Hallo an alle in diesem Forum,
schön,das es diese Art gibt sich mitzuteilen!
Ich habe schon viel hier gelesen und mich eine Weile nicht getraut mich anzumelden,da bei mir noch gar nichts geklärt ist und viele hier sooo schlimme Diagnosen haben,dass ich vielleicht etwas lächerlich wirken könnte.
Aber nun,da alles den Anschein hat,dass vorerst gar nichts geklärt werden wird,habe ich Hoffnung hier hilfreiche Tipps zu meiner persönlichen Geschichte zu bekommen.
Ich kann kaum sagen wann es begonnen hat,ich weiß nur,dass sich über Jahre hinweg Symptome ansammeln bei mir,die kein Arzt bisher geschafft hat zuzuordnen,oder mit psychosomatisch abgetan hat
.
2010 hatte ich eine Reha,weil ich meine Arbeit nicht mehr geschafft hatte vor Schmerzen und mich zeitweise nur unter Schmerzen anziehnen konnte und alles.Mein Orthopäde schrieb auf,dass ich meinen Beruf nicht mehr ausüben darf und bemühte sich um die Reha für mich.
Es kam vieles ans Licht
räklinische Osteoporose(mit 27Jahren...),Hüftgelenkdysplaesie mit Koxarthrose und Reizerguss,Torsionsskoliose,Schmorlsche Knötchen,Osteonchondrose mit Randzackenbildung,Lumbal- und Cervikalsyndrom und diverse andere Dinge.E
es hieß,dass ich beidseitig eine Triple-Osteotomie bräuchte,wenn ich nicht mit 40Jahren im Rollstuhl enden möchte...'leider' kam während der Reha raus,das ich mal eine Psychotherapie gemacht hatte und so stand im Bericht,dass von dieser OP,aus psychischen Gründen,abgeraten wird.Leider scheint das meinem Orthopäden so viel Angst eingejagt zu haben,dass er alles zurück nahm was er jemals gesagt hatte,ich also auch keine OP bräuchte und überhaupt meine Schmerzen nur stark von mir empfunden werden,weil ich psychische Probleme habe...und so fingen meine psychischen Probleme an
.
Immer wieder war ich beim Orthopäden und später bei unzähligen anderen Ärzten diverser Fachrichtungen.Es hieß immer nur,dass ich ja wüßte was ich alles hätte und das all dieses nicht besser sondern nur schlimmer werden wird und ich mich damit abfinden muß und zum Psychologen gehen soll!
Letztes Jahr fingen bei mir einzelne Finger an weiß zu werden(mittlerweile kann ich nicht mal mehr Kartoffeln schälen ohne mehrere Leichenfinger zu 'erschaffen').Als erstes war ich bei einem Neurologen,der sagte mir,dass das ein Raynaud Syndrom sei und schickte mich zum Kardiologen.Der Kardiologe fragte,was ich denke was er machen soll und so war ich wieder draußen und nicht schlauer.
Wegen häufiger Kopfschmerzen,die mit ASS nicht besser,sondern schlimmer wurden,war ich dann mal wieder beim Orthopäden,da hieß es dann,dass es Migräne sein muß und ich zur Neurologin gehen solle im Haus.Die Neurologin sagte es ist psychisch und orthopädisch bedingt-Spannungskopfschmerzen und gab mir 3Antidepressiva zur Auswahl(von denen ich keine haben wollte!).Beim nächsten Termin erwähnte ich die Leichenfinger und hatte ein Foto parat.Daraufhin hat sie einen Nervenbahntest gemacht(alles ok) und mich zum Angiologen überwiesen.Dort wurden noch andere Tests gemacht und ich mußte in ein spezielles Labor für eine Blutuntersuchung.
Der Arzt,der mit mir über die Blutergebnisse sprach war beunruhigt,weil ein ANA Titer von 1280 mit 'few nuklear dots' festgestellt wurde.Er meint,dass das stark auf eine rheumatische Erkrankung hinweist und gab mir eine Überweisung zum Rheumatologen.
Bis dort endlich ein Termin stattfand habe ich viel gelesen(ein Rheumatologe,der selbst sagte,er wäre nicht der Richtige für meine Probleme,vermutete Vaskulitis).Die Rheumatologin bei der ich nun bin hat mittlerweile ebenfalls Blutergebnisse in ihrem Computer und findet zwar,dass vieles grenzwertig ist,aber man erst abwarten muß,bis es deutlichere Hinweise für etwas gibt.Sie schickte mich zum Dermatologen und zur Augenärztin(ob etwas gegen Anti-Malaria-Mittel spricht),aber von dort gibt es auch keine eindeutigen Ergebnisse(trockene Augen aber keine Sicca Symptomatik und der Dermatologe guckte,und meinte,dass er nicht glaubt,dass mein rotes Gesicht(bzw Nase und Wangen rot) ein Schmetterlingserythem wäre,vielleicht Rosacea(vermutlich weil ich 'Blindenschrift' innerhalb der roten Stellen habe) ).Er ließ noch einen Kälte-Test und UV Test bei mir machen.Ich weiß nicht wie die heißen,aber einen Finger mußte ich in Eiswasser tauchen und vorher die Temperatur in einem Gerät messen lassen und hinterher wurde die Zeit gemessen wie lange der Finger braucht um eine bestimmte Temperatur zu erreichen(er brauchte 9Min 55Sek,aber ich weiß nicht ob das lange ist.Natürlich blieb der Leichenfinger diesmal aus).Bei dem UV Test wurde mein Po mit UV-Treppen(so nannten sie das) bestrahlt und am nächsten Tag wurde kontrolliert,ob etwas zu sehen war(3,5rötliche leicht Kreise waren zu erkennen).Was das alles bedeutet weiß ich nicht,da die Auswertung erst im Dezember stattfindet.Ich habe meiner Rheumatologin die Ergebnisse gegeben,aber sie meint,dass sie damit nichts anfangen kann,und nun auch nicht mehr weiter wüßte!
Es kamen über die Zeit so viele Symptome zusammen,wie:Müdichkeit(egal wie viel ich schlafe),dauer erschöpft fühlen,Grippe ähnliches Gefühl,Muskel und Gelenkschmerzen,die schubweise mich nicht mal in die Badewanne steigen lassen oder den Arm heben lassen ohne Schmerzen,die Kopfschmerzen kommen auch immer wieder,meine Physiotherapeutin ist immer fast am verzweifeln weil die ganze Muskulatur immer verkrampf ist(ohne Physio mit Massagen geht teilweise nix),ich bin sehr emfindlich geworden was Gerüche angeht und Licht(auf den Monitor zu gucken fällt mir schon trotz spar-Einstellung schwer),konzentrieren und merken ist auch nicht mehr meine Stärke,ich habe Magen-/Darmbeschwerden die mich fertig machen und keiner weiß warum,Herzklopfen-oder rasen ohne erkennbaren Grund,oder Herzstolpern,eine Schilddrüsenunterfunktion wurde letztes Jahr festgestellt,innere Unruhe und teilweise Nachbilder(vielleicht vom Kreislauf?) und einiges anderes.
Die Ärzte haben mich meist mit dem Satz 'Wer mehr als 3Symptome hat,hat psychische Probleme' 'rausgeworfen'.
Eine Frau aus der Reha-Sport Gruppe meiner Mutter bekam ein Gespräch mit,in dem meine Mutter von mir und diesen ganzen Problemen erzählte,und sagte ihr,dass ihr das alles extrem bekannt vorkommt,weil ihr Mann Fibromyalgie hat und sie bringt mal ein Buch darüber mit,damit ich vielleicht nicht so viele Jahre ohne Diagnose bleibe wie ihr Mann.
Tja,meine Mutter und ich haben die ersten 30Seiten gelesen und es dann weggelegt,es war beängstigend wie alles zu mir paßte,nur das man wohl keinen erhöhten Titer Wert hat bei Fibromyalgie,keine Osteoporose und keine Schilddrüsenunterfunktion...
Ich habe meine Rheumatologin darauf angesprochen und sie meinte,dass Fibromyalgie zwar sehr passend ist mit meinen Beschwerden und meiner Schmerzempfindlichkeit,aber das dies keine Krankheit sei,sondern nur bedeutet,dass nix 'richtiges' gefunden wurde!Und wie schon erwähnt,findet sie nix,aber das bedeutete nur,dass ich immernoch ohne Diagnose dastehe
.
Ich weiß nun gar nicht wo ich noch hingehen kann oder was es nun sein könnte.Ich habe auch schon die Leber in Verdacht,weil der Titer Wert und das Muster auch darauf hinweisen könnten laut Internet(ich mache mich echt wahnsinnig mit den ganzen Internetrecherchen,aber dabei habe ich wenigstens das Gefühl etwas zu tun!),und Leberwerte grenzwertig und teilweise leicht erhöht sind,und auch andere Symptome passen,aber auch wenn kein Arzt weiß was ich habe,wird mir gesagt,dass ich die Dinge die ich vermute jedenfalls nicht habe!
Habt ihr noch Tipps für mich?Welcher Art auch immer?
Ich bedanke mich für euer Durchhaltevermögen,dies alles zu lesen!
Lieben Gruß
schön,das es diese Art gibt sich mitzuteilen!
Ich habe schon viel hier gelesen und mich eine Weile nicht getraut mich anzumelden,da bei mir noch gar nichts geklärt ist und viele hier sooo schlimme Diagnosen haben,dass ich vielleicht etwas lächerlich wirken könnte.
Aber nun,da alles den Anschein hat,dass vorerst gar nichts geklärt werden wird,habe ich Hoffnung hier hilfreiche Tipps zu meiner persönlichen Geschichte zu bekommen.
Ich kann kaum sagen wann es begonnen hat,ich weiß nur,dass sich über Jahre hinweg Symptome ansammeln bei mir,die kein Arzt bisher geschafft hat zuzuordnen,oder mit psychosomatisch abgetan hat
.2010 hatte ich eine Reha,weil ich meine Arbeit nicht mehr geschafft hatte vor Schmerzen und mich zeitweise nur unter Schmerzen anziehnen konnte und alles.Mein Orthopäde schrieb auf,dass ich meinen Beruf nicht mehr ausüben darf und bemühte sich um die Reha für mich.
Es kam vieles ans Licht
es hieß,dass ich beidseitig eine Triple-Osteotomie bräuchte,wenn ich nicht mit 40Jahren im Rollstuhl enden möchte...'leider' kam während der Reha raus,das ich mal eine Psychotherapie gemacht hatte und so stand im Bericht,dass von dieser OP,aus psychischen Gründen,abgeraten wird.Leider scheint das meinem Orthopäden so viel Angst eingejagt zu haben,dass er alles zurück nahm was er jemals gesagt hatte,ich also auch keine OP bräuchte und überhaupt meine Schmerzen nur stark von mir empfunden werden,weil ich psychische Probleme habe...und so fingen meine psychischen Probleme an
Immer wieder war ich beim Orthopäden und später bei unzähligen anderen Ärzten diverser Fachrichtungen.Es hieß immer nur,dass ich ja wüßte was ich alles hätte und das all dieses nicht besser sondern nur schlimmer werden wird und ich mich damit abfinden muß und zum Psychologen gehen soll!
Letztes Jahr fingen bei mir einzelne Finger an weiß zu werden(mittlerweile kann ich nicht mal mehr Kartoffeln schälen ohne mehrere Leichenfinger zu 'erschaffen').Als erstes war ich bei einem Neurologen,der sagte mir,dass das ein Raynaud Syndrom sei und schickte mich zum Kardiologen.Der Kardiologe fragte,was ich denke was er machen soll und so war ich wieder draußen und nicht schlauer.
Wegen häufiger Kopfschmerzen,die mit ASS nicht besser,sondern schlimmer wurden,war ich dann mal wieder beim Orthopäden,da hieß es dann,dass es Migräne sein muß und ich zur Neurologin gehen solle im Haus.Die Neurologin sagte es ist psychisch und orthopädisch bedingt-Spannungskopfschmerzen und gab mir 3Antidepressiva zur Auswahl(von denen ich keine haben wollte!).Beim nächsten Termin erwähnte ich die Leichenfinger und hatte ein Foto parat.Daraufhin hat sie einen Nervenbahntest gemacht(alles ok) und mich zum Angiologen überwiesen.Dort wurden noch andere Tests gemacht und ich mußte in ein spezielles Labor für eine Blutuntersuchung.
Der Arzt,der mit mir über die Blutergebnisse sprach war beunruhigt,weil ein ANA Titer von 1280 mit 'few nuklear dots' festgestellt wurde.Er meint,dass das stark auf eine rheumatische Erkrankung hinweist und gab mir eine Überweisung zum Rheumatologen.
Bis dort endlich ein Termin stattfand habe ich viel gelesen(ein Rheumatologe,der selbst sagte,er wäre nicht der Richtige für meine Probleme,vermutete Vaskulitis).Die Rheumatologin bei der ich nun bin hat mittlerweile ebenfalls Blutergebnisse in ihrem Computer und findet zwar,dass vieles grenzwertig ist,aber man erst abwarten muß,bis es deutlichere Hinweise für etwas gibt.Sie schickte mich zum Dermatologen und zur Augenärztin(ob etwas gegen Anti-Malaria-Mittel spricht),aber von dort gibt es auch keine eindeutigen Ergebnisse(trockene Augen aber keine Sicca Symptomatik und der Dermatologe guckte,und meinte,dass er nicht glaubt,dass mein rotes Gesicht(bzw Nase und Wangen rot) ein Schmetterlingserythem wäre,vielleicht Rosacea(vermutlich weil ich 'Blindenschrift' innerhalb der roten Stellen habe) ).Er ließ noch einen Kälte-Test und UV Test bei mir machen.Ich weiß nicht wie die heißen,aber einen Finger mußte ich in Eiswasser tauchen und vorher die Temperatur in einem Gerät messen lassen und hinterher wurde die Zeit gemessen wie lange der Finger braucht um eine bestimmte Temperatur zu erreichen(er brauchte 9Min 55Sek,aber ich weiß nicht ob das lange ist.Natürlich blieb der Leichenfinger diesmal aus).Bei dem UV Test wurde mein Po mit UV-Treppen(so nannten sie das) bestrahlt und am nächsten Tag wurde kontrolliert,ob etwas zu sehen war(3,5rötliche leicht Kreise waren zu erkennen).Was das alles bedeutet weiß ich nicht,da die Auswertung erst im Dezember stattfindet.Ich habe meiner Rheumatologin die Ergebnisse gegeben,aber sie meint,dass sie damit nichts anfangen kann,und nun auch nicht mehr weiter wüßte!
Es kamen über die Zeit so viele Symptome zusammen,wie:Müdichkeit(egal wie viel ich schlafe),dauer erschöpft fühlen,Grippe ähnliches Gefühl,Muskel und Gelenkschmerzen,die schubweise mich nicht mal in die Badewanne steigen lassen oder den Arm heben lassen ohne Schmerzen,die Kopfschmerzen kommen auch immer wieder,meine Physiotherapeutin ist immer fast am verzweifeln weil die ganze Muskulatur immer verkrampf ist(ohne Physio mit Massagen geht teilweise nix),ich bin sehr emfindlich geworden was Gerüche angeht und Licht(auf den Monitor zu gucken fällt mir schon trotz spar-Einstellung schwer),konzentrieren und merken ist auch nicht mehr meine Stärke,ich habe Magen-/Darmbeschwerden die mich fertig machen und keiner weiß warum,Herzklopfen-oder rasen ohne erkennbaren Grund,oder Herzstolpern,eine Schilddrüsenunterfunktion wurde letztes Jahr festgestellt,innere Unruhe und teilweise Nachbilder(vielleicht vom Kreislauf?) und einiges anderes.
Die Ärzte haben mich meist mit dem Satz 'Wer mehr als 3Symptome hat,hat psychische Probleme' 'rausgeworfen'.
Eine Frau aus der Reha-Sport Gruppe meiner Mutter bekam ein Gespräch mit,in dem meine Mutter von mir und diesen ganzen Problemen erzählte,und sagte ihr,dass ihr das alles extrem bekannt vorkommt,weil ihr Mann Fibromyalgie hat und sie bringt mal ein Buch darüber mit,damit ich vielleicht nicht so viele Jahre ohne Diagnose bleibe wie ihr Mann.
Tja,meine Mutter und ich haben die ersten 30Seiten gelesen und es dann weggelegt,es war beängstigend wie alles zu mir paßte,nur das man wohl keinen erhöhten Titer Wert hat bei Fibromyalgie,keine Osteoporose und keine Schilddrüsenunterfunktion...
Ich habe meine Rheumatologin darauf angesprochen und sie meinte,dass Fibromyalgie zwar sehr passend ist mit meinen Beschwerden und meiner Schmerzempfindlichkeit,aber das dies keine Krankheit sei,sondern nur bedeutet,dass nix 'richtiges' gefunden wurde!Und wie schon erwähnt,findet sie nix,aber das bedeutete nur,dass ich immernoch ohne Diagnose dastehe
Ich weiß nun gar nicht wo ich noch hingehen kann oder was es nun sein könnte.Ich habe auch schon die Leber in Verdacht,weil der Titer Wert und das Muster auch darauf hinweisen könnten laut Internet(ich mache mich echt wahnsinnig mit den ganzen Internetrecherchen,aber dabei habe ich wenigstens das Gefühl etwas zu tun!),und Leberwerte grenzwertig und teilweise leicht erhöht sind,und auch andere Symptome passen,aber auch wenn kein Arzt weiß was ich habe,wird mir gesagt,dass ich die Dinge die ich vermute jedenfalls nicht habe!
Habt ihr noch Tipps für mich?Welcher Art auch immer?
Ich bedanke mich für euer Durchhaltevermögen,dies alles zu lesen!

Lieben Gruß
