noch eine
hi ihr!
komme grad aus der akutstation der rheumaklinik ostbayern - kann ich nur empfehlen!!!
bei mir begann der Sch... mit einer therapieresistenten lungenentzündung...dann ständig atemnot, schlappheit...dann depressionen.
nach ewigen erfolglosen diagnostiken, die immer son bisschen was aber nix g'scheids ergaben, wollten die ärzte mich in die psychiatrie überweisen-
gottseidank (?) wurden da meine gelenke dick-
ich leide auch unter heftiger polyarthritis, die schmerzen und die bewegungseinschränkungen sind nur bei 20 mg cortison plus Arcoxia, lyrica und einem anderen schmerzmittel auszuhalten - meine organe sind tapfer, nur die milz ist vergrößert, der druck im lungenkreislauf erhöhnt, ein leichter herzbeutelerguß und manchmal zuviel eiweiss im urin.
diesmal hatte ich das gefühl, ich werde ernstgenommen und richtig gründlich untersucht -
davor hiess es halt oft - psychosomatisch, da ist ja ne depression in der vorgeschichte.
die ärzte in der klinik haben sich die mühe gemacht, eine probe meines liquors, also hirnwasser oder rückenmarksflüssigkeit auf veränderungen untersuchen zu lassen -
die collagenose kann nämlich auch im hirn veränderungen machen - das würde die depressionen erklären...
also, mein verlauf ist subjektiv für mich schnell fotschreitend, weil immer mehr gelenke sich entzünden. quensyl und azathioprin hat bei mir nix gebracht, ich probiere jetzt mtx aus. die rheumatologen sind aber nicht unzufrieden mit dem verlauf, weil es mir internistisch ganz gut geht.
also, wenn du mit deiner diagnostik noch nicht so zufrieden bist und auch mit der planung deiner therapie haderst - die rheumaklinik kann ich wirklich nur ganz arg empfehlen - die docs sahen meinen leidensdruck und nicht nur ihre befunde.
wünsch dir alles gute!
charlotte
