Hallo!
kurze Vorstellung: Ich bin männlich, 36 Jahre und meine Mutter ist seit ca. 6 Jahren wegen Rheuma in Behandlung (sie bekommt Cortison und ein Malariamittel).
Im Januar bemerkte ich, dass ein Zeh bei bestimmten Bewegungen leicht schmerzte. Allerdings nicht stark - beim normalen Laufen war dies nicht zu bemerken - so dass ich dem wenig Beachtung geschenkt hatte.
Im Februar fiel mir auf, dass besagter Zeh im Bereich des vordersten Gelenks etwas dicker ist als der gleiche Zeh am anderen Fuß.
Dann kam Corona und ich wollte nicht wegen einer Kleinigkeit, die mich nicht weiter beeinträchtigt zum Arzt gehen (wer weiss ob man dort auf Corona Patienten trifft.... ).
Anfang Juni hatte ich an einem Auge eine starke Rötung mit Fremdkörpergefühl (kam spontan über Nacht), davor noch nie Probleme mit den Augen gehabt (auch kein Brillenträger). Nach ca. 2 Wochen mit rotem Auge ging ich zur Hausärztin, bekam Antibiotikum. Das brachte nach einer Woche keine Besserung. Dann ging es zum Augenarzt: Dieser stelle eine "Episkleritis" fest, verschrieb "Diclofenac Augentropfen". Damit wurde es ebenfalls nicht besser. Nach einer weiteren Woche wieder zum Augenarzt, dann gab es "Dexa gel" (Cortison Sable fürs Auge). Damit war das Auge nach 3 tätiger Anwendung wieder schneeweiß.
Jedoch habe ich seitdem weiterhin leichte Probleme am Auge, minimale Rötung und "sichtbare Äderchen" (nicht so schlimm wie Anfang Juni), gelegentliches Trockenheitsgefühl (ich nutz das Auge schon zur vollsten Zufriedenheit 36 Jahre lang - sowas kannte ich bisher überhaupt nicht).
Das hatte ich dann mit der Hausärztin besprochen, die den Verdacht auf Rheuma äußerte. Leider - auch nach mehrmaligem Bitten - hat meine Hausärztin keine Laboruntersuchung auf Rheuma veranlasst - "sie könne/dürfe dies nicht abrechnen", das ginge nur über den Facharzt.
In meinem 20km Umkreis gibt es 2 Rheumatologen und eine Klinik mit "Fachambulanz für Rheuma"), die Klinik nimmt überhaupt keine neuen Patienten mehr auf, die beiden anderen haben Wartezeiten von 6 bis 8 Monaten (auch mit Überweisung)!
Über die Vermittlung meiner Krankenkasse bekam ich dann innerhalb von einer Woche bei einem Ortophäde / Rheumatologen in 120km Entfernung einen Termin! Dieser war gewollt sich meinen Fuß anzuschauen, hat jedoch selbst gesagt, dass er von Augen nicht viel versteht.
Er machte zwei Röntgenbilder vom Fuß, und nahm Blut ab. Das Röntgen war unauffällig und sah "normal" aus. Er meinte das könnte auch von einer älteren Verletzung kommen (z.B. mal barfuß an der Tür den Zeh verdreht und Gelenk/Knorpel beschädigt). Nach 10 Tagen kamen die Blutwerte: Blutsenkungsgeschwindigkeit an der oberen Grenze (17), "Antistreptolysin erhöht bei 250 (normal < 200)", c-ANCA, p-ANCA, x-ANCA alles negativ, ANA IgG negativ, RF-IgM 10,3 (normal < 15). Laut telefonischer Besprechung deuten die Blutwerte nicht auf Rheuma hin, ebenso wie das Röntgenbild.
Damit zurück zur Hausärztin: Diese vermutet weiterhin ein "Serum-negatives Rheuma" (insbesondere wegen der Vorbelastung mit meiner Mutter).
Ich bin aktuell etwas ratlos: Richtig sorgen machen mir nur meine trockenen Augen (der seit 6 Monaten etwas dickere Zeh stört mich nicht sonderlich bisher). Gibt es weitere Blutwerte um spezifisch Rheuma am Auge zu diagnostizieren bzw. auszuschließen als die geprüften ANCA Werte?
Wie kann man weiter vorgehen? Wartezeiten von 6 Monaten sind nicht schön. Meine Hausärztin hatte selbst versucht vorzeitig beim Facharzt in der Nähe einen Termin zu bekommen - leider ohne Erfolg.
Wie stellt der Facharzt ein Rheuma fest, wenn Blutwerte und Röntgen unauffällig sind.
Und zuletzt: Welche Bedeutung bekommt der bei mir erhöhte "Antistreptolysin" Wert?
Viel Text - Vielen Dank fürs Lesen!
kurze Vorstellung: Ich bin männlich, 36 Jahre und meine Mutter ist seit ca. 6 Jahren wegen Rheuma in Behandlung (sie bekommt Cortison und ein Malariamittel).
Im Januar bemerkte ich, dass ein Zeh bei bestimmten Bewegungen leicht schmerzte. Allerdings nicht stark - beim normalen Laufen war dies nicht zu bemerken - so dass ich dem wenig Beachtung geschenkt hatte.
Im Februar fiel mir auf, dass besagter Zeh im Bereich des vordersten Gelenks etwas dicker ist als der gleiche Zeh am anderen Fuß.
Dann kam Corona und ich wollte nicht wegen einer Kleinigkeit, die mich nicht weiter beeinträchtigt zum Arzt gehen (wer weiss ob man dort auf Corona Patienten trifft.... ).
Anfang Juni hatte ich an einem Auge eine starke Rötung mit Fremdkörpergefühl (kam spontan über Nacht), davor noch nie Probleme mit den Augen gehabt (auch kein Brillenträger). Nach ca. 2 Wochen mit rotem Auge ging ich zur Hausärztin, bekam Antibiotikum. Das brachte nach einer Woche keine Besserung. Dann ging es zum Augenarzt: Dieser stelle eine "Episkleritis" fest, verschrieb "Diclofenac Augentropfen". Damit wurde es ebenfalls nicht besser. Nach einer weiteren Woche wieder zum Augenarzt, dann gab es "Dexa gel" (Cortison Sable fürs Auge). Damit war das Auge nach 3 tätiger Anwendung wieder schneeweiß.
Jedoch habe ich seitdem weiterhin leichte Probleme am Auge, minimale Rötung und "sichtbare Äderchen" (nicht so schlimm wie Anfang Juni), gelegentliches Trockenheitsgefühl (ich nutz das Auge schon zur vollsten Zufriedenheit 36 Jahre lang - sowas kannte ich bisher überhaupt nicht).
Das hatte ich dann mit der Hausärztin besprochen, die den Verdacht auf Rheuma äußerte. Leider - auch nach mehrmaligem Bitten - hat meine Hausärztin keine Laboruntersuchung auf Rheuma veranlasst - "sie könne/dürfe dies nicht abrechnen", das ginge nur über den Facharzt.
In meinem 20km Umkreis gibt es 2 Rheumatologen und eine Klinik mit "Fachambulanz für Rheuma"), die Klinik nimmt überhaupt keine neuen Patienten mehr auf, die beiden anderen haben Wartezeiten von 6 bis 8 Monaten (auch mit Überweisung)!
Über die Vermittlung meiner Krankenkasse bekam ich dann innerhalb von einer Woche bei einem Ortophäde / Rheumatologen in 120km Entfernung einen Termin! Dieser war gewollt sich meinen Fuß anzuschauen, hat jedoch selbst gesagt, dass er von Augen nicht viel versteht.
Er machte zwei Röntgenbilder vom Fuß, und nahm Blut ab. Das Röntgen war unauffällig und sah "normal" aus. Er meinte das könnte auch von einer älteren Verletzung kommen (z.B. mal barfuß an der Tür den Zeh verdreht und Gelenk/Knorpel beschädigt). Nach 10 Tagen kamen die Blutwerte: Blutsenkungsgeschwindigkeit an der oberen Grenze (17), "Antistreptolysin erhöht bei 250 (normal < 200)", c-ANCA, p-ANCA, x-ANCA alles negativ, ANA IgG negativ, RF-IgM 10,3 (normal < 15). Laut telefonischer Besprechung deuten die Blutwerte nicht auf Rheuma hin, ebenso wie das Röntgenbild.
Damit zurück zur Hausärztin: Diese vermutet weiterhin ein "Serum-negatives Rheuma" (insbesondere wegen der Vorbelastung mit meiner Mutter).
Ich bin aktuell etwas ratlos: Richtig sorgen machen mir nur meine trockenen Augen (der seit 6 Monaten etwas dickere Zeh stört mich nicht sonderlich bisher). Gibt es weitere Blutwerte um spezifisch Rheuma am Auge zu diagnostizieren bzw. auszuschließen als die geprüften ANCA Werte?
Wie kann man weiter vorgehen? Wartezeiten von 6 Monaten sind nicht schön. Meine Hausärztin hatte selbst versucht vorzeitig beim Facharzt in der Nähe einen Termin zu bekommen - leider ohne Erfolg.
Wie stellt der Facharzt ein Rheuma fest, wenn Blutwerte und Röntgen unauffällig sind.
Und zuletzt: Welche Bedeutung bekommt der bei mir erhöhte "Antistreptolysin" Wert?
Viel Text - Vielen Dank fürs Lesen!
