hallo, liebe calendula, also, ich frage mich, was eigentlich mit den rheumadocs los ist. mir ist es nicht anders ergangen als dir. der erste erklärte mir garnix, außer, daß ich cp habe und metex spritzen solle und mit dem cortison ausschleichen. so, also habe ich mit mtx spritzen angefangen und habe, nachdem der erste für 4 wo in urlaub verschwunden ist, d e n "rheumapapst "hier aufgesucht. welcher stinkesauer war und mich fragte, wieso ich(!!!!!) auf die idee käme, ich hätte rheuma, das könne genausogut eine kollagenose (???? welche????) sein. die unterlagen, die ich mitgebracht habe, würden ihm das nicht zeigen (mrt, labor). er müsse erstmal klinisch sehen, was ich habe. also, mtx wieder absetzen, cortison reduzieren. dann würde man sehen. habe ich gemacht und auch einen schönen urlaub verbracht mit viel meerplantschen etc. am ende des urlaubs kam dann der schub bei 5 mg cortison, so schlimm, wie ich noch nie einen hatteund er dauert an. ich bin jetzt krank. habe jetzt wieder hochdosiert 30 mg cortison, soll wieder mtx spritzen, was zur zt nicht geht, weil ich einen kieferchirurgischen eingriff hatte und wohl warten muß, bis das soweit verheilt ist, sprich, fäden raus. und auch rheumapapst ist sehr unnahbar, was ich weiß ist, daß ich cp habe, das vollbild, wie sich arzt ausdrückte. und ich sitze hier wie ein verscheuchtes kaninchen und weiß nciht, was ich mit dem machen soll. den näxten rheumatologen? und depressiv bin ich, weil ich eine krankheit habe, die ich nicht einschätzen kann. bei der ich keine perspektive habe, wieder gesund zu werden. irgendwie habe ich das so verstanden, daß die mir bleibt. und erstmal habe ich die trauer - weil ich meine gesundheit verloren habe. das cortison hat damit nix zu tun. es ist einfach normal traurig darüber zu sein. also gut, was tun. ich werde nochmal versuchen, mit mit diesem rheumadoc auseinanderzusetzen. obwohl das auch mir sehr schwer fällt. schade, daß ich nicht streitsüchtig bin. im grunde bin ich besser darin, andere zu verteidigen, denen unrecht geschieht als mich zu verteidigen oder durchzusetzen. na ja, vielleicht kommts noch. alles liebe ila
Calendula schrieb:Hallo und guten Morgen!
Danke euch für die lieben Worte. Ich glaube ihr habt Recht, dass die Depression nicht allein vom Cortison gekommen ist. Ich bin schon etwas niedergeschlagen, aber so richtig umgehauen hat mich diese Stoßdosis.
Die Schmerzen, die Einschränkungen, die Ungewissheit und die jahrelange Erfahrung, dass ich Simulantin sei (ich weiss doch zum Kuckuck, was mir weh tut!) erzeugte nicht gerade eine positive Haltung gegenüber Ärzten.
Ich habe seit 20 Jahren immer wiederkehrende Schmerzen. Begonnen hat es im Rücken (ISG) und der Hüfte, zwischenzeitlich sind meine Hände und Füße auch in reichlich Mitleidenschaft gezogen worden.
Ich habe schon Leistungssport betrieben, ich habe hier (in Kartons versteckt) sogar Pokale und Medaillen rumfliegen. Es kann nicht sein, dass meine Muskulatur unterentwickelt ist. Das ist eine billige Erklärung für etwas, das man sich nicht so einfach erklären kann. Ich bin bis zu Beginn dieses Schubes aktiv gewesen. Ich war ständig mit den Hunden draußen, bin schwimmen gegangen, mit dem Motorrad Touren veranstaltet und wollte jetzt sogar mit dem Gleitschirmfliegen anfangen (hoffentlich klappt's irgendwann - im Augenblick ist es definitiv nicht drin).
Mein Brustbein kann nicht von unterentwickelter Muskulatur schmerzen, genausowenig die Hüfte. Ich fühle mich wie auf dem Fliessband abgefertigt und nach Katalog abgehakt.
Morgen ist der Termin bei meinem Hausarzt. Ich werde jetzt Infos zu PSA zusammensuchen (das meiner Meinung nach zu 100% passt, ich hatte sogar schon diese Schuppeflechte im Bauchnabel! Das ist aber jetzt ca. 1/2 Jahr her) und ihn darauf stoßen und mit ihm reden, was man denn machen könne. Dann werde ich klären, wie ich diese Depression in den Griff kriege, ich will und kann mich davon nicht unterkriegen lassen, ich will doch leben und nicht vegetieren.
In 6 Wochen schreibe ich in meinem Zweitstudium meine Zwischenprüfungsklausur (4 Stunden schreiben) eigentlich sollte es bis dahin OK sein. Ich werde aber sicherheitshalber an der Hochschule klären, ob ich alternativ die Prüfung mündlich ablegen kann.
Ich finde es schlimm, dass es einige gibt, die ähnliche Arzterfahrungen hinter sich gebracht haben, wie ich.
Ist es denn wirklich so, dass mit den beiden COX2-Hemmern und Cortison alles getan ist, was man machen könne? Alle anderen Medikamente, die er mir geben könnte, wären für meine Verdauung nicht vertretbar, behauptet er. Ich reagiere auf Celebrex, als hätte ich ein Glas Reisszwecken geschluckt und von Arcoxia habe ich Bauchschmerzen und mir ist megaübel. Zwischenzeitlich habe ich Durchfall, wahrscheinlich von den Medikamenten.
Liebe Grüße,
Calendula (die hasenfüßige Tante)
) eigentlich sollte es bis dahin OK sein. Ich werde aber sicherheitshalber an der Hochschule klären, ob ich alternativ die Prüfung mündlich ablegen kann.