jeder reagiert anders auf medikamente. nebenwirkungen treffen auch nicht jeden... verteufeln bringt da garnichts, eher ausprobieren. und damit kennt sich ja hier jeder bestens aus. zumindest sollte man die ersten tabletten an tagen nehmen, wo nix anliegt und man sich auch mal hinlegen kann. und möglichst nicht allein ist, falls nebenwirkungen auftreten.
ich kann auch nicht mit tramadol, mich hat schon eine tablette auf den boden befördert nach nichtmal 5 minuten. dafür vertrag ich andere opiate bestens.
she wolf, das was du beschreibst, mit dem langsamen aufbau und abbau der wirkstoffs im blut trifft nur auf retard-medikamente zu... wenn man, wie kati, dieses zeugs in tropfen-form nimmt, dann wirkt es sofort und ist auch ratzfatz wieder raus aus dem körper. so nimmt man es aber eher nur für schmerzspitzen. die gefahr der abhängigkeit ist bei tropfen dann aber auch größer, weil sich im gehirn der zusammenhang schmerz - tropfen - kein schmerz festsetzt... während bei retard-tabletten durch den dauerhaften spiegel so ein zusammenhang nicht hergstellt wird.
übrigends gibts auch menschen, die auch bei schlagartigem absetzen der mittel keine entzugserscheinungen/-nebenwirkungen haben... hat auch was mit dem gehirnstoffwechsel zu tun. genauso gibt es menschen, die nicht abhängig von opiaten werden... warum ist noch nicht wirklich geklärt...