Hier der Link zu einem ca. 5 Minuten Video eines Arztes, der über die Verzweiflung der Eltern spricht und das Problem der (zur Zeit eher Nicht-) Impfung von unter12 jährigen anspricht.
Je mehr die Corona Vorsichtsmaßnahmen aufgehoben werden, umso weniger sind die nicht geimpften Menschen vor Covid 19 geschützt. Es ist leider so, dass dies besonders die unter 12-jährigen Kinder betrifft, für die noch kein Impfstoff freigegeben wurde.
Dabei gibt es auch bei Kindern schwere Verläufe bis zum Tod, sie sind aber, nach heutigen Erkenntnissen, glücklicherweise viel seltener als bei anderen Altersgruppen. Sehr selten kommt es zu einem Aufenthalt im Krankenhaus oder gar auf der Intensivstation, wenn sie erkranken. Trotzdem gibt es auch bei Kindern, wie bei Erwachsenen, Langzeitfolgen (etwa 5% der erkrankten Kinder, plus Dunkelziffer). Aussagekräftige Ergebnisse fehlen noch, genau wie bei dem Kawasaki-Syndrom, welches überwiegend Kleinkinder befällt und dem Multisystemischen Entzündungs-Syndrom (PIMS), woran meist männliche Schulkinder erkranken. Dieses soll mittlerweile gut zu behandeln sein.
Bisher war es so, dass Risikopatienten bevorzugt geimpft wurden – auch bei den Kindern ab 12 Jahren, die jetzt geimpft werde. So wird es wahrscheinlich auch bei den unter 12-jährigen sein. Es geht darum, dass gewährleistet sein muss, dass eine Impfung mehr nutzt als dass sie Schaden anrichten könnte. Um auch seltene schwere Komplikationen der Impfungen ausschließen zu können, braucht man eine große Anzahl von Personen, die diese Impfung bekommen haben und wird erst dann Nutzen und Risiko abwägen können. Hierzu gibt es bei den unter 12-jährigen noch zu wenig Daten, um das allen Kindern zu empfehlen. Das hat meiner Meinung nach, weniger mit politischen Wünschen zu tun.