hallo robert,
sorry das ich mich nicht eher gemeldet habe, habe die schöne zeit lieber im garten verbracht
Allerdings halte ich Deinen Kommentar zum Thema "Keine Wirkung ohne Nebenwirkung" für unzutreffend: auch ein Heilpraktiker wird eine Wunde ggf. nähe müssen, ich bin gespannt, wie er das ohne Nadel schafft

naja also man kann es auch übertreiben. u. du sprichst in dem zusammenhang von mtx usw. ich finde es da schon ziemlich fatal diesen spruch zu nennen wenn man zellgift zu sich nimmt, egal in welcher form. es kommt so lapidar rüber, die liste allein der öffentlich zugänglichen nebenwirkungen über die gelbe liste sind schon erschreckend, was wirklich im körper abgeht noch erschreckender. meine meinung ist u. bleibt das zytostatika mittlerweile schon genauso normal eingenommen werden wie aspirin, eben weil es von allen seiten verharmlost wird, voll in der werbung sozusagen ist. kein mensch wundert sich darüber wenn der nachbar eine chemo bekommt "ist doch normal bei krebs usw."
Klar kann ich den komplizierten Knochenbruch auch ohne Operation zu einer Form der Heilung bringen, aber ob das so die richtige Lösung ist? Wie breit ist die statistische Basis zu Nebenwirkungen von HP-Methoden?
das ist jetzt echt ein schmarrn

habe ja extra erwähnt das ich derzeit durch meinen tcm-arzt gut bedient bin u. momentan keinen anderen arzt brauche. habe genauso erwähnt das ich bei operationen usw. selbstverständlich einen arzt oder ein krankenhaus aufsuchen würde. das eine hat doch mit dem anderen gar nichts zu tun. wenn mir die tcm-klinik nicht geholfen hätte wäre ich auch weitere wege gegangen. aber wenn ich zwischen morphium u. kräutern/ernährungsumstellung entscheiden kann u. es bei mir anschlägt, dann gehe ich doch nicht den weg mit morphium. und wenn ich einen schulmediziner brauche gehe ich auch zu dem, nur was sich vermeiden lässt das nutze ich. genauso wie ich auch weiterhin den zahnarzt besuche. habe den eindruck du willst mich oft falsch verstehen
Klar, daß, wenn nur ein Zehntel der Bevölkerung zu Heilpraktikern geht, die Betroffenen hinsichtlich Nebenwirkungen auch seltener sind ... und in wie vielen Fällen kann der Heilpraktiker nicht helfen?
wie gesagt, man kann zellgift nicht mit homöopathie o.ä. vergleichen. wieviele menschen sterben an der homöopathie? wieviele menschen sterben an den nebenwirkungen von medikamenten (nicht nur zytostatika)? u. in wievielen fällen kann ein schulmediziner nicht helfen? schau ins internet in die foren, nicht nur hier. eine unzählbare menge an menschen sucht hilfe obwohl sie bei schulmedizinern in behandlung sind.
das nächste problem sind die finanzen. zwar habe ich ja erzählt das auch mir meine heilpraktiker nicht helfen konnten, muss dazu aber sagen das sie viel mehr bei mir angehen wollten, was ich aus finanziellen gründen nicht konnte. von daher weiß ich nicht ob mir hätte weiter geholfen werden können wenn ich das volle programm finanzieren hätte können. bin mir auch ziemlich sicher das mir tcm ambulant auch nicht geholfen hätte, dafür ging es mir zu schlecht. bei mir war der stationäre aufenthalt wichtig u. gut damit ich betreuung rund um die uhr habe. beim täglichen arzttermin wurde jede noch so kleine veränderung festgehalten, das alles wäre ambulant so nicht gegangen, auch nicht mit den vielen anwendungen.
Sollte es den Heilpraktikern aber gelingen, diese Regel nachweislich außer Kraft zu setzen, dann wären sie reif für einen Nobelpreis ...
mit solchen diskussionen kann ich nichts anfangen da in der naturheilkunde sehr viel nicht nachweisbar ist und trotzdem hilft. wer sich nur danach richtet was die wissenschaft betrifft der läuft meiner meinung nach zu eingleisig. man sollte auch für viele andere dinge offen sein. ich hatte es schon mal gesagt, wenn man über krankheiten liest gibt es in der schulmedizin nie erklärungen warum man krank ist, wie diese krankheit entsteht usw. überall steht das man noch nicht weiß wie es dazu kommt (egal um welche krankheiten es sich handelt), es gibt immer nur vermutung.
mein tcm-arzt konnte mir erklären warum u. allein das die behandlung anschlägt zeigt mir das er wohl nicht so arg falsch liegen kann. während mir selbst in der uniklinik niemand erklären konnte warum u. wieso. ist halt so.
Bewahre Dir Deinen Optimismus hinsichtlich der Erfolge von Heilpraktikern, aber erwarte nicht, daß Deine Erfahrungen reproduzierbar oder übertragbar sind ...
das ist jetzt auch totaler quatsch, denn ich selbst hatte ja geschrieben das mir die heilpraktiker nicht helfen konnten. warum verdrehst du das alles, es ist doch alles nachzulesen was ich geschrieben habe. mir war es wichtig meine erfahrungen weiterzugeben u. in meinem anderen thread gab es ja auch gleich 2 oder 3 antworten von anderen forenteilnehmern die erfolgreich mit tcm behandelt werden. viele kennen diese behandlungsform vielleicht gar nicht. u. ich habe nie behauptet das meine erfahrungen übertragbar sind, im gegenteil, ich habe von anderen berichtet die ich kennen lernte die schon monate behandelt werden u. noch keine solchen erfolge wie ich habe. ich schreibe hier so wie ich es erlebte, ich bin begeistert von meinen erfolgen u. berichte dann auch begeistert aber ich verschöne nichts sonst hätte ich nicht von den negativen erlebnissen erzählt.
z.b. hatte ich kurz nachdem ich das letzte mal geschrieben hatte eine neue kräutermischung nach der es mir sehr übel ging. ich wechselte wieder u. bin jetzt wieder so fit wie eben seit jahren nicht mehr. es zeigt mir auch wie heftig kräuter anschlagen können, das kenne ich auch von anderen patienten.
Niemand wird dazu gezwungen, ein Medikament zu nehmen (es gibt nur eine einzige Ausnahme, die Tetanus-Impfung für bestimmte Berufsgruppen)
aber das ist ja so gar nicht richtig. es gibt sehr viele situationen bloß kennst du sie nicht weil sie nicht so durch die presse gehen. allein das thema olivia, das kleine mädchen was samt eltern verfolgt wurde weil die eltern keine chemo für sie wollten. sie wurde gezwungen, ins krankenhaus gebracht gegen den willen der eltern u. mit chemo vollgepumpt. aber nicht nur dieser zwang, es geht auch um die panikmache. immer dieses "es muss gleich operiert werden" oder "die behandlung mit chemo muss gleich beginnen" da wird ein betroffener ja verrückt u. denkt wenn er nein sagt dann geht er gleich flöten.
im Extremfall stehen wir vielleicht einmal vor der Wahl, noch zehn Jahre ein gutes und zufriedenes Leben zu führen, um dann an den Folgen der Therapie zu sterben, oder vielleicht noch 30 Jahre mit Schmerzen und vielen Einschränkungen zu leben.
mir geht es nicht darum den leuten anzuraten 30 jahre mit schmerzen zu leben u. keine medikamente zu nehmen. vor allem deshalb nicht weil ich selbst viele genommen habe. mir geht es darum aufzuzeigen das es andere wege gibt, eben wie bei mir morphium vs. kräuter. u. bei mir war es eben so das es mir durch die schulmedizinische therapie viel schlechter ging als je, also kein gutes u. zufriedenes leben. nun gibt es menschen denen es durch die therapie vielleicht erst 10 jahre später schlechter geht, anderen wie bei mir deren körper eben sehr sensibel schon sehr schneller alarm schlägt. und ich bin hier nicht in mission das alle ihre medikamente absetzen sollen, das wäre ja fatal. mir wurde ein anderer weg geschenkt, ja ich sehe es als geschenk. wenn einer aber auch diesen weg versuchen möchte dann muss er sein leben umstellen u. dann ist auch das ziel so wenig medikamente wie möglich einzunehmen, bestes ziel gar keine mehr.
wenn aber einer lieber mtx nimmt weil das der einfachere u. schnellere weg ist dann bleibt es ihm auch überlassen. trotzdem wollte ich darauf aufmerksam machen das zytostatika einfach zu normal geworden sind, eben wie rauchen z.b. rauchen ist total schädlich u. hier wird wirklich überall davor gewarnt (was ja bei zytostatika nicht so ist) u. trotzdem rauchen die meisten, auch ich hab 20 jahre geraucht.
Übertragen auf die Frage nachj Schulmedizin oder Heilpraktiker heißt dieses: egal, wofür man sich entscheidet, es hat sicherlich irgendwann seinen Preis.
und wenn es deine eigenen kinder sind die diesen preis bezahlen müssen? findest du dann diese antwort immer noch okay?
Also, wie ich schon geschrieben habe (vielleicht wolltest Du es nicht lesen ), am besten wäre es, das Beste aus beiden Welten zu nehmen, um so eine möglichst optimale Lösung zu erhalten ...

oh nein, natürlich habe ich es gelesen. da es aber einfach eine traumvorstellung ist u. nur in den wenigsten fällen so sein wird bin ich nicht weiter darauf eingegangen. gerade die letzten jahre hatte ich ja unglaublich viel arztkontakt der verschiedensten "sorte" u. da war keiner dabei der mit einem heilpraktiker zusammenarbeitet. selbst bei meinen ganzen gutachtern hatte ich das angesprochen was die heilpraktiker gesagt u. behandelt haben u. es wurde belächelt. die quote ist äußerst gering das jemand nicht nur mit einem heilpraktiker zusammenarbeitet sondern den auch noch ernst nimmt. wie ich schon erwähnte gibt es ärzte die haben nichts gegen heilpraktiker aber sind zeitgleich der meinung das es eben auch nicht großartig hilft.
hallo lela,
vielen dank für deinen buchtipp, das ist sehr interessant. ich teile deine meinung das man nicht zu viel durcheinander machen sollte. der körper reagiert schon auf kleinste reize, manchmal merken wir das nicht, sehen wir das nicht. kommt z.b. eine migräne denken wir nicht daran das der auslöser vielleicht das fußbad sein könnte welches wir einen tag vorher oder stunden vorher machten, oder ein schwimmbadbesuch oder der wind draußen oder oder oder.
das man nicht zu schnell abbrechen sollte das glaub ich auch. allerdings ist es manchmal intuition doch abzubrechen. so war es zumindest bei mir. finanziell konnte ich das ganze programm damals nicht durchziehen aber es war auch ein gefühl es abzubrechen. zwar musste ich 2 jahre warten bis dann ein anderer weg geöffnet wurde aber da wusste ich irgendwie gleich das es der richtige weg ist, obwohl es mir anfangs sogar noch viel schlechter ging. eine andere patientin hatte ich näher kennen gelernt bei der die behandlung nun nach einigen monaten noch nicht anschlägt u. sie denkt genauso, hat auch das gefühl das es trotzdem ihr weg ist. vielleicht brechen manche ab - auch schulmedizinische behandlungen oder arztwechsel - weil sie spüren da läuft was falsch oder es ist der falsche weg.
Lässt der HP euch so springen von einem zum andren Mittelchen?
ich denke es sind weniger die hp`s sondern die patienten die springen. und was mittelchen betrifft so habe ich es bei schulmedizinern ständig erlebt das sie damit springen, während die hps eigentlich von anfang an ihren weg beschrieben haben. bei den ärzten war es in jeder praxis andere medikamente u. in der gleichen praxis auch zig verschiedene schmerzmedikamente usw. übrigens haben mir viele andere mitleidende auch schon berichtet was sie schon alles bekommen haben, von daher springen meiner meinung nach die schulmediziner von einem mittelchen zum anderen. habe auch viele kontakte zu tierhaltern u. da wird mir auch immer berichtet, erst wurde antibiotika gegeben, hat nichts geholfen dann cortison usw. usf. sicher gibt es in der naturheilkunde auch mal wechsel, sei es begründet oder unbegründet, aber nie in dem ausmaß u. mit dem schaden wie in der schulmedizin.
euch derweil alles gute, schmerzarme zeiten u. bis zum nächsten mal
tortie