Hallo,
da ich relativ neu hier bin, und immer noch damit zu kämpfen habe, dass ich wahrscheinlich Rheuma habe, finde ich es ganz toll dieses Forum gefunden zu haben.
Meine Krankengeschichte fing vor ca. 2,5 Jahren an, nur war mir das nicht so bewusst, dass das Ganze auf Rheuma hinausläuft. Damals war ich 46 Jahre, bis dato niemals krank gewesen und fühlte mich topfit. Im Winter bekam ich manchmal weiße Finger, nur bei sehr großer Kälte, im Frühjahr eine Erkältung, aus der der Husten nicht mehr wegging, und Hautausschläge an den Unterschenkeln. Im Sommer hatte ich aufeinmal keine Kraft mehr in beiden Händen und der Husten wurde immer schlimmer.
Meine HA schickte mich zum Lungenfacharzt, ins Tropeninstitut, und zum Kardiologen, da 23% Eosinophilie und ein erhöhter IgE (damals 7000) festgestellt wurde. Beim Tropeninstitut und beim Kardiologen kam nichts negatives heraus, die Lungenfachärztin überwies mich im September ins Krankenhaus, wo eine Bronchoskopie gemacht wurde. Dabei wurde eine verschleppte Lungenentzündung festgestellt, die mit Antibiotikum behandelt wurde. Der Husten wurde zwar besser, aber es dauerte noch ca. 3 Monate bis er ganz vorbei war.
Zwischenzeitlich war ich noch in der Rheumaambulanz, die Blutuntersuchung ergab nichts Gravierendes(außer Eosinophilie und IgE) der Arzt schlug mir vor eine Biopsie an den Unterschenkeln machen zu lassen und dann evtl., falls da eine rheumatische ERkrankung herauskäme, sollte ich eine Cortison- Stoßtherapie mit anfänglich 40mg anfangen. die Biopsie erbrachte nichts und so kam es auch nicht zum Cortison.
Ich hatte dann genug, mit den verschiedenen Ärzten und habe überhaupt nichts mehr gemacht - es ging mir zwischenzeitlich auch wieder ganz gut, bis auf eine leichte Müdigkeit.
Im März diesen Jahres konnte ich auf einmal keine längeren Strecken mehr gehen, nach 1 Stunde war Schluß. Mein Hausarzt überwies mich zu einer angiologischen Ambulanz, die mich sofort im Krankenhaus behielten, da die Arterien in den Beinen und teilweise in den Handgelenken verschlossen waren - Schlaganfall bzw. Herzinfarktgefahr!
Im Krankenhaus bin ich hämatologisch komplett durchgecheckt worden, wobei "nur" wieder mal Eosinophilie ( 23 % ), IgE 13.000 und ein erhöter ANA von 1:640 .
Ich bin ohne Diagnose entlassen worden, der behandelnde Chefarzt meinte, dass ich wahrscheinlich das Churg-Strauss-Syndrom habe ,aber die Antikörper konnten nicht nachgewiesen werden. Das Ergebnis einer Knochenmarkstanze steht noch aus.
Danach soll ich dann auf jeden Fall Marcumar nehmen, im Moment bekomme ich noch Fraxiparin, und dann Cortison (5 mg).
Ich weiß eigentlich überhaupt nicht, wo ich eigentlich stehe, ich weiß nur dass ich mich nicht wohl fühle und von Tag zu Tag weniger Energie aufbringe.
Sorry, das Ganze ist jetzt etwas lang geworden, aber es tut gut, sich zumindest ähnlich "betroffenen" mitzuteilen.
Vielleicht ist jemand unter Euch, der da Churg-Strauss-Syndrom hat?
Liebe Grüße an Alle
da ich relativ neu hier bin, und immer noch damit zu kämpfen habe, dass ich wahrscheinlich Rheuma habe, finde ich es ganz toll dieses Forum gefunden zu haben.
Meine Krankengeschichte fing vor ca. 2,5 Jahren an, nur war mir das nicht so bewusst, dass das Ganze auf Rheuma hinausläuft. Damals war ich 46 Jahre, bis dato niemals krank gewesen und fühlte mich topfit. Im Winter bekam ich manchmal weiße Finger, nur bei sehr großer Kälte, im Frühjahr eine Erkältung, aus der der Husten nicht mehr wegging, und Hautausschläge an den Unterschenkeln. Im Sommer hatte ich aufeinmal keine Kraft mehr in beiden Händen und der Husten wurde immer schlimmer.
Meine HA schickte mich zum Lungenfacharzt, ins Tropeninstitut, und zum Kardiologen, da 23% Eosinophilie und ein erhöhter IgE (damals 7000) festgestellt wurde. Beim Tropeninstitut und beim Kardiologen kam nichts negatives heraus, die Lungenfachärztin überwies mich im September ins Krankenhaus, wo eine Bronchoskopie gemacht wurde. Dabei wurde eine verschleppte Lungenentzündung festgestellt, die mit Antibiotikum behandelt wurde. Der Husten wurde zwar besser, aber es dauerte noch ca. 3 Monate bis er ganz vorbei war.
Zwischenzeitlich war ich noch in der Rheumaambulanz, die Blutuntersuchung ergab nichts Gravierendes(außer Eosinophilie und IgE) der Arzt schlug mir vor eine Biopsie an den Unterschenkeln machen zu lassen und dann evtl., falls da eine rheumatische ERkrankung herauskäme, sollte ich eine Cortison- Stoßtherapie mit anfänglich 40mg anfangen. die Biopsie erbrachte nichts und so kam es auch nicht zum Cortison.
Ich hatte dann genug, mit den verschiedenen Ärzten und habe überhaupt nichts mehr gemacht - es ging mir zwischenzeitlich auch wieder ganz gut, bis auf eine leichte Müdigkeit.
Im März diesen Jahres konnte ich auf einmal keine längeren Strecken mehr gehen, nach 1 Stunde war Schluß. Mein Hausarzt überwies mich zu einer angiologischen Ambulanz, die mich sofort im Krankenhaus behielten, da die Arterien in den Beinen und teilweise in den Handgelenken verschlossen waren - Schlaganfall bzw. Herzinfarktgefahr!
Im Krankenhaus bin ich hämatologisch komplett durchgecheckt worden, wobei "nur" wieder mal Eosinophilie ( 23 % ), IgE 13.000 und ein erhöter ANA von 1:640 .
Ich bin ohne Diagnose entlassen worden, der behandelnde Chefarzt meinte, dass ich wahrscheinlich das Churg-Strauss-Syndrom habe ,aber die Antikörper konnten nicht nachgewiesen werden. Das Ergebnis einer Knochenmarkstanze steht noch aus.
Danach soll ich dann auf jeden Fall Marcumar nehmen, im Moment bekomme ich noch Fraxiparin, und dann Cortison (5 mg).
Ich weiß eigentlich überhaupt nicht, wo ich eigentlich stehe, ich weiß nur dass ich mich nicht wohl fühle und von Tag zu Tag weniger Energie aufbringe.
Sorry, das Ganze ist jetzt etwas lang geworden, aber es tut gut, sich zumindest ähnlich "betroffenen" mitzuteilen.
Vielleicht ist jemand unter Euch, der da Churg-Strauss-Syndrom hat?
Liebe Grüße an Alle