Servus beinand,
ich habe cP und Polymyalgie und eigentlich schon seit den abrupten Wetterwechseln in der letzten Woche sind die Schmerzen zunehmend schlimmer geworden. Letzte Woche wurde daher schon das Palladon um 33% erhöht, was zwar etliches wegnimmt, aber nicht alles. Die Bewegungseinschränkung ist am schlimmsten, verhärtete Muskeln im Bereich des Schultergürtels, Schmerzen in den Knöcheln mit starken Gelenkschwellungen, Steigerung des Lymphödems und lauter so kleine miese Sachen, die für sich allein aushaltbar wären, aber zusammen einfach verdammter Dreck sind.
Vor allem brauche ich nach dem Aufstehen zeitweise 3 Stunden bevor ich in der Lage bin, raus zu gehen.
Sitze ich mehr als eine halbe Stunde, dauert es auch wieder gute zehn Schritte, bevor ich in der Bewegung drin bin, nicht anders ist es in der linken Schulter mit der Arthrose, ein richtiger Anlaufschmerz wie ein Messer im Gelenk.
Vom Fatigue brqauchen wir gar nicht reden. Am schlimmsten an der Geschichte ist, dass am freitag meine Eltern zu Besuch kommen und ich dann fit sein muss - so ganz komplett verstehen meine Eltern die Krankheitssituation, vor allem das Umfassende nicht.
Ihr Rezept für Schlafstörungen ist beispielsweise, die Augen zuzumachen und im Bett liegen zu blieben, "irgendwann schläft man dann schon ein" Immer wieder ein Hit, wenn mein Vater der Meinung ist, ich müsse über meine Hautentzündungen und Verletzungen drüber pinkeln bzw aufgefangenen Urin drüber zu gießen, "was anderes gab es früher nicht und wir habens alle überlebt".
Ich bin echt shcon am überlegen, ob ich nicht einen Cortistoss mache - was sicher "super" wäre, bei den vielen Stellen entzündeter Acne auf dem Rücken und des gerade wieder mal erschienenens dyshidrotischen Ekzems auf den Fingern und Händen...dass da die Hitze und das Schwitzen mit dem starken schwitzen und die allgemeine Abgeschlagenheit mit Schuld ist, naja.
Irgendwie freu ich mich auf den Herbst, was die momentane Situation angeht.....
Danke fürs lesen und auch mal "jammern" dürfen...
Euer Sosch