Hallo Ihr Lieben,
lese schon eine Weile mit und traue mich heute auch mal zu schreiben.
Ich hatte im Sommer 2012 eine Borreliose verschleppt. Nach ca. 3 Monaten wurde sie erkannt und ich nahm 8 Wochen lang ein Antibiotikum. Dadurch besserten sich meine ständig springenden Gelenkschmerzen und mein Kappenkopfschmerz rasend schnell.
Im November bekam ich dann plötzlich unkontrollierbar hohen Blutdruck- teils über 200- und starke Kniebeschwerden. Schließlich bekam ich das Blutdruckproblem durch Tabletten unter Kontrolle.
Danach ging es mir zunächst ganz gut.
Im neuen Jahr hatte dann mein Sohn ein EBV. In dieser Zeit fingen die heftigen Gelenkbeschwerden wieder an.
Schließlich wusste der Orthopäde nicht weiter und hat mich in die Rheumaklinik Herne überwiesen. Dort wurde erneut auf Borreliose untersucht und auch auf Rheuma. Akute Borreliose wurde ausgeschlossen. Rheuma ebenfalls. Ich fühlte mich schon als Simulant.
Erst die Röntgenbilder brachten Errosionen an den Tag und mir wurde-leider zwischen 'Tür und Angel'- mitgeteilt, dass meine Diagnose chronische Polyarthritis sei.
Als ich dann mitteilte, dass meine Mutter eine leichte Form der Psoriasis hat, änderte man die Diagnose auf Psoriasisarthritis.
ich habe also im Blut keinerlei Anzeichen von Rheuma ( im Kniepunktat übrigens auch nicht), keine Schuppenflechte auf der Haut und trotzdem diese Diagnose.
Mich damit anzufreunden war und ist nicht einfach.
Seit 7 Wochen nehme ich nun MTX. Die Beschwerden haben sich gebessert, aber ich bin noch nicht wieder arbeitsfähig.
Die Schmerzen sind erträglicher, aber Anlaufschmerz ... macht mir immer noch das Leben schwer. Auch fühle ich mich ständig müde.
Ich werde ungeduldig und frage mich, ob ich mich irgendwann mal wieder normal fühlen kann. Meine Situation ist auch für Außenstehende kaum nachvollziehbar, denn ich habe ja nicht jeden Tag die gleichen Probleme...
Ach je, so lang sollte es gar nicht werden. Aber es hat gut getan, mal alles zu erzählen.
Liebe Grüße
lese schon eine Weile mit und traue mich heute auch mal zu schreiben.
Ich hatte im Sommer 2012 eine Borreliose verschleppt. Nach ca. 3 Monaten wurde sie erkannt und ich nahm 8 Wochen lang ein Antibiotikum. Dadurch besserten sich meine ständig springenden Gelenkschmerzen und mein Kappenkopfschmerz rasend schnell.
Im November bekam ich dann plötzlich unkontrollierbar hohen Blutdruck- teils über 200- und starke Kniebeschwerden. Schließlich bekam ich das Blutdruckproblem durch Tabletten unter Kontrolle.
Danach ging es mir zunächst ganz gut.
Im neuen Jahr hatte dann mein Sohn ein EBV. In dieser Zeit fingen die heftigen Gelenkbeschwerden wieder an.
Schließlich wusste der Orthopäde nicht weiter und hat mich in die Rheumaklinik Herne überwiesen. Dort wurde erneut auf Borreliose untersucht und auch auf Rheuma. Akute Borreliose wurde ausgeschlossen. Rheuma ebenfalls. Ich fühlte mich schon als Simulant.
Erst die Röntgenbilder brachten Errosionen an den Tag und mir wurde-leider zwischen 'Tür und Angel'- mitgeteilt, dass meine Diagnose chronische Polyarthritis sei.
Als ich dann mitteilte, dass meine Mutter eine leichte Form der Psoriasis hat, änderte man die Diagnose auf Psoriasisarthritis.
ich habe also im Blut keinerlei Anzeichen von Rheuma ( im Kniepunktat übrigens auch nicht), keine Schuppenflechte auf der Haut und trotzdem diese Diagnose.
Mich damit anzufreunden war und ist nicht einfach.
Seit 7 Wochen nehme ich nun MTX. Die Beschwerden haben sich gebessert, aber ich bin noch nicht wieder arbeitsfähig.
Die Schmerzen sind erträglicher, aber Anlaufschmerz ... macht mir immer noch das Leben schwer. Auch fühle ich mich ständig müde.
Ich werde ungeduldig und frage mich, ob ich mich irgendwann mal wieder normal fühlen kann. Meine Situation ist auch für Außenstehende kaum nachvollziehbar, denn ich habe ja nicht jeden Tag die gleichen Probleme...
Ach je, so lang sollte es gar nicht werden. Aber es hat gut getan, mal alles zu erzählen.
Liebe Grüße