Nixe
Neues Mitglied
Moin
folgender Fall (meine Tochter 18 Jahre)
Einweisung ins KH zur Entfernung von Knochentumoren
erfolgreiche OP mit Entlassung am Mittwoch
Probleme daheim, daher haben wir am Freitag einen Notfallambulanztermin
gemacht
dabei wurde eine Entzündung diagnostiziert
beim Ultraschall war noch kein Eiterherd erkennbar
zur Beobachtung sollte sie stationär bleiben, daher wurde sie über die Notaufnahme aufgenommen
bei der Untersuchung durch den Chefarzt (eben bei dem Notfallambulanztermin) wurde besprochen, das sie Antibiotika erhalten sollte
gleichzeitig wurde noch Blut abgenommen
um 14 Uhr war sie auf Station
um 22.00 Uhr kam endlich einmal ein Arzt, der die Antibiotikainfusionen
anordnete
(also 8 Stunden später!)
Bei der Blutabnahme in der Notaufnahme sollen noch keine Entzündungszeichen im Blut vorhanden gewesen sein - CRP, BSG und
weisse Blutkörperchen normal (laut Aussage des Arztes, der um 22 Uhr kam)
Heute morgen dann die Bescherung, die Wunde eiterte heftig und daraufhin wurde sie noch einmal unter Vollnarkose operiert und die Wunde gereinigt.
Ich frage mich jetzt, ob eine rechtzeitige Antibiotikagabe dieses hätte verhindern können?
Immerhin lag sie acht Stunden auf der Station, in denen wir immer wieder nach dem Arzt bzw. den Antibios gefragt haben, aber nichts geschah.
Ich finde es schon merkwürdig, eine Patientin als Notfall aufzunehmen, aber
dann erst so spät Medikamente zu verordnen. Noch dazu wo doch gerade bei Entzündungen jede Stunde wichtig ist.
Sicher hätte es auch mit sofortiger Antibiotika-Gabe zu einer Nach-OP kommen können, aber zumindest wären ihre Chancen doch wahrscheinlich wesentlicher besser gewesen, dem entgehen zu können?
In meiner momentanen Wut bin ich am Überlegen, mich entweder an den Chefarzt zu wenden oder direkt an die Klinikleitung. Was würdet Ihr machen?
Meine Tochter hat die OP übrigens gut überstanden. Wir hoffen das damit hoffentlich alles ausgestanden ist und sie bald wieder heim kann.
Liebe Grüsse von Nixe
folgender Fall (meine Tochter 18 Jahre)
Einweisung ins KH zur Entfernung von Knochentumoren
erfolgreiche OP mit Entlassung am Mittwoch
Probleme daheim, daher haben wir am Freitag einen Notfallambulanztermin
gemacht
dabei wurde eine Entzündung diagnostiziert
beim Ultraschall war noch kein Eiterherd erkennbar
zur Beobachtung sollte sie stationär bleiben, daher wurde sie über die Notaufnahme aufgenommen
bei der Untersuchung durch den Chefarzt (eben bei dem Notfallambulanztermin) wurde besprochen, das sie Antibiotika erhalten sollte
gleichzeitig wurde noch Blut abgenommen
um 14 Uhr war sie auf Station
um 22.00 Uhr kam endlich einmal ein Arzt, der die Antibiotikainfusionen
anordnete
(also 8 Stunden später!)
Bei der Blutabnahme in der Notaufnahme sollen noch keine Entzündungszeichen im Blut vorhanden gewesen sein - CRP, BSG und
weisse Blutkörperchen normal (laut Aussage des Arztes, der um 22 Uhr kam)
Heute morgen dann die Bescherung, die Wunde eiterte heftig und daraufhin wurde sie noch einmal unter Vollnarkose operiert und die Wunde gereinigt.
Ich frage mich jetzt, ob eine rechtzeitige Antibiotikagabe dieses hätte verhindern können?
Immerhin lag sie acht Stunden auf der Station, in denen wir immer wieder nach dem Arzt bzw. den Antibios gefragt haben, aber nichts geschah.
Ich finde es schon merkwürdig, eine Patientin als Notfall aufzunehmen, aber
dann erst so spät Medikamente zu verordnen. Noch dazu wo doch gerade bei Entzündungen jede Stunde wichtig ist.
Sicher hätte es auch mit sofortiger Antibiotika-Gabe zu einer Nach-OP kommen können, aber zumindest wären ihre Chancen doch wahrscheinlich wesentlicher besser gewesen, dem entgehen zu können?
In meiner momentanen Wut bin ich am Überlegen, mich entweder an den Chefarzt zu wenden oder direkt an die Klinikleitung. Was würdet Ihr machen?
Meine Tochter hat die OP übrigens gut überstanden. Wir hoffen das damit hoffentlich alles ausgestanden ist und sie bald wieder heim kann.
Liebe Grüsse von Nixe

büßen muss
alles wieder hoch - hatte ich so schön verdrängt).