Dorolein85
Neues Mitglied
Liebe leute,
ich muss euch einfach mal ein update geben, es ist so absurd was in letzter zeit so war, das es fast lustig wäre, wenn mir nicht eher zum heulen zumute wäre.
Ich hatte ja hier (http://www.rheuma-online.de/forum/threads/48313-N%E4chtlicher-Wirbelschmerz?p=493082#post493082) bereits berichtet, wie schlimm es nächtlich um mich steht. Nachdem der Nachtschmerz nun immer mehr und mehr zugenommen hatte während Juli+August und ich seit wochen nur noch im sitzen geschlafen habe, habe ich mir noch mal einen termin beim Orthopäden gemacht. Die schmerzen sind nun ganz eindeutig im BW-Bereich zu lokalisieren, strahlen nach hinten und nach links bis in die schulter aus. Ich habe dann innerhalb von 10 tagen einen termin bekommen – bewusst bei einem arzt, der meine vorgeschichte nicht kennt. Ich bin dann letzten Freitag in die praxis gegangen und ups, als meine beschwerden 2005 damals anfingen, hatte ich mich wohl dort schon mal vorgestellt – daran konnte ich mich gar nicht mehr erinnern. Nichts desto trotz hatte der arzt keinerlei kenntnis zu dem was bislang diagnostiziert wurde, so dass ich erstmal dennoch guter dinge war.
Ich also ins sprechzimmer rein, habe ihm berichtet, das ich kaum noch was machen kann vor schmerzen und nachts kaum noch schlaf abbekomme und keine erholung bekomme und was mir nicht noch alles eingefallen ist. Ich musste dann die bekannte übung machen, bücken, gucken ob die fingerspitzen den boden berühren. Kennen wir ja alles schon. Dann hat er mich auf einen stuhl gesetzt, kopf nach links und nach rechts gedreht. Und sagt „ das geht doch alles noch. Sie haben verspannungen im nacken“. Und wollte schon wieder gehen. Mir ist beinahe die kinnlade runtergefallen. Man muss ja jetzt bedenken, meine schmerzen kommen aus der BW, klar und deutlich. Ich hab ihn dann noch mal zurückgepfiffen und drauf gepocht, dass er sich doch die stelle wenigstens mal „ansieht“. Er hat dann sogar gefühlt und ach siehe da, mein liebevoll getaufter „knubbel“ entpuppte sich anscheinend als spürbare schwellung der knorpel, wie er meinte. Es würde sich um eine entzündung handeln, ich soll doch mit voltaren oder so einschmieren. Leute, ich weiß nicht, ich hätte am liebsten losgeheult. Kein röntgen, keine skepsis, mit 26 jahren irgendwelche gelenke entzündet zu haben. Er hat sich dann doch noch entschlossen, mir eine kortison-spritze zu verpassen und meinte dann, ich solle das mal 3-4 wochen beobachten und sonst noch mal kommen. Vllt kann man dann ja die spritze wiederholen und ein bisschen krankengymnastik machen. Ansonsten wieder voltaren – und alles wird gut
. Genau das und kein wort mehr hat er mir gegenüber erwähnt. Im anziehen habe ich dann mal gelauscht, was er so der arzthelferin diktiert hat und – oh was hab ich da gehört.. verdacht auf tietze-syndrom. Wenn ich es nicht zufällig gehört hätte, wäre mein name hase.
Ich also nach hause gefahren, fühlte mich Freitag auch noch „ganz gut“. Samstag kamen die schmerzen langsam wieder. Seit gestern abend sind sie wieder stärker denn ja da. Das flachste atmen schmerzt, ich kann meine hände kaum bewegen. Allein auf der arbeit die bewegung zum telefon, der blanke horror. Anziehen, gähnen, tief luft holen – nahezu unmöglich. Meine tasche, die wirklich nahezu nichts wiegt, fühlt sich auf den schultern wie eine ganze tonne last an. Jetzt grade ist es so schlimm, dass es mir regelrecht die tränen in die augen schießt. Ich rief dann heute morgen noch mal bei diesem arzt an und habe dann der arzthelferin von meinen furchtbar starken schmerzen erzählt, dass ich es kaum ertrage in der hoffnung, ich könnte da heute noch mal hin. Und vielleicht würde der arzt dann auch mal röntgen oder so (anscheinend wundert er sich nicht, dass ich immer noch die selben beschwerden habe wie schon 2005). Ja Pustekuchen. Sie meinte direkt die Spritze könne erst nach 10 Tagen wiederholt werden und das man da nichts machen könne. Ich hab ja erst nicht locker gelassen, sie meinte dann wieder ob ich schon schmerztabletten genommen hätte. Habe ich aktuell nicht aber als die schmerzen noch harmloser waren, hatte ich es ein paar mal mit diclo probiert. Hat mir leider genau gar nichts geholfen. Ich habe ihr dann also gesagt, dass ich diclos genommen hätte, aber keine wirkung eingetroffen sei. Sie wieder ja welche denn, ich überlegt, ja 75er, sie wieder „wie lange haben sie die denn genommen“. Ich sage bei bedarf. Und sie wieder ja also so kann das ja gar nicht funktionieren, der körper muss sich auf medikamente einstellen u.s.w. aber in einem ton, jenseits von gut und böse. Ich habe dann wieder gesagt, dass das ja so gar nicht sei, dass ich die diclos ja eigentlich für etwas anderes einnehme und da sehr wohl auch nach nur einer tablette eine linderung verspüre. Offensichtlich hatte sie das bedürfnis, mich aber noch mal mit o.g. „Infos“ niederzumachen. Mittlerweile langte es mir auch fast, hatte der arzt doch mit keinem wort irgendwelche tabletten erwähnt. Ich habe sie dann auch mal ganz frech unterbrochen und sie gefragt, wo denn nun das problem sei. Das ich die Tabletten von mir aus genommen habe und die auch von einem anderen Arzt verschrieben worden waren und quasi „ihr Arzt“ ja gar nichts weiter damit zu tun hat. Daraufhin meinte Sie dann ganz patzig dann müsste sie mir wohl einen Termin geben. Aber erst in über einer Woche.
Also Leute ich finde das so Unmöglich. Da hat jemand starke Schmerzen und man muss anscheinend damit Leben und sich dann auch noch so blöd abfertigen lassen. Und dann pocht die Dame auch noch auf diese Schmerztabletten, die mir doch von diesem arzt niemals verschrieben wurden. Und dann sagt sie auch noch ich müsste es über Tage 2-3 mal einnehmen am Tag. Also ehrlich, das habe ich ja noch nie gehört. Dann würden ja keine Schmerztabletten „mal eben“ wirken und ich weiß sehr wohl, wie meine Diclos bei mir wirken! Davon mal abgesehen finde ich es nicht gut, immer nur tabletten zu schlucken so ganz ohne ursachenforschung.
Also sitze ich nun hier und könnte heulen vor schmerzen und weiß nicht mehr weiter. Kann mich kaum bewegen und alles ist echt so frustrierend. Ich habe auch das gefühl, das die schwellung um einiges größer geworden ist. Was mir außerdem noch aufgefallen ist: seitdem ich so probleme im BW-bereich habe, habe ich es auch mit der luft. Ich weiß nicht ob das zwangsweise zusammenhängt, aber ich habe das gefühl, dass mir die verspannungen einen knoten um den hals schnüren. Ich würde ja mittlerweile schon echt gern auf die alternativmedizin ausweichen, hatte ich ja auch schon mal geschrieben. Aber erstmal hätte ich gerne schulmedizinisch alles abgeklärt. Aber da tut sich ja irgendwie nichts. Meint ihr es wäre ratsam sich mal in eine rheuma-klinik einweisen zu lassen und mal durchchecken zu lassen? Bisher hat sich ja noch niemand nichtmal die mühe gemacht zu röntgen oder mal in die röhre zu schieben. So kann es einfach nicht mehr weitergehen, ich weiß gar nicht wie ich es in den letzten monaten geschafft habe, nicht umzufallen und noch halbwegs meinem alltag nachzugehen. Es geht noch alles irgendwie aber die mühe die ich dafür aufbringen muss, ist kaum noch erträglich. Meine Lebensqualität (mit 26) ist schon arg klein. Und auch psychisch gehts nicht mehr so ohne weiteres an mir vorbei.
Liebe Grüße
Doro
ich muss euch einfach mal ein update geben, es ist so absurd was in letzter zeit so war, das es fast lustig wäre, wenn mir nicht eher zum heulen zumute wäre.
Ich hatte ja hier (http://www.rheuma-online.de/forum/threads/48313-N%E4chtlicher-Wirbelschmerz?p=493082#post493082) bereits berichtet, wie schlimm es nächtlich um mich steht. Nachdem der Nachtschmerz nun immer mehr und mehr zugenommen hatte während Juli+August und ich seit wochen nur noch im sitzen geschlafen habe, habe ich mir noch mal einen termin beim Orthopäden gemacht. Die schmerzen sind nun ganz eindeutig im BW-Bereich zu lokalisieren, strahlen nach hinten und nach links bis in die schulter aus. Ich habe dann innerhalb von 10 tagen einen termin bekommen – bewusst bei einem arzt, der meine vorgeschichte nicht kennt. Ich bin dann letzten Freitag in die praxis gegangen und ups, als meine beschwerden 2005 damals anfingen, hatte ich mich wohl dort schon mal vorgestellt – daran konnte ich mich gar nicht mehr erinnern. Nichts desto trotz hatte der arzt keinerlei kenntnis zu dem was bislang diagnostiziert wurde, so dass ich erstmal dennoch guter dinge war.
Ich also ins sprechzimmer rein, habe ihm berichtet, das ich kaum noch was machen kann vor schmerzen und nachts kaum noch schlaf abbekomme und keine erholung bekomme und was mir nicht noch alles eingefallen ist. Ich musste dann die bekannte übung machen, bücken, gucken ob die fingerspitzen den boden berühren. Kennen wir ja alles schon. Dann hat er mich auf einen stuhl gesetzt, kopf nach links und nach rechts gedreht. Und sagt „ das geht doch alles noch. Sie haben verspannungen im nacken“. Und wollte schon wieder gehen. Mir ist beinahe die kinnlade runtergefallen. Man muss ja jetzt bedenken, meine schmerzen kommen aus der BW, klar und deutlich. Ich hab ihn dann noch mal zurückgepfiffen und drauf gepocht, dass er sich doch die stelle wenigstens mal „ansieht“. Er hat dann sogar gefühlt und ach siehe da, mein liebevoll getaufter „knubbel“ entpuppte sich anscheinend als spürbare schwellung der knorpel, wie er meinte. Es würde sich um eine entzündung handeln, ich soll doch mit voltaren oder so einschmieren. Leute, ich weiß nicht, ich hätte am liebsten losgeheult. Kein röntgen, keine skepsis, mit 26 jahren irgendwelche gelenke entzündet zu haben. Er hat sich dann doch noch entschlossen, mir eine kortison-spritze zu verpassen und meinte dann, ich solle das mal 3-4 wochen beobachten und sonst noch mal kommen. Vllt kann man dann ja die spritze wiederholen und ein bisschen krankengymnastik machen. Ansonsten wieder voltaren – und alles wird gut
Ich also nach hause gefahren, fühlte mich Freitag auch noch „ganz gut“. Samstag kamen die schmerzen langsam wieder. Seit gestern abend sind sie wieder stärker denn ja da. Das flachste atmen schmerzt, ich kann meine hände kaum bewegen. Allein auf der arbeit die bewegung zum telefon, der blanke horror. Anziehen, gähnen, tief luft holen – nahezu unmöglich. Meine tasche, die wirklich nahezu nichts wiegt, fühlt sich auf den schultern wie eine ganze tonne last an. Jetzt grade ist es so schlimm, dass es mir regelrecht die tränen in die augen schießt. Ich rief dann heute morgen noch mal bei diesem arzt an und habe dann der arzthelferin von meinen furchtbar starken schmerzen erzählt, dass ich es kaum ertrage in der hoffnung, ich könnte da heute noch mal hin. Und vielleicht würde der arzt dann auch mal röntgen oder so (anscheinend wundert er sich nicht, dass ich immer noch die selben beschwerden habe wie schon 2005). Ja Pustekuchen. Sie meinte direkt die Spritze könne erst nach 10 Tagen wiederholt werden und das man da nichts machen könne. Ich hab ja erst nicht locker gelassen, sie meinte dann wieder ob ich schon schmerztabletten genommen hätte. Habe ich aktuell nicht aber als die schmerzen noch harmloser waren, hatte ich es ein paar mal mit diclo probiert. Hat mir leider genau gar nichts geholfen. Ich habe ihr dann also gesagt, dass ich diclos genommen hätte, aber keine wirkung eingetroffen sei. Sie wieder ja welche denn, ich überlegt, ja 75er, sie wieder „wie lange haben sie die denn genommen“. Ich sage bei bedarf. Und sie wieder ja also so kann das ja gar nicht funktionieren, der körper muss sich auf medikamente einstellen u.s.w. aber in einem ton, jenseits von gut und böse. Ich habe dann wieder gesagt, dass das ja so gar nicht sei, dass ich die diclos ja eigentlich für etwas anderes einnehme und da sehr wohl auch nach nur einer tablette eine linderung verspüre. Offensichtlich hatte sie das bedürfnis, mich aber noch mal mit o.g. „Infos“ niederzumachen. Mittlerweile langte es mir auch fast, hatte der arzt doch mit keinem wort irgendwelche tabletten erwähnt. Ich habe sie dann auch mal ganz frech unterbrochen und sie gefragt, wo denn nun das problem sei. Das ich die Tabletten von mir aus genommen habe und die auch von einem anderen Arzt verschrieben worden waren und quasi „ihr Arzt“ ja gar nichts weiter damit zu tun hat. Daraufhin meinte Sie dann ganz patzig dann müsste sie mir wohl einen Termin geben. Aber erst in über einer Woche.
Also Leute ich finde das so Unmöglich. Da hat jemand starke Schmerzen und man muss anscheinend damit Leben und sich dann auch noch so blöd abfertigen lassen. Und dann pocht die Dame auch noch auf diese Schmerztabletten, die mir doch von diesem arzt niemals verschrieben wurden. Und dann sagt sie auch noch ich müsste es über Tage 2-3 mal einnehmen am Tag. Also ehrlich, das habe ich ja noch nie gehört. Dann würden ja keine Schmerztabletten „mal eben“ wirken und ich weiß sehr wohl, wie meine Diclos bei mir wirken! Davon mal abgesehen finde ich es nicht gut, immer nur tabletten zu schlucken so ganz ohne ursachenforschung.
Also sitze ich nun hier und könnte heulen vor schmerzen und weiß nicht mehr weiter. Kann mich kaum bewegen und alles ist echt so frustrierend. Ich habe auch das gefühl, das die schwellung um einiges größer geworden ist. Was mir außerdem noch aufgefallen ist: seitdem ich so probleme im BW-bereich habe, habe ich es auch mit der luft. Ich weiß nicht ob das zwangsweise zusammenhängt, aber ich habe das gefühl, dass mir die verspannungen einen knoten um den hals schnüren. Ich würde ja mittlerweile schon echt gern auf die alternativmedizin ausweichen, hatte ich ja auch schon mal geschrieben. Aber erstmal hätte ich gerne schulmedizinisch alles abgeklärt. Aber da tut sich ja irgendwie nichts. Meint ihr es wäre ratsam sich mal in eine rheuma-klinik einweisen zu lassen und mal durchchecken zu lassen? Bisher hat sich ja noch niemand nichtmal die mühe gemacht zu röntgen oder mal in die röhre zu schieben. So kann es einfach nicht mehr weitergehen, ich weiß gar nicht wie ich es in den letzten monaten geschafft habe, nicht umzufallen und noch halbwegs meinem alltag nachzugehen. Es geht noch alles irgendwie aber die mühe die ich dafür aufbringen muss, ist kaum noch erträglich. Meine Lebensqualität (mit 26) ist schon arg klein. Und auch psychisch gehts nicht mehr so ohne weiteres an mir vorbei.
Liebe Grüße
Doro
