Hallo Ihr Lieben,
nach einiger Zeit als "passive" Userin wende ich mich jetzt aktiv an Euch. Ich hoffe, Ihr könnt mir weiterhelfen!
Vor 1 ½ Jahren wurde bei mir (w, 37 J.) RA diagnostiziert (viele geschwollene Gelenke, sehr starke Schmerzen, Müdigkeit, Blutuntersuchung u.a. Anti-CCP < 800, pos. Rheumafaktor, ANA neg.). Seit einem halben Jahr nehme ich als Basistherapeutikum Sulfasalazin.
Auffallen war hier, dass sich die Symptome nach zwei Wochen Sulfasalazin-Einnahme (!!) abschwächten. Mein Rheumatologe meinte, die Besserung sei auf psychosomatischen Faktoren zurückzuführen.
Nach drei Monaten hatte ich so gut wie keine RA-Symptome mehr.
Da bei neueren Blutuntersuchungen bei mir ein ANA-Titer von 1:320 (vor 3 Monaten von 1:800) festgestellt wurden, klärt mein Rheumatologe bei jedem Besuch Symptome von SLE und Mischkollagenosen ab.
Ich bin durch die potentielle Diagnose „SLE" beunruhigt und fragte meinen Rheumatologen, ob es nicht spezifischere Diagnosemöglichkeiten gibt, um abzuklären, welche Krankheit ich denn nun wirklich habe. Er meinte, es bestehe nur die Möglichkeit, Symptome (Hautveränderungen, Fingerblässe etc.) abzuklären. Im Internet fand ich jedoch zahlreiche mögliche Blutuntersuchungen, die meine Krankheit näher eingrenzen könnten.
Mir wäre es eine große Hilfe, wenn Ihr mir mitteilen könntet, welche Blutuntersuchungen Ihr in meinem Fall als sinnvoll erachten würdet.
Außerdem würde mich interessieren, ob es nicht sein kann, dass die sehr deutliche Besserung meiner Gelenkbeschwerden (s.o.) nicht auf das Sulfasalazin zurückzuführen ist. Seit vier Wochen nehme ich nur noch die halbe Dosis (d.h. jetzt 1000 mg) Sulfasalazin. Davon weiß mein Rheumatologe nichts. :o Auf meine vorsichtige Frage, ob ich das Sulfa nicht reduzieren könnte, reagierte er sehr ungehalten und meinte, bei meinem Körpergewicht (58 kg) würde die halbe Dosis nicht ausreichen, dann könnte ich das Sulfa gleich ganz weglassen. Meine Beschwerden nahmen aber in den letzten vier Wochen nicht zu. Was denken Ihr: ist das Sulfa für meine Symptombesserung verantwortlich, kann ich es reduzieren (oder gar absetzen), warum trat in den letzen vier Wochen keine Verschlechterung ein??
Ihr seht, ich bin sehr verwirrt - ist das ein Mist, wenn man seinem Facharzt nicht richtig vertraut...
Liebe Grüsse an alle "Mitleidenden" von
Maria
nach einiger Zeit als "passive" Userin wende ich mich jetzt aktiv an Euch. Ich hoffe, Ihr könnt mir weiterhelfen!
Vor 1 ½ Jahren wurde bei mir (w, 37 J.) RA diagnostiziert (viele geschwollene Gelenke, sehr starke Schmerzen, Müdigkeit, Blutuntersuchung u.a. Anti-CCP < 800, pos. Rheumafaktor, ANA neg.). Seit einem halben Jahr nehme ich als Basistherapeutikum Sulfasalazin.
Auffallen war hier, dass sich die Symptome nach zwei Wochen Sulfasalazin-Einnahme (!!) abschwächten. Mein Rheumatologe meinte, die Besserung sei auf psychosomatischen Faktoren zurückzuführen.
Da bei neueren Blutuntersuchungen bei mir ein ANA-Titer von 1:320 (vor 3 Monaten von 1:800) festgestellt wurden, klärt mein Rheumatologe bei jedem Besuch Symptome von SLE und Mischkollagenosen ab.
Ich bin durch die potentielle Diagnose „SLE" beunruhigt und fragte meinen Rheumatologen, ob es nicht spezifischere Diagnosemöglichkeiten gibt, um abzuklären, welche Krankheit ich denn nun wirklich habe. Er meinte, es bestehe nur die Möglichkeit, Symptome (Hautveränderungen, Fingerblässe etc.) abzuklären. Im Internet fand ich jedoch zahlreiche mögliche Blutuntersuchungen, die meine Krankheit näher eingrenzen könnten.
Mir wäre es eine große Hilfe, wenn Ihr mir mitteilen könntet, welche Blutuntersuchungen Ihr in meinem Fall als sinnvoll erachten würdet.
Außerdem würde mich interessieren, ob es nicht sein kann, dass die sehr deutliche Besserung meiner Gelenkbeschwerden (s.o.) nicht auf das Sulfasalazin zurückzuführen ist. Seit vier Wochen nehme ich nur noch die halbe Dosis (d.h. jetzt 1000 mg) Sulfasalazin. Davon weiß mein Rheumatologe nichts. :o Auf meine vorsichtige Frage, ob ich das Sulfa nicht reduzieren könnte, reagierte er sehr ungehalten und meinte, bei meinem Körpergewicht (58 kg) würde die halbe Dosis nicht ausreichen, dann könnte ich das Sulfa gleich ganz weglassen. Meine Beschwerden nahmen aber in den letzten vier Wochen nicht zu. Was denken Ihr: ist das Sulfa für meine Symptombesserung verantwortlich, kann ich es reduzieren (oder gar absetzen), warum trat in den letzen vier Wochen keine Verschlechterung ein??
Ihr seht, ich bin sehr verwirrt - ist das ein Mist, wenn man seinem Facharzt nicht richtig vertraut...
Liebe Grüsse an alle "Mitleidenden" von
Maria