegen Schmerzen 3 Wochen lang nicht mehr richtig geschlafen habe, bin ich zum Hausarzt und habe das Problem geschildert. Im Job (ich bin seit 23 Jahren Krankenschwester) ging es nicht mehr, 8 Stunden nur auf den Beinen, Rennerei und Tragen / Heben etc... ich konnte nicht mehr...

    Mein Hausarzt hat mich jetzt erstmal bis Ende der Woche AU geschrieben. Hat mich an einen Orthopäden vor Ort überwiesen ( meine damalige Orthopädin gibt es leider hier nicht mehr) mit der Fragestellung LWS / Coxarthrose. Heute morgen hat er dann Blut abgenommen, weil ich ihn auf meine fragliche Rheuma-Geschichte vor 2 Jahren angesprochen habe. Das waren RF, Blutbild, CRP, Eisen und Urinstatus. EKG war in Ordnung. Werte bekomme ich Donnerstag.

    Heute Nachmittag war ich dann beim Orthopäden, meine Wut ist immer noch da!!
    Auf meine Beschwerden ist er kaum oder gar nicht eingegangen, hörte sich wohl selbst zu gerne reden. Den Bericht von der Rheuma-Klinik hat er mir mehr oder weniger über den Tisch gefegt, so nach dem Motto - ,,nur Dreck was da drin steht"...
    Ich glaub er hat nur widerwillig Röntgenbilder gemacht, fühlte mich schon sehr als Simulantin abgestempelt.
    Hat von Hüften und LWS Bilder gemacht, meinte das wäre alles ok... ich selbst konnte nur einen flüchtigen Blick drauf werfen und das wars.

    Redete dann noch was von gehen sie mal wieder zur Rheuma-Klinik, machen sie ein Szintigramm...bli bla blubb und etc. Er selbst hat gar nichts weiter veranlasst, meinte nur meine Beine sind ja zu allen Seiten beweglich und ok. Aber davon gehen die Beschwerden auch nicht weg. In der LWS hatte ich bei der Untersuchung eine starke Druckempfindlichkeit, aber weil das Röntgen der LWS ja ok war, meinte er dass da auch nichts weiter unternommen werden müsste.

    Ich war wie vorm Kopf geschlagen, sorry.... aber so geht man nicht mit Patienten um !!!

    Habe mich nun entschlossen, morgen nochmal meinen Hausarzt aufzusuchen, um zu erfragen, wie das nun weiter gehen soll.

    Wie seht ihr das Ganze?
    Nochmal zur Rheumaklinik, oder um CT/MRT der LWS bitten (evt. von da die Schmerzen)?
    Einen anderen Orthopäden aufsuchen und die Röntgen-Bilder mitnehmen? Ich könnte zu den Orthopäden hin, der mir vor 2 Jahren die Schulter operiert hat, muss ich nur 20km fahren, wäre aber auch egal...
    Ich weiß echt nicht mehr, komme mir echt veräppelt vor.

    Was sagt ihr zu meinen Beschwerden, kennt ihr das? Ist das typisch für Rheuma?
    Bin zwar Krankenschwester, aber wenn man selbst was hat, zweifelt man dennoch immer wieder...

    LG Flocke
     
  2. PiRi

    PiRi IG-Mitglied

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    Ist denn noch keiner auf die Idee gekommen, Dich zu einem rheumatologischen Internisten zu überweisen? Meines Erachtens nach solltest Du darum ersuchen, obwohl Rheumaklinik Wanne auch keine schlechte Alternative ist...
     
  3. PiRi

    PiRi IG-Mitglied

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    Sorry, Flocke, mein posting hört sich etwas barsch an, wie4 ich es so beim heutigen Nachlesen feststelle, ist aber ganz und garnicht so gemeint.
    Lag wohl daran, dass es mir auch nicht gut geht.
    Tut mir leid.
     
  4. Flocke71

    Flocke71 Neues Mitglied

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    Ich finde es gar nicht mal so einfach hier im Ruhrpott einen guten Rheumatologen zu finden. Ich bin zwar Krankenschwester, aber bin noch nie so richtig mit dem Thema Rheuma konfrontriert worden.
    Die Klinik in Wanne war ganz ok und die Untersuchung gründlich, aber vielleicht gibt es ja hier im Forum Ruhrpöttler, die mir einen guten Rheumatologen empfehlen können. Entfernungen spielen eine nicht so große Rolle, bin mobil :).

    Bin halt nur erstmal am Überlegen wegen meiner LWS und ob da nicht doch ein Zusammenhang besteht (Bandscheiben o.ä.), weil ich eben halt schon einen Bandscheibenvorfall an HWS habe.
    Werde heute noch beim Hausarzt vorbei und um Überweisungen bitten.

    @PiRi - nicht so schlimm, dass sehe ich nicht so eng :) Wenn es mir nicht gut geht, reagiere ich auch oft so. Wünsche dir gute Besserung :)
     
  5. took1211

    took1211 Guest

    Hallo Flocke,
    ich denke,dass dein Bericht über deine gesundheitlichen Probleme Grund genug gibt,etwas ernsthafter mit deinem HA zu sprechen.
    Eine Überweisung zu einem guten Rheumatologen wäre hier angebracht.Dein HA könnte sicherlich telefonisch um einen zeitnahen Termin bitten,dann funktioniert das schneller.Eine andere Möglichkeit besteht darin,sich in eine Rheumaklinik einweisen zu lassen.
    Dann würdest du gründlich untersucht werden,alle Behandlungen erfolgen am Ort und sind zeitlich und kräfemäßig leicht zu bewältigen.
    Ob das für dich eine Option wäre,weiß ich allerdings nicht.
    Sollten für dich physiotherapeutische Maßnahmen erforderlich sein,so sind diese Verordnungen ebenfalls vom HA auszustellen.
    Also trau dich und ran an den HA.Aus Erfahrungen mit Krankenschwestern weiß ich,dass diese sehr bestimmend auftreten können
    :).
    LG took
     
  6. PiRi

    PiRi IG-Mitglied

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    Also Flocke, Rheumaklinik wäre eine Option, dann gibt es auch in Herne (weiß nicht, wo Du wohnst, soo klein ist der Pott ja nun auch nicht) einen guten Rheumatologen, bei dem ich und auch einige andere R-Oler sind.
    In Bochum ist er auch tageweise in einer Klinik tätig, da betreibt er auch eine Kältekammer.
    Hier in der Praxis sind seit neuestem auch andere Ärzte tätig, aber nicht gleichzeitig, sondern an dem Tag der und am andern eben der andere.
    Termine gibt es so schnell nicht, wie in anderen guten Praxen auch.
    Versuch mal www.rheumapraxis-ruhr.de.

     
  7. Katy

    Katy Mitglied

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    Hallo Flocke
    wenn Du etwas mobil bist, dann könnte ich Dir die Fr.Dr.Bödekker in Marl empfehlen.
    Zu Deinen Schmerzen: ich weiß nun nicht wo Du aus dem Ruhrgebiet her bist, aber ich habe jahrelang
    "nette" Erfahrungen mit Orthopäden machen dürfen.:mad:
    Seit über 20J!! ständig starke Rückenschmerzen im LWS Bereich (war auch Krankenschwester), mir wurde immer
    wieder gesagt, ein bisschen Verschleiß hat jeder, machen Sie mal mehr Sport:eek: (habe aktiv Tennis gespielt).
    Silvester dann der grosse Knall: Nichts ging mir, habe vor Schmerzen nur geweint und mich mit Tilidin vollgestopft, weil
    ich mir diese erniedrigenden Kommentare seitens der Orthopäden nicht mehr antun wollte.

    Bis mein Mann es nicht mehr ansehen konnte und mich zu einem Orthopäden nach Haltern gebracht hat. Und der hat mich endlich ernstgenommen und sofort ins Krankenhaus eingewiesen. Das Ende vom Lied: schwerste erosive Osteochondrose, drei Spinalkanalstenosen (eine musste notfallmäßig operiert werden und war der Grund für die wahnsinnigen Schmerzen) und mehrere Bandscheibenvorfälle.

    Warum ich das alles schreibe? Ich will Dir Mut machen nicht locker zu lassen und Deine Probleme ganz klar zu schildern und auf ein MRT zu bestehen. Ich habe oft den Eindruck, dass die Ärzte ganz schnell dicht machen, sobald sie wissen, dass man aus dem medizinischen Bereich kommt.

    Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft zum kämpfen (wir können uns auch gerne per PN austauschen, wenn Du Adressen brauchst) Liebe Grüße Katy
     
  8. Flocke71

    Flocke71 Neues Mitglied

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    Erstmal danke euch allen für die Auskünfte und Infos. Ich hab vieles ,,abgespeichert" und werde nun gleich zum Hausarzt fahren.
    Möchte daß das Problem LWS abgeklärt wird und die Überweisung zum Rheumatologen. Hoffe er wird mir mit den Terminen helfen, sonst warte ich ne halbe Ewigkeit :-((.

    Sagt mal, ich mache mir natürlich auch Gedanken über meine Arbeit. Das Pflichtgefühl hängt mir ständig im Nacken, aber ich bin im Moment AU weil es auf Arbeit echt nicht mehr ging. Arbeite Vollzeit, 8 Stunden Rennerei und Pflegefälle am Band. Weiß nicht, ob ich mich weiterhin krank schreiben lassen soll, bis bestimmte Untersuchungen gelaufen sind ??!! Und das kann ja u.U. noch dauern...

    Wie habt ihr das gemacht? So wie es mir im Moment geht.... geht gar nicht...


    LG
     
  9. lumpi64

    lumpi64 Mitglied

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    Hallo Flocke,

    lass dich krank schreiben. Es nützt dir überhaupt nichts, wenn du nur aus Rücksicht zu deinem Arbeitgeber auf die Arbeit gehst. Nach dir wird niemand fragen, wenn du gar nichts mehr kannst. Mir gehts ähnlich, ich denk auch immer ich darf nicht krank sein, weil die Kollegen dann meinen Kram mitmachen müssen.

    Und diese Orthopäden; das kenn ich auch....da geht man mit richtig schlimmen Beschwerden hin und dann wird man nicht ernst genommen. Hatte seit meinem 19. Lebenjahr immer wieder schlimme Rückenschmerzen (auch Gelenkschmerzen....die hielten sich bis vor ca. 10 Jahren aber in Grenzen), so ähnlich wie du das beschrieben hast. Irgendwann wurde das linke Bein taub und der Orthopäde schob alles auf mein Hohlkreuz, bis ich beim Socken anziehen die Quittung bekam. Kam nicht mehr hoch, Höllenschmerzen (da krieg ich lieber 10 Kinder hintereinander), li. Bein "gelähmt" und aufs Klo konnte ich auch nicht mehr. Ein Freund meines Mannes (Arzt) machte mir notfallmäßig einen Termin zum MRT und von da aus gings direkt auf den OP-Tisch. Massiver Bandscheibenvorfall, die komplette Bandscheibe steckte im Wirbelkanal. Not-OP! Sensibilitätsstörungen sind zurückgeblieben sowie eine Fußsenkerschwäche.

    Also, wenn du dich nicht gut fühlst und das ist ja derzeit der Fall, hör auf deinen Körper und gönn ihm Pause. Sei hartnäckig und lass dir eine Überweisung zum Rheumatologen ausstellen. Leider ist das so, dass man als Patient mittlerweile immer mehr "wissen" muss als die Docs. Musste auch selbst herausfinden, dass ich eine pernziöse Anämie habe, hervorgerufen durch eine chron. atrophe Gastritis. Obwohl es durchaus Hinweise darauf gab.
     
  10. Mamesa

    Mamesa Neues Mitglied

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    Hallo Flocke!


    Ich bin auch KS und kann dich absolut verstehen.

    Habe seit 12 Jahren starke Rückenschmerzen (LWS/ISG) und bin von einem Orthopäden zum Nächsten gerannt. Jedes mal war das Röntgen o.B. und die Beweglichkeit frei. Mir wurde eine psychosomatische Behandlung empfohlen. Danach bekann ich die Schmerzen zu ignorieren bis vor 2J fast alle peripheren Gelenke dazu kamen... Selbst danach wurde ich noch 2J auf die Psychoschiene geschoben.

    Aber ich wusste dass da etwas nicht stimmt und habe nicht locker gelassen. Bin jetzt in Köln als SELBSTZAHLER bei Dr. Karger weil ich verzweifelt war.

    Nach 2 Terminen und einem Kontrastmittel-MRT LWS/ISG die Diagnose:
    psoriatrische Spondathropathie mit peripherer Gelenkbeteiligung ( am besten nachzulesen unter M.Bechterew) Dein Post klingt verdächtig nach meinen Beschwerden!

    Lies mal.nach vllt.findest du dich wieder.

    Kannst mir auch gerne eine PN schreiben.

    LG Mamesa
     
  11. Flocke71

    Flocke71 Neues Mitglied

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    Danke erstmal für eure informativen Antworten!

    Hänge etwas durch,weil die Woche nicht sooooo produktiv war wie ich es mir erhofft hatte.
    Die Blutwerte vom Hausarzt zeigten erhöhte Leukos (fast 17000), CRP und Blutsenkung normal. CCP bei 120 und erhöhtes Krea (1,0). Daneben Urinstatus Mikrohämaturie und Sediment +++, habe aber keine Beschwerden, Nierensono war auch nicht auffällig...

    Hatte Termin bei Rheumatologin, eher gesagt erstmal zur weiteren Blutabnahme. Die Werte sind nächsten Donnerstag da, dann hab ich auch einen festen Termin (der zur Blutabnahme war ein Notfall-Termin durch Hausarzt organisiert). Hoffe dann mal auf ausführliche Untersuchungen.

    Die Röntgen-Bilder von Hüften und LWS vom Orthopäden hab ich mir auch abgeholt, bin mir nicht sicher ob die wirklich so ok sind....

    Morgen habe ich einen Termin beim Urologen wegen des schlechten Urinbefunds, mal sehen was das bringt.

    Nehme im Moment nur Voltaren bei Bedarf und Pantozol, aber die Schmerzen sind da, vor allem Hüfte, Beine und Rücken. Heute morgen waren beide Hände angeschwollen... könnte echt heulen :-((

    Bin jetzt weitere 2 Wochen krank geschrieben, geht so nicht, wenn ich hier nur meine übliche Hausarbeit erledige bin ich hinterher schon total erschöpft...

    LG Flocke
     
  12. Lucill

    Lucill Neues Mitglied

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    Hallo,

    bin zufällig auf Deinen Beitrag gestoßen, möchte Dir gerne auch ein paar Hinweise geben. Ich bin Physiotherapeutin (also Krankengymnastin ) und habe mich mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen schon viel beschäftigt (in erster Linie mit rheumatoider Arthritis).
    Gut ist es zu einem Rheumatologen zu gehen, der auch Internist ist. Diese Ärzte haben eine gute Trefferquote bei der Diagnosestellung.
    Deine Symptomatik weist für mich Richtung M.Bechterew, das ist eine entzündlich-rheumatische Erkrankung, die in erster Linie die Wirbelsäule und das Iliosacralgelenk (Gelenk zwischen Kreuzbein und Becken) betrifft. Es können allerdings auch andere Gelenke betroffen sein. Die Entzündungen verlaufen oft schubweise, d.h. es könnte sein, dass Du Zeiten hast, wo weniger Probleme auftreten, dann wieder mehr. Wenn Du jetzt bei einer guten Rheumatologin bist, wird sie das herausfinden.

    Wenn Du Schmerzen in Ruhe hast weist das darauf hin, dass wahrscheinlich eine Entzündung im Gange ist (evt. ein Schub). Auch wenn Du Dich total schlapp fühlst und kränklich weist das darauf hin. Um diese zu bremsen, brauchst Du Medikamente vom Arzt. Bis dahin ist es gut, wenn Du Dich schonst.

    Gut, dass Du weiterhin krank geschrieben bist, es ist wichtig,dass Du Dich um Dich erst mal kümmerst!

    Meiner Meinung nach hängen diese entzündlich-rheumatischen Entzündungen eng mit dem Darm und dem Stoffwechsel zusammen. Langfristig würde ich Dir raten, wenn Du eine Diagnose im entzündlich-rheumatischen Formenkreis bekommst, Dich auch über alternative Methoden zu informieren.Ernährung spielt glaube ich eine wesentliche Rolle. Auch Übersäuerung des Körpers. Fleisch z.B. verursacht Stoffwechselprodukte im Blut, die die Gelenke angreifen und es übersäuert den Körper (wie Stress auch, wenig Bewegung und noch andere Nahrungsmittel). Gut ist Fisch für die Gelenke (gegen Entzündung) und Gemüse und Obst (diese beiden entsäuern auch). Es gibt auch Schüsslersalze zum Entsäuern. Das ganz grob mal als Anhaltspunkte.

    Ich hoffe, ich konnte Dir etwas weiterhelfen
    Liebe Grüße
    Momocats
    :)