Biglia
Nachtkatze
Moin,
ich hab lange mit mir gerungen, ob und wann und wie ich hier wieder was schreiben soll. Aber vielleicht gibt es doch ein paar Leutchen, die es interessiert.
Grunddaten:
- seit Mitte 1995 cP, welche seit 2004 in Remission ist
- seit Anfang 2002 sek. Fibromyalgie mit allem drum und dran
- seit Ende 2005 diagn. chron.-entzündl. ZNS-Erkrankung (keiner weiß was genaues, aber irgendwie sowas in der Art, Beschwerden im ISG seit ca. 2004 steigend)
Medis: 2 x 30mg Morphin, 2 x 300mg Lyrica, 1x Quensyl, 4 x 10mg Nortrilen, 1x 20mg Nexium mups
Zusammenfassung bisher:
Bin seit 23.01.06 durch einen missratenen Mediabsetzversuch (Lyrica von 600mg auf 0mg innerhalb von 3 Tagen) dauerkrankgeschrieben (tjaja, Ärzte wissen immer alles besser als man selbst
). 3 Tage später Rentenantrag gestellt auf Erwerbsminderung -> nach Gutachten eines Orthopäden: dringend erforderlich, nach Gutachten eines Psychiaters (??): nicht erforderlich -> BfA: klarer Fall von Ablehnung. Ich hab dann den VdK eingeschaltet und die haben für mich einen Widerspruch eingelegt. Die BfA schrieb dann zurück, dass sie die Reha (6 Wochen psychosom. Klinik Bad Bramstedt) abwarten wollen, die ich im Februar gestellt hatte und welche mir im Mai auch bewilligt wurde.
Soweit ist bekannt, meines wissens. Ich trat dann am 20.07.06 die Reha zufällig zusammen mit zetermaus (sie allerdings in der Rheumaklinik 800m weiter) an. Aus den 6 Wochen wurden dann 8 verdammt lange Wochen (bis 13.09.06). Wie ich entlassen wurde: weiterhin arbeitsunfähig, aber mit einer Empfehlung an die BfA: tw. Erwerbsminderung für mind. (!!) 30 Monate. Soweit, sogut, also warte ich jetzt, dass die BfA endlich auf meinen Widerspruch reagiert. Geändert hat sich an meiner Medikation, bis auf das Nortrilen +10mg mehr, rein gar nichts. Der Versuch das Morphin auch nur ansatzweise zu mindern, schlug fehl. Mich wieder soweit hinzubekommen, dass ich arbeiten gehen kann, ist leider auch nicht gelungen. Zwar kann ich jetzt schon ein wenig länger sitzen, weiter gehen bzw. länger unterwegs sein, aber in die Berufswelt bringt es mich leider nicht
. Ansonsten habe ich schöne Wochenenden gehabt (ein Freund und seine Eltern wohnen nur 30 km von der Klinik entfernt), gegen Ende der Reha auch wen zum Karten spielen gefunden
, aber leider auch tierisch viele Sorgen gehabt -> leider bezahlte die BfA nicht so, dass ich meine Miete sowie andere laufende Kosten nicht pünktlich zahlen konnte. Musste hier zuhause dann erstmal Chaosbeseitigung bei den Rechnungen machen.
Momentan weiß ich nicht so recht, was ich machen soll. Ich hänge in den Seilen und weiß nicht in welche Richtung ich soll
Nach rechts und mich in Firmen bewerben oder nach links und Aktivitäten suchen, die ich auf Dauer ausführen kann (geht ja nicht immer alles, wenn man voll berufstätig ist).
Hm, ich hoffe, ich hab nichts wichtiges vergessen, ist ja doch schon ein wenig spät geworden
Bis dann
Biglia
PS: Zu dem ganzen Gedöns kommt auch noch Liebeskummer seit Mitte KW 38. Irgendwie bin ich melancholisch geworden und Lebensfreude nimmt bei dem ganzen Mist auch ab *seufzt*
ich hab lange mit mir gerungen, ob und wann und wie ich hier wieder was schreiben soll. Aber vielleicht gibt es doch ein paar Leutchen, die es interessiert.
Grunddaten:
- seit Mitte 1995 cP, welche seit 2004 in Remission ist
- seit Anfang 2002 sek. Fibromyalgie mit allem drum und dran
- seit Ende 2005 diagn. chron.-entzündl. ZNS-Erkrankung (keiner weiß was genaues, aber irgendwie sowas in der Art, Beschwerden im ISG seit ca. 2004 steigend)
Medis: 2 x 30mg Morphin, 2 x 300mg Lyrica, 1x Quensyl, 4 x 10mg Nortrilen, 1x 20mg Nexium mups
Zusammenfassung bisher:
Bin seit 23.01.06 durch einen missratenen Mediabsetzversuch (Lyrica von 600mg auf 0mg innerhalb von 3 Tagen) dauerkrankgeschrieben (tjaja, Ärzte wissen immer alles besser als man selbst
). 3 Tage später Rentenantrag gestellt auf Erwerbsminderung -> nach Gutachten eines Orthopäden: dringend erforderlich, nach Gutachten eines Psychiaters (??): nicht erforderlich -> BfA: klarer Fall von Ablehnung. Ich hab dann den VdK eingeschaltet und die haben für mich einen Widerspruch eingelegt. Die BfA schrieb dann zurück, dass sie die Reha (6 Wochen psychosom. Klinik Bad Bramstedt) abwarten wollen, die ich im Februar gestellt hatte und welche mir im Mai auch bewilligt wurde.Soweit ist bekannt, meines wissens. Ich trat dann am 20.07.06 die Reha zufällig zusammen mit zetermaus (sie allerdings in der Rheumaklinik 800m weiter) an. Aus den 6 Wochen wurden dann 8 verdammt lange Wochen (bis 13.09.06). Wie ich entlassen wurde: weiterhin arbeitsunfähig, aber mit einer Empfehlung an die BfA: tw. Erwerbsminderung für mind. (!!) 30 Monate. Soweit, sogut, also warte ich jetzt, dass die BfA endlich auf meinen Widerspruch reagiert. Geändert hat sich an meiner Medikation, bis auf das Nortrilen +10mg mehr, rein gar nichts. Der Versuch das Morphin auch nur ansatzweise zu mindern, schlug fehl. Mich wieder soweit hinzubekommen, dass ich arbeiten gehen kann, ist leider auch nicht gelungen. Zwar kann ich jetzt schon ein wenig länger sitzen, weiter gehen bzw. länger unterwegs sein, aber in die Berufswelt bringt es mich leider nicht
Momentan weiß ich nicht so recht, was ich machen soll. Ich hänge in den Seilen und weiß nicht in welche Richtung ich soll
Hm, ich hoffe, ich hab nichts wichtiges vergessen, ist ja doch schon ein wenig spät geworden
Bis dann
Biglia
PS: Zu dem ganzen Gedöns kommt auch noch Liebeskummer seit Mitte KW 38. Irgendwie bin ich melancholisch geworden und Lebensfreude nimmt bei dem ganzen Mist auch ab *seufzt*
Zuletzt bearbeitet:
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... irrsinnig oder??????
-aber egal.....es geht immer noch was und das Tempo bestimme ich.Selbst die Pausen die ich brauche ,oder das "langsam gehen lassen",sind so in Fleisch und Blut übergegangen,daß ich damit gar kein Problem mehr habe.