Hallo Bablin,
bedauerlicherweise macht es keinerlei Unterschied, ob man sich vegetarisch, vegan oder (wie ich) maßvoll gemischt ernährt. Meiner Ansicht nach haben einschneidende Erlebnisse wie schwere Infektionen, Unfälle, extremer Stress oder Lebenskrisen einen ungleich höheren Einfluss auf das Auftreten von Rheuma. Davon ausgenommen wäre die Gicht, bei der es einen direkten Zusammenhang zwischen Ernährung und Erkrankung gibt.
Kein einziges Volk auf diesem Planeten ernährt sich traditionell vegetarisch. Interessanterweise gibt es ausgerechnet auf der Insel Kreta einen ausgesprochen geringen Prozentsatz an Rheumakranken, und das, obwohl dort extrem viel Fleisch gegessen wird. Auch die Inui in Alaska, Nordkanada und auf Grönland haben relativ selten mit Rheuma zu tun, und das, obwohl der pflanzliche Nahrungsanteil im Winter unter 5% sinkt.
Wer tatsächlich durch das Essen krank wird, der isst zu viel, zu süß, zu salzig und zu fett (damit einhergehend Übergewicht, Bluthochdruck, Gicht und Diabetes Typ II). Wegen des Übergewichts lässt die körperliche Leistungsfähigkeit nach, d.h. mangelnde Bewegung kommt dann noch hinzu. Plus Rauchen, plus Kaffee, plus Alk und allerlei Naschzeug vor dem Fernseher. Klar, muss man unter diesen Umständen irgendwann krank werden. Mag sein, dass es viele Leute sind, auf die das eben Genannte zutrifft, aber doch bitte nicht auf die überwiegende Zahl der Rheumakranken.
Liebe Grüße aus Tirol von
Monsti