Morgen fällt die Entscheidung
Wir sind alle sehr traurig... nicht mehr.
Heute war meine Tochter mit ihrem Lando zum TA.
Es sollte eine Blutuntersuchung und Wurmkur gemacht werden
weil er so langsam zu nimmt.
Er soll mit 3 Jahre 171 gr. eine Osteoporose haben im Knie
er wurde noch nie geritten, nix!
Er wurde sofort geröntgt und die Bilder sehen schlimm aus!!!!!
Beim Kauf war ein TA dabei und der gleich TA hat ihn auch gelegt als Wallach
und hätte es sehen müssen.
Blutuntersuchungen wurden alle 6 Monate gemacht.
Entwürmt sooooo oft ....Vitamine und Kraftfutter jede Menge.
Morgen wird eine Arthroskopie gemacht in der Tierärtzlichen Hochschule Kassel.
Bitte Daumen drücken sonst bleibt......da....heullllllllll..........
Gisi ...fix und fertig .....wie meine Tochter auch ....
hoffe sie bleibt tapfer und kein Schub meldet sich an
Hoffnung!
Wir waren heute in Kassel in der Klinik. Der Arzt dort hat alles auf dem Bild sehr gut erklärt.
Er hat sich genug Zeit genommen und machte auch einen guten Eindruck auf uns.
Es handelt sich seiner Meinung nach um OCD, wie der Arzt in Telgte auch meinte.
Es sind mehrere Chips gewandert, also ein Problem was Lando schon als Fohlen bekommen hat. Und kein Arsch gemerkt und sich gekümmert hat!!!!
Der Arzt sagte das er es etwas wenig begründet findet, eine Aussage wie "da kann man nichts mehr machen einschläfern" zu machen, auf Grund eines einzigen Röntgenbildes. Außerdem ist die Quallität des Bildes auch nicht die beste meinte er.
Wie weit die
Chips (OCD) Schaden angerichtet haben sieht man erst wenn man noch mehr Röntgenbilder von dem betroffenen Knie macht. Von Vorn, Hinten und Seiten und vor allem bessere Bildquallität.
Er würde auch vor einem Eingriff die ganzen übrigen Gelenke röntgen um zu schauen ob noch mehr Chips am wandern sind. 8 Gelenke.
Ganz genau sieht man aber alles erst bei einer Spieglung und OP.
Er sagt das man so etwas operieren kann und sogar muss, weil so Schmerzen da sein müssen. Fragte auch ob Lando lahmt. Macht er ja jetzt leicht.
Ich habe ihn dann noch gefragt ob Lando dann reitbar ist wenn alles so verläuft wie gedacht. Ja ist er und evtl. wenn alles gut geht auch wieder voll belastbar.
Endlich etwas Hoffnung.
Die OP mit Vor- und Nachbehandlung würde ca 2000 Euro kosten. Inklusive Röntgenbilder (alle Gelenke), Stall usw.
Übrigens hat er sich die Papiere von Lando angeschaut und meinte nur: Uiii, na so ein Pferd kauft man ja auch nicht unter 15000 Euro als 2 jähriger.
LG Gisi
Heute 25.5.07 12.55h es geht los er kommt zum TA...........
Daumen drückennnnnnnnnnnnnnnn bitteeeeeeeeeeeeee!!!!!!
Es bedeutet sehr viel für Jane.
Info auch an Euch!
Zitat:
Ich bin jetzt zu Hause und auch ganz schön kaputt. Wir waren heute mit Lando in Kassel.
Dort waren wir dann erstmal in der Bewegungshalle. Musste ihn dann longieren und der Arzt hat sich das angeschaut. Er lahm nicht nur ein wenig ....
Dann rüber zum röntgen, Lando war so brav das er nicht mal eine Sedierung brauchte.
Der Arzt war ganz begeistert von ihm.
Alle seine Gelenke würden geröngt. Außer dem Kniegelenk hat der Arzt kein weiteres betroffenes Gelenk gefunden Puuuh!! Das ist schon mal gut. Wenn die anderen Gelenke auch noch voll wären.... naja sind sie nicht!
Wir haben dann noch lang geredet und uns alle Röntgenbilder angeschaut.
Dann kam eine Frau die auch dort als Arzthelferin arbeitet und guckte sich das schlimme Knie auf dem Bild an.
Ihr Pferd sah noch schlimmer aus und hatte auch noch eine Knochenzüste dazu. Sie hat die Hoffnung auch nicht aufgegeben und Ihr Pferd dort vor 3 Wochen operiert.
Ob es gut ausgeht weiß man nach so kurzer Zeit leider noch nicht.
Aber das macht mir Hoffnung das der Arzt das schon mal so ähnlich oder sogar noch schlimmer operiert hat.
Er macht auf uns, also Matthias und mir einen sehr guten Eindruck. Er gibt Lando eine 50/50 Chance das er wieder vollbelastbar wird.
Lando war nach der ganzen Fahrt so kaputt das er nur noch am dösen war als wir uns nach dem röntgen unterhilten. Immerhin sind wir ca 130 km gefahren. 2 Stunden Hänger...Aufregung und laufen in der Halle...neue Umgebung und und und
Wollte ihm die Rückfahrt nicht auch noch antun. Er wäre am Montag sowieso wieder da hin gekommen.
Also haben wir uns entschieden ihn da zu lassen. Ein super schöner Stall. Groß, hell mit Fenster und Tür für den Paddock. Nette Nachbarn hat er auch die sich gleich neugierig mit den Nüstern an das Gitter gedrückt haben.
Ich glaube er ist dort in guten Händen. Alles überwacht und sehr gepflegt.
Am Mittwoch ist sein großer Tag. Ich wünsche ihm alles Pferdeglück der Welt das er die OP gut hinter sich bringt und schnell wieder auf die Beine kommt.
Der Arzt ruft mich am Mittwoch gegen Mittag an um mir zu sagen wie es gelaufen ist. Mal sehen ob ich Mittwoch oder doch lieber erst Donnerstag hin fahre. Er wird bestimmt kaputt sein. Ruhe ist da sicher erstmal besser.
So ich geh jetzt ins Bett. Bin auch total müde.
Liebe Grüße und drückt Lando am Mittwoch die Daumen!!! ´
Zitat:
Behandlung und Prognose
Ist die Lahmheit eines Pferdes in einem röntgenologisch klar nachweisbaren Gelenkchip begründet, gibt es nur eine Therapie: die frühzeitige Operation.
Das Pferd wird dafür in der Tierklinik in Vollnarkose gelegt. Nach einem kleinen Schnitt in die Gelenkkapsel führt der Tierarzt ein Endoskop in das Gelenk und entfernt den Chip. Diese Operation ist relativ schnell durchgeführt und mit einem Preis zwischen 1200 und 1600 Fr. (im Normalfall ohne Komplikationen) kostengünstig. Bei rechtzeitiger Operation wird das Pferd wieder vollständig gesund. Nach einer sechs- bis achtwöchigen Ruhepause und langsam aufbauendem Training kann es sportlich uneingeschränkt verwendet werden.
Hat der störende, schmerzhafte Chip trotz Lahmheit längere Zeit im Gelenk gelegen, ist der Knorpel oft beschädigt und das Gelenk entzündet. Dann ist die Prognose schlechter. Mit der an die Operation anschliessenden Injektion von Hyaluronsäure als Gleitmittel in das Gelenk kann man die Heilungsaussichten verbessern. Entscheidend ist aber die rechtzeitige Operation.
Vor allem bei jungen Pferden, deren Gelenkchip vermutlich aufgrund von OCD entstanden ist, gilt die Grundregel: Ein Chip – mehrere Chips. Diese Tiere können durchaus einen weiteren Chip in einem anderen Gelenk haben, denn Ernährungsstörungen oder eine genetische Anfälligkeit lassen sich nicht auf ein einziges Gelenk beschränken. Dann empfiehlt es sich, die übrigen Gelenke sicherheitshalber auch zu röntgen. Diese Massnahme kann aber auch bei Chips ohne OCD-Herkunft sinnvoll sein.
Für die tierärztliche Bewertung einer Aufnahme mit sichtbaren Gelenkchips sind folgende Kriterien wichtig: Lage und Anzahl der Chips, Einbettung in das umgebende Gewebe sowie sonstige Veränderungen.
LG Gisi
Noch eine OP am Di.:
http://www.razyboard.com/system/mor...duwasgibtesdir-marsden-795942-3335426-20.html
LG Gisi
2 te OP ist vollbracht am Di.
Der Doc erklärte mir dann genau was jetzt bei der 2ten OP noch gemacht wurde.
Wie besprochen hat er den großen Chip den man auf dem Röntgenbild sehr gut erkannte weggemacht.
Er hatte eine Größe 2 mal so groß wie ein Kirschkern! *autsch*
Die anderen 3 Chips die direkt im Knochen sitzen hat er drin gelassen. Die sind so fest das sie nicht "wandern" können. Sie sollen mit im Knorpel verwachsen. Wenn der Arzt die 3 auch noch entfernt hätte wär das Knie unstabil geworden. Also besser so.
Dann sagte er mir das das weitere Vorgehen anders war als das was wir besprochen hatte.
Erst hieß es ja das er aus Lando´s Brustbein Knochenmark entnimmt und ihm das direkt ins Gelenk spritzt.
Er hat es anders gemacht:
Er hat viele kleine Löcher in den kaputten Knorpel/Knochen gestoßen bis Blut kam. Aus dem Blut soll neuer Knorpel gebildet werden. Soll also für schnelle Heilung sorgen...so ähnlich zumindest.
Ich habe dann im Netz danach gesucht, weil mir dieses Verfahren gar nichts sagte..und siehe da ich hab doch was gefunden. Für mich hört es sich auch gar nicht so schlecht an.
Ich finde es gut das der Arzt sich mühe gibt und besonders das er so viel darüber weiß bzw. sich bestimmt auch mit dem Thema beschäftigt. Rat bei anderen Ärzten holt usw.
Ich hatte ja schon erwähnt das er auch persönliches Interesse hat Lando wieder fit zu bekommen.
Wir fahren morgen hin und gucken uns Lando persönlich an.
http://www.orthoinfo.de/Behandlunge...hiedene_Methoden_der_Knorpelregeneration.html
Microfracture-Technik nach Steadmann
Vor ca. 10 Jahren wurde von Steadmann die Microfracture-Technik beschrieben.
Diese Technik war eine Weiterentwicklung der seit den 50erJahren durchgeführten Pridie-Bohrungen.
Statt der ca. 2mm dicken Bohrungen, aus denen nur Regeneratinseln jedoch keine durchgehende Knorpelnarbe entstand,verwendet man nach Steadmann einen feinen Dorn.
s. Pic
Durch das Eintreiben des Dorns in die harte Knochenoberfläche entstehen kleine Sprengrisse und Löcher (Bild oben),durch die Knochenmark-Stammzellen
austreten können. Die resultierende Knorpelnarbe bildet sich gleichmäßiger und dichter aus und wird stabiler auf dem Knochenuntergrund fixiert.
s.Pic
LG Gisi