Colle-shg
Ratsuchende...
Hallo,
ich bin 28 Jahre alt und hab seit ca. 5 Wochen wechselnde Gelenkschmerzen. Allerdings nicht jeden Tag, sondern mit Pausen von 2-3 Tagen dazwischen.
Hab also zuerst meinen HA konsultiert, welcher gleich Verdacht auf Rheuma über eine Borreliose äußerte, da ich im Waldkindergarten arbeite und so im vergangenen Jahr reichlich Zecken hatte.
Der anschließende Bluttest brachte allerdings kein brauchbares Ergebnis.. gleich zusätzlich wurde eine evtl. Schilddrüsenfehlfunktion überprüft. Auch ohne Befund. Die Leukos waren etwar erhöht... so. bei 10.6... aber mein HA führte das auf eine vorangegangene Erkältung zurück.
Nächster Schritt nach dem Bluttest: Überweisung zum Rheumatologen.. der machte einen Westernblod um nochmal auf Borrelien zu testen. Wieder kein Befund. Möglichkeit einer Kollagenose.. aber nichts konkretes.
Ich selbst hatte zwischenzeitlich immer mal starke, mal weniger starke und auch tageweise überhaupt keine Schmerzen. Der Rheumadoc, war auf jeden Fall völlig daneben, weil er meinte, eine Therapie sei nicht erforderlich. Sollte wohl heißen, dass ich mit den Schmerzen leben soll... ich hatte den EIndruck, als würde der mich gar nicht ernst nehmen!!
Nun, nachdem ich ein weiteres Mal zum HA getigert bin, unter anderen, weil ich psychisch völlig runter war aufgrund der fehlenden Diagnose und all dem, was einem dann so durch den Kopf ging.. bekam ich Diazepam zur Beruhigung ( Hatte letzte Woche Panikattacken mit Todesängsten, Tachykardie, etc.), dann ConcorCor ( ein Betablocker ) und Ibuprophen für die Schmerzen. Mit diesem tollen Cocktail konnte ich ganz gut leben... auch relativ schmerzfrei... aber natürlich will ich nicht ewig diesen Berg an Tabletten nehmen ( wobei andere sicher noch mehr nehmen ) ohne zu wissen, ob ich sie auch wirklich brauch. Ich meine, ein Schmerzmittel unterbindet zwar die Symptome, aber die Ursache muss doch auch gefunden werden. Also bin ich wieder zum HA.. und nun hab ich für Montag ne Einweisung ins Klinikum Minden / Abteilung Rheumatologie. Mein Problem ist jetzt, dass ich meinen Medicocktail absetzen musste und ... oh wunder... ich hab trotzdem keine Schmerzen. Die erklären mich doch jetzt für bescheuert??!! Ich weiß aus Erfahrung, dass die Schmerzen auch binnen weniger Stunden wiederkommen können, aber was ist, wenns jetzt der absolute Vorführeffekt wird?? Abgesehen davon hab ich weder Schwellungen noch sind beim Ultraschall Entzündungen festgestellt worden. Fakt sind einzig und allein die unregelmäßigen Schmerzen , insbesondere in den Handgelenken. Knie, Knöchel und andere Gelenke waren auch schon betroffen, aber seit 2 Wochen hauptsächlich die Handgelenke und Fingergelenke...
Ich hab einfach Angst, dass die nichts finden und mich da für blöd erklären...und vorallem... mir macht es Angst, irgendetwas zu haben, wovon ich weder weiß, was es ist , noch, wie man es behandeln kann...
Vielleicht kann hier irgendwer meine Bedenken und Ängste nachvollziehen...?? Ich würd mich einfach freuen, wenn ich hier ein bisschen Unterstützung finden würde.
Sorry, dass der Text so lang geworden ist...
LG, Colle
ich bin 28 Jahre alt und hab seit ca. 5 Wochen wechselnde Gelenkschmerzen. Allerdings nicht jeden Tag, sondern mit Pausen von 2-3 Tagen dazwischen.
Hab also zuerst meinen HA konsultiert, welcher gleich Verdacht auf Rheuma über eine Borreliose äußerte, da ich im Waldkindergarten arbeite und so im vergangenen Jahr reichlich Zecken hatte.
Der anschließende Bluttest brachte allerdings kein brauchbares Ergebnis.. gleich zusätzlich wurde eine evtl. Schilddrüsenfehlfunktion überprüft. Auch ohne Befund. Die Leukos waren etwar erhöht... so. bei 10.6... aber mein HA führte das auf eine vorangegangene Erkältung zurück.
Nächster Schritt nach dem Bluttest: Überweisung zum Rheumatologen.. der machte einen Westernblod um nochmal auf Borrelien zu testen. Wieder kein Befund. Möglichkeit einer Kollagenose.. aber nichts konkretes.
Ich selbst hatte zwischenzeitlich immer mal starke, mal weniger starke und auch tageweise überhaupt keine Schmerzen. Der Rheumadoc, war auf jeden Fall völlig daneben, weil er meinte, eine Therapie sei nicht erforderlich. Sollte wohl heißen, dass ich mit den Schmerzen leben soll... ich hatte den EIndruck, als würde der mich gar nicht ernst nehmen!!
Nun, nachdem ich ein weiteres Mal zum HA getigert bin, unter anderen, weil ich psychisch völlig runter war aufgrund der fehlenden Diagnose und all dem, was einem dann so durch den Kopf ging.. bekam ich Diazepam zur Beruhigung ( Hatte letzte Woche Panikattacken mit Todesängsten, Tachykardie, etc.), dann ConcorCor ( ein Betablocker ) und Ibuprophen für die Schmerzen. Mit diesem tollen Cocktail konnte ich ganz gut leben... auch relativ schmerzfrei... aber natürlich will ich nicht ewig diesen Berg an Tabletten nehmen ( wobei andere sicher noch mehr nehmen ) ohne zu wissen, ob ich sie auch wirklich brauch. Ich meine, ein Schmerzmittel unterbindet zwar die Symptome, aber die Ursache muss doch auch gefunden werden. Also bin ich wieder zum HA.. und nun hab ich für Montag ne Einweisung ins Klinikum Minden / Abteilung Rheumatologie. Mein Problem ist jetzt, dass ich meinen Medicocktail absetzen musste und ... oh wunder... ich hab trotzdem keine Schmerzen. Die erklären mich doch jetzt für bescheuert??!! Ich weiß aus Erfahrung, dass die Schmerzen auch binnen weniger Stunden wiederkommen können, aber was ist, wenns jetzt der absolute Vorführeffekt wird?? Abgesehen davon hab ich weder Schwellungen noch sind beim Ultraschall Entzündungen festgestellt worden. Fakt sind einzig und allein die unregelmäßigen Schmerzen , insbesondere in den Handgelenken. Knie, Knöchel und andere Gelenke waren auch schon betroffen, aber seit 2 Wochen hauptsächlich die Handgelenke und Fingergelenke...
Ich hab einfach Angst, dass die nichts finden und mich da für blöd erklären...und vorallem... mir macht es Angst, irgendetwas zu haben, wovon ich weder weiß, was es ist , noch, wie man es behandeln kann...
Vielleicht kann hier irgendwer meine Bedenken und Ängste nachvollziehen...?? Ich würd mich einfach freuen, wenn ich hier ein bisschen Unterstützung finden würde.
Sorry, dass der Text so lang geworden ist...
LG, Colle
dem ist definitiv nicht so.. dieser Gedanke kommt bei mir nur auf, weil mein Arbeitgeber mir das nach 3 wöchiger Krankschreibung unterstellen wollte.
(Hatten vor kurzem ein wenig Stress und er glaubt, ich sei deshalb nicht da... dass sich das überschneidet ist halt echt unglücklich, deshalb aber nicht weniger wahr!!) Der kann einfach nicht verstehen, wie man ohne Befund krank sein kann. Vielleicht deshalb meine Angst, dass ich anderswo auch nicht ernstgenommen werde...