Schnattchen
Neues Mitglied
Hallo,
ich hatte schon mal in einem anderen Forum gepostet, aber das hat mich nicht so recht weitergebracht. Deshalb wende ich mich nochmal an euch, vll. hat ja einer von euch einen Tipp oder kann mir sagen, welche Untersuchungen ich auf alle Fälle noch machen lassen sollte. Vll. sehe ich dann klarer.
Mein Beitrag kann ein bisschen lang werden, da ich den Text von dem anderen Forum (das wichtigste) hier reinkopiere. Sonst vergesse ich bloß wieder die Hälfte... ;-)
Seit Jahren schon habe ich immer wiederkehrende Schmerzen in beiden Handgelenken sowie Daumengelenken u. li. Schulterblatt (habe da in Höhe der 10. Rippe bei den kleinen Gelenken, die die Rippen zusammenhalten, Arthrose), li. Kniekehle (da habe ich ein Ganglion), in beiden großen Zehenballen (Hallux Valgus) u. immer wiederkehrende Rückenschmerzen (1 Bandscheibenvorfall u. 2 Vorwölbungen) wenn es ganz schlimm ist mit den Händen, kann ich keine Türe mehr öffnen, nicht zugreifen - ja, noch nicht mal einen Lappen auswringen, seit einigen Wochen habe ich nun auch immer wiederkehrende starke Schmerzen im re. Schulter-/Oberarmbereich. Es ist auch immer so, dass es erst mit der re. Hand anfängt u. wenn es dann langsam besser wird, geht es bei der linken los. Die re. Hand tut in der Regel aber viel schlimmer weh. Da mein re. Handgelenk aber auch oft kribbelt (auf der Pulsseite), schickte mich mein HA zum Neurologen, um zu sehen, ob ich ein Karpaltunnelsyndrom habe. Ich habe im bd. Handgelenken ein leichtes Karpaltunnelsyndrom, die re. tut mir aber immer viel mehr weh! Die Schmerzen treten immer an der gleichen Stelle auf (Außengelenk u. Daumensattelgelenk)! Erst meinte der Neurologe, ich hätte ein Karpaltunnelsyndrom nur in der li. Hand, im Befund steht aber in beiden Händen. Er glaubt aber auch nicht, dass meine Schmerzen davon kommen, denn untypischerweise habe ich für Karpaltunnelsyndrom keine Schmerzen nachts bzw., wache nicht mitten in der Nacht mit Schmerzen in den Händen auf. Nun kommt aber dazu, dass mir auch immer wieder in regelmäßigen Abständen die Knie am Innenmeniskus schmerzen u. die Schmerzen im Schulterblatt ziehen sich jetzt mittlerweile bis in die li. Nackenhälfte, Schulter u. linken Arm, von den Handgelenken zieht es oft in die Ellenbogen. Sowohl der HA u. auch der Neurologe vermuteten nun, dass ich eine rheumatoide Polyarthritis habe. Am 31.08. hatte ich nun einen Termin beim Rheumatologen in der Orthopädischen Klinik. Mein HA meinte auch, dass ich sehr stark rheumagefährdet bin, da ich Hashimoto Thyreoditis habe u. bei mir auch der Verdacht auf Schuppenflechte (am re. u. li. großen Zehennagel) besteht. Allerdings habe ich jetzt so meine Zweifel, denn oft kribbelt es mir auch in den Knien u. wenn ich ein Bein über das andere schlage, kribbelt sofort mein Fuß u. schläft ein. Nun habe ich doch ein bisschen Angst bekommen, dass es vll. sowas in Richtung MS sein könnte!
Denn kribbeln bei Rheuma auch die Gelenke? Hinzu kommt, dass ich schon, wenn ich morgens aufstehe, extrem müde u. erschöpft bin, seit einiger Zeit Blasenentleerungsstörungen habe (es geht oft schwer u. oft geht auch ein Schwapps in die Hose) u. jetzt eher zur Verstopfung neige, was ich früher nie hatte! (ist aber komischerweise erst nach meiner Sigmaresektion 2007 so - mit der Verstopfung meine ich) Außerdem habe ich noch Cardia-Insuffizienz u. die Refluxkrankheit. Weiß nicht, inwieweit die einzelen Beschwerden einen Zusammenhang haben können mit den Gelenken, deshalb schreibe ich es einfach mit rein. Kann es sein, dass gerade dieses Kribbeln u. Taubheitsgefühl auch bei Rheuma auftreten kann? Habe echt Angst, dass da noch was anderes dahinter steckt...
Allerdings könnte diese Kribbeln ja auch bedeuten, dass ich eine Durchblutungsstörung habe (habe ich vermutlich, da meine Hände u. Füße oft auch bei Wärme sehr kalt sind u. blau anlaufen). Morgensteifigkeit habe ich keine, zumindest würde ich es nicht als das bezeichnen. Morgens sind zwar die Gelenkschmerzen meistens schlimmer u. ich komme schwerer aus dem Bett, aber als Morgensteifigkeit würde ich das nicht bezeichnen. Ich habe dann eher immer so ein Gefühl in den Knochen/Gelenken, als wenn ich 10 kg schwerer wäre, mein ganzer Körper fühlt sich dann so schwer an u. alle Knochen schmerzen...
Meine Finger schwellen zwar schon mal schnell an, aber ich kann immer noch eine Faust machen. Deshalb zweifle ich auch so ein bisschen, ob das überhaupt Rheuma ist, da die Morgensteifigkeit fehlt u. außer den Fingern nichts großartig anschwillt.. Im Urlaub hatte ich 2 - 3 Tage lang ganz plötzlich so wahnsinnige Schmerzen im re. Daumen (richtig extrem stechend u. ich durfte nicht auf das Gelenk kommen) u. es ist jetzt noch dreieckförmig geschwollen. Auch hatte ich so dort öfter mal mit meinen Schulter-, Hand- u. Kniegelenken und die Sehnen der Zehengelenke (außer großer Zeh) im re. Fuß Probleme. Weiß nicht, ob die Witterung damit zu tun hatte (wir waren im Fichtelgebirge u. dort war es sehr nasskalt, die Ferienwohnung lag auch ganz unten u. da waren durch das feuchte Klima sogar unsere Sachen richtig klamm!
Mittlerweile nun beim Rheumadoc gewesen: Er war sehr nett, hat ruhig zugehört u. sich viel Zeit für mich genommen. Musste dann verschiedene Bewegungen machen, er hat die Gelenke alle abgetastet u. auch die Wirbelsäule untersucht. Tja, wie das so ist: Heute tat mir (fast) nichts weh - bzw. nur sehr gering u. ich konnte alles ganz gut machen. Meine Handgelenke, die sonst öfter mal sehr stark schmerzten, schmerzen zur Zeit kaum (im Urlaub mal hin u. wieder, aber das war noch erträglich u. nicht so, wie es sonst immer ist). Sogar meinen Kopf konnte ich ganz gut bewegen, was die letzten Tage ziemlich schlecht ging, weil mir meine Schultergelenke so wehtaten. Na ja, muss ja so sein: Wenn man dann endlich zum Arzt kommt, ist es gerade besser. Die Schuppenflechte (falls es eine ist) zeigte sich, als ich beim Rheumadoc war, auch nicht so deutlich...
(jetzt ist es wieder deutlicher zu erkennen) So an den Gelenken konnte er nichts groß feststellen vom Abtasten her, die Finger sind wohl ein bisschen verändert, könnten aber auch Abnutzungen sein. Was ihm allerdings gar nicht gefallen hat, war die Sehne vom 3. Zeh meines li. Fußes. Als er da draufdrückte, bin ich ja fast an die Decke gesprungen, so weh tat das!
Er meinte dann, das könnte schon mit der Schuppenflechte zusammenhängen, da ich die ja auch an den großen Zehennägeln habe. Es könnte aber auch vom Knick-Senk-Spreiz-Fuß kommen, was ich mir aber nicht vorstellen kann, denn da tut mir eher die Seite an der Fußsohle weh... Bei Schuppenflechte erkennt man aber oft gar nichts im Blut u. da wäre es wichtig, wenn sie wieder sehr stark zu sehen ist, dass ich nochmal einen Hautarzt aufsuche u. er dann eine Diagnose stellt. Allerdings habe ich festgestellt, dass ich seit einigen Tagen auch so eine schuppige Stelle an der re. Seite von der re. Wade habe. Jucken oder schmerzen tut die Stelle aber nicht, habe aber vergessen, es dem Arzt zu sagen. Er fragte mich auch noch, wieso meine Leukozyten zu niedrig sind, habe ihm dann gesagt, dass das immer so bei mir ist u. er meinte, dass es so was gibt. Blut wurde mir dann noch abgenommen, Blutdruck u. Puls gemessen (was bei mir immer okay ist). Wir sind jetzt so verblieben: Wenn was im Blut ist, ruft er mich an, ansonsten schickt er meinen HA einen Bericht, wie jetzt weiter vorzugehen ist. Wenn ich keine akuten Beschwerden habe, soll ich in 4 Monaten wiederkommen. Sind die Beschwerden aber ganz schlimm, soll ich mich gleich melden, denn so ist es für ihn einfacher, es zu beurteilen u. in einer Akutphase sieht man dann auch manchmal was am Blut. Ich schätze ja, meine Blutwerte sind in Ordnung. Waren sie bisher ja immer. Und wenn es wirklich so schwierig ist, bei Schuppenflechte was im Blut zu sehen...
schnellsten in Sachen Röntgen wollte er wg. den Sehnen jetzt noch nicht, da da wohl noch nichts zu sehen sein wird. Übrigens taten mir beim Drücken auch beide Achillessehnen weh u. die eine Sehne beim Ellenbogeninnengelenk, aber nicht so stark wie die Zehensehne... Bisher waren (letztes Jahr jedenfalls noch) sowohl die Entzündungswerte als auch der Rheumafaktor in Ordnung. Auch dieses Mal war nichts großartiges zu erkennen im Blutbild.
Meine Zehensehne tut immer noch sehr weh (hauptsächlich morgens, gleich nach dem Aufstehen, wenn ich offene Schuhe trage u. beim Schuhe anziehen - in festen Schuhen geht es einigermaßen, darf nur keine blöde Bewegung machen) und meinen re. Arm konnte ich vorgestern u. gestern kaum bewegen, da er im Schulter-/Oberarmbereich so schmerzte. Habe dann zusätzlich noch Rheumasalbe draufgeschmiert. Heute ist es mit der Beweglichkeit besser, aber ich hatte Mühe, heute Morgen in Gang zu kommen, weil mir wieder alle Knochen so dumpf schmerzten u. ich mir vorkam, als hätte ich Blei im Körper...
Tut mir leid, dass es so viel geworden ist. Hoffe, ich habe nichts vergessen...
LG!
Britta
ich hatte schon mal in einem anderen Forum gepostet, aber das hat mich nicht so recht weitergebracht. Deshalb wende ich mich nochmal an euch, vll. hat ja einer von euch einen Tipp oder kann mir sagen, welche Untersuchungen ich auf alle Fälle noch machen lassen sollte. Vll. sehe ich dann klarer.
Mein Beitrag kann ein bisschen lang werden, da ich den Text von dem anderen Forum (das wichtigste) hier reinkopiere. Sonst vergesse ich bloß wieder die Hälfte... ;-)
Seit Jahren schon habe ich immer wiederkehrende Schmerzen in beiden Handgelenken sowie Daumengelenken u. li. Schulterblatt (habe da in Höhe der 10. Rippe bei den kleinen Gelenken, die die Rippen zusammenhalten, Arthrose), li. Kniekehle (da habe ich ein Ganglion), in beiden großen Zehenballen (Hallux Valgus) u. immer wiederkehrende Rückenschmerzen (1 Bandscheibenvorfall u. 2 Vorwölbungen) wenn es ganz schlimm ist mit den Händen, kann ich keine Türe mehr öffnen, nicht zugreifen - ja, noch nicht mal einen Lappen auswringen, seit einigen Wochen habe ich nun auch immer wiederkehrende starke Schmerzen im re. Schulter-/Oberarmbereich. Es ist auch immer so, dass es erst mit der re. Hand anfängt u. wenn es dann langsam besser wird, geht es bei der linken los. Die re. Hand tut in der Regel aber viel schlimmer weh. Da mein re. Handgelenk aber auch oft kribbelt (auf der Pulsseite), schickte mich mein HA zum Neurologen, um zu sehen, ob ich ein Karpaltunnelsyndrom habe. Ich habe im bd. Handgelenken ein leichtes Karpaltunnelsyndrom, die re. tut mir aber immer viel mehr weh! Die Schmerzen treten immer an der gleichen Stelle auf (Außengelenk u. Daumensattelgelenk)! Erst meinte der Neurologe, ich hätte ein Karpaltunnelsyndrom nur in der li. Hand, im Befund steht aber in beiden Händen. Er glaubt aber auch nicht, dass meine Schmerzen davon kommen, denn untypischerweise habe ich für Karpaltunnelsyndrom keine Schmerzen nachts bzw., wache nicht mitten in der Nacht mit Schmerzen in den Händen auf. Nun kommt aber dazu, dass mir auch immer wieder in regelmäßigen Abständen die Knie am Innenmeniskus schmerzen u. die Schmerzen im Schulterblatt ziehen sich jetzt mittlerweile bis in die li. Nackenhälfte, Schulter u. linken Arm, von den Handgelenken zieht es oft in die Ellenbogen. Sowohl der HA u. auch der Neurologe vermuteten nun, dass ich eine rheumatoide Polyarthritis habe. Am 31.08. hatte ich nun einen Termin beim Rheumatologen in der Orthopädischen Klinik. Mein HA meinte auch, dass ich sehr stark rheumagefährdet bin, da ich Hashimoto Thyreoditis habe u. bei mir auch der Verdacht auf Schuppenflechte (am re. u. li. großen Zehennagel) besteht. Allerdings habe ich jetzt so meine Zweifel, denn oft kribbelt es mir auch in den Knien u. wenn ich ein Bein über das andere schlage, kribbelt sofort mein Fuß u. schläft ein. Nun habe ich doch ein bisschen Angst bekommen, dass es vll. sowas in Richtung MS sein könnte!
Mittlerweile nun beim Rheumadoc gewesen: Er war sehr nett, hat ruhig zugehört u. sich viel Zeit für mich genommen. Musste dann verschiedene Bewegungen machen, er hat die Gelenke alle abgetastet u. auch die Wirbelsäule untersucht. Tja, wie das so ist: Heute tat mir (fast) nichts weh - bzw. nur sehr gering u. ich konnte alles ganz gut machen. Meine Handgelenke, die sonst öfter mal sehr stark schmerzten, schmerzen zur Zeit kaum (im Urlaub mal hin u. wieder, aber das war noch erträglich u. nicht so, wie es sonst immer ist). Sogar meinen Kopf konnte ich ganz gut bewegen, was die letzten Tage ziemlich schlecht ging, weil mir meine Schultergelenke so wehtaten. Na ja, muss ja so sein: Wenn man dann endlich zum Arzt kommt, ist es gerade besser. Die Schuppenflechte (falls es eine ist) zeigte sich, als ich beim Rheumadoc war, auch nicht so deutlich...
Meine Zehensehne tut immer noch sehr weh (hauptsächlich morgens, gleich nach dem Aufstehen, wenn ich offene Schuhe trage u. beim Schuhe anziehen - in festen Schuhen geht es einigermaßen, darf nur keine blöde Bewegung machen) und meinen re. Arm konnte ich vorgestern u. gestern kaum bewegen, da er im Schulter-/Oberarmbereich so schmerzte. Habe dann zusätzlich noch Rheumasalbe draufgeschmiert. Heute ist es mit der Beweglichkeit besser, aber ich hatte Mühe, heute Morgen in Gang zu kommen, weil mir wieder alle Knochen so dumpf schmerzten u. ich mir vorkam, als hätte ich Blei im Körper...

Tut mir leid, dass es so viel geworden ist. Hoffe, ich habe nichts vergessen...
LG!
Britta
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Dabei nehme ich die Ibuprofen seit So. gar nicht mehr! Ich weiß echt nicht, was ich da jetzt noch tun soll, denn durch meine chron. Magenerkrankung ist es mit Schmerzmedis ja echt nicht so einfach!