Monalie
Mitglied
Hallo liebes Forum,
nach wochenlangem warten habe ich nun heute meinen ersten Besuch beim Rheumatologen hinter mir.
Ich bin noch ziemlich verwirrt und möchte Euch gerne mal fragen was ihr dazu meint.
Noch mal zur Erinnerung. Mit folgenden Diagnosen und der Verdachtsdiagnose auf Systemische Sklerodermie/Mischkollagenose, die seit Mai zusammen gekommen sind bin ich da also hin, inklusive Krankenhaus- und Ärzteberichten.
Raynaud Syndrom an Händen und Füssen,
Chronische Gastritis,
Chronische Ösophagitis,
Barrett Ösuphagus,
spastische Veränderungen der Interdigitalarterien,
Arterienverschluss rechter Zeigefinger,
Polyneuropathie rechter Fuss (diese Diagnose zweifle ich noch an),
Sinustachykardie, V.a. Kollagenose paroxysmale supraventrikuläre Tachykardie (Herzrhythmusstörungen),
Halux Rigidus + Versteifung der Zehengrundgelenke Fuss links,
Chronische, spongiotisch geprägte Dermatitis,
zwei Zysten rechte Brust,
drei Fibroadenome linke Brust,
zusätzliche Beschwerden sind:
starke Ganzkörpermuskelschmerzen und Muskelschwäche,
schmerzhafte Krämpfe in Füssen und Händen,
ständiges Krankheitsgefühl,
Schmerzen und Schwellung in den Knien,
Verdrehen der Finger
Rückenschmerzen,
Haarausfall,
Der Rheumatologe hat sich eine junge Ärztin in die Praxis geholt bei der ich als Neupatientin natürlich gelanden bin. Erst einmal hatte sie bei all den Berichten natürlich viel zu schreiben, Blut wurde mir auch röhrchenweise abgenommen.
Dann war das Entsetzen auf ihrer Seite gross als sie hörte das ich seit Monaten auf so einer hohen Kortisondosis bin. (Kann ich was dafür wenn ich monatelang auf Arzttermine warten muss?) Was sie vor allem störte war die Tatsache, das mir nur auf eine Verdachtsdiagnose hin Kortison gegeben wurde.
Ich erzählte ihr das Kortison am Anfang sehr gut geholfen hat aber als ich dann von 40 auf 30 mg runterging sofort eine Verschlechterung eintrat. Als ich daraufhin wieder auf 40 mg erhöhte zeigte das Kortison kaum noch Wirkung.
Sie untersuchte mich, bzw meine Finger, drückt auf jedes Gelenk....natürlich zeigten meine Finger sich, wie sollte es anders sein bei einem Arztbesuch, in schlankem Zustand und Probleme oder Veränderungen in den Gelenken hatte ich eh nie. Die Veränderungen sind anderer Art, hier ein Foto, am Ringfinger kann man es gut sehen das meine Finger sich zur Seite verdrehen und ich sie nicht mehr richtig strecken kann.
http://rheuma-online.de/phorum/attachment.php?attachmentid=44305&d=1186683753
Jedenfalls war sie sich wohl unsicher und holte den Chef hinzu, erzählte ihm kurz das es mir trotz Kortison schlecht geht....der sofort...dann ist es keine entzündliche Rheumatische Erkrankung! Das könne er ausschliessen.
Mein Hinweis das Kortison Anfangs als ich im Krankenhaus 60 mg bekommen habe gewirkt hat kommentierte er folgendermassen: "Mit 60 mg bekommt man alles weg" (ach ne, wenn es nicht anschlägt bei mir dann ja wohl auch nicht mit 60 mg).
So, ich habe nichts bekommen und soll das Kortison ausschleichen, komplett!
Himmel, es geht mir so schlecht und der labert mir dann was von vielleicht Fibromyalgie. Hallo? Bei Fibromyalgie sieht man nichts und ich habe massenhaft Diagnosen und auch sichtbare Veränderungen an Händen und Füssen. Sogar das Raynaud Syndrom wird in der Praxis angezweifelt weil ich keine Nekrosen habe.
Ich habe verucht mich zu wehren, es war zwecklos. Ich habe ihn gebeten sich meine Hände und Füsse anzuschauen, hat er flüchtig und findet es nicht dramatisch.
Ich kann nicht mehr und will nicht mehr! Meine allerletzte Hoffnung ist nun die Hautklinik der Uni nächste Woche, wenn die mich auch nicht ernst nehmen erschiesse ich mich.....
.
Also, was meint ihr dazu? Vielleicht bin ich ja wirklich hysterisch und habe eigentlich gar nix....
Gruß Monalie
nach wochenlangem warten habe ich nun heute meinen ersten Besuch beim Rheumatologen hinter mir.
Ich bin noch ziemlich verwirrt und möchte Euch gerne mal fragen was ihr dazu meint.
Noch mal zur Erinnerung. Mit folgenden Diagnosen und der Verdachtsdiagnose auf Systemische Sklerodermie/Mischkollagenose, die seit Mai zusammen gekommen sind bin ich da also hin, inklusive Krankenhaus- und Ärzteberichten.
Raynaud Syndrom an Händen und Füssen,
Chronische Gastritis,
Chronische Ösophagitis,
Barrett Ösuphagus,
spastische Veränderungen der Interdigitalarterien,
Arterienverschluss rechter Zeigefinger,
Polyneuropathie rechter Fuss (diese Diagnose zweifle ich noch an),
Sinustachykardie, V.a. Kollagenose paroxysmale supraventrikuläre Tachykardie (Herzrhythmusstörungen),
Halux Rigidus + Versteifung der Zehengrundgelenke Fuss links,
Chronische, spongiotisch geprägte Dermatitis,
zwei Zysten rechte Brust,
drei Fibroadenome linke Brust,
zusätzliche Beschwerden sind:
starke Ganzkörpermuskelschmerzen und Muskelschwäche,
schmerzhafte Krämpfe in Füssen und Händen,
ständiges Krankheitsgefühl,
Schmerzen und Schwellung in den Knien,
Verdrehen der Finger
Rückenschmerzen,
Haarausfall,
Der Rheumatologe hat sich eine junge Ärztin in die Praxis geholt bei der ich als Neupatientin natürlich gelanden bin. Erst einmal hatte sie bei all den Berichten natürlich viel zu schreiben, Blut wurde mir auch röhrchenweise abgenommen.
Dann war das Entsetzen auf ihrer Seite gross als sie hörte das ich seit Monaten auf so einer hohen Kortisondosis bin. (Kann ich was dafür wenn ich monatelang auf Arzttermine warten muss?) Was sie vor allem störte war die Tatsache, das mir nur auf eine Verdachtsdiagnose hin Kortison gegeben wurde.
Ich erzählte ihr das Kortison am Anfang sehr gut geholfen hat aber als ich dann von 40 auf 30 mg runterging sofort eine Verschlechterung eintrat. Als ich daraufhin wieder auf 40 mg erhöhte zeigte das Kortison kaum noch Wirkung.
Sie untersuchte mich, bzw meine Finger, drückt auf jedes Gelenk....natürlich zeigten meine Finger sich, wie sollte es anders sein bei einem Arztbesuch, in schlankem Zustand und Probleme oder Veränderungen in den Gelenken hatte ich eh nie. Die Veränderungen sind anderer Art, hier ein Foto, am Ringfinger kann man es gut sehen das meine Finger sich zur Seite verdrehen und ich sie nicht mehr richtig strecken kann.
http://rheuma-online.de/phorum/attachment.php?attachmentid=44305&d=1186683753
Jedenfalls war sie sich wohl unsicher und holte den Chef hinzu, erzählte ihm kurz das es mir trotz Kortison schlecht geht....der sofort...dann ist es keine entzündliche Rheumatische Erkrankung! Das könne er ausschliessen.
Mein Hinweis das Kortison Anfangs als ich im Krankenhaus 60 mg bekommen habe gewirkt hat kommentierte er folgendermassen: "Mit 60 mg bekommt man alles weg" (ach ne, wenn es nicht anschlägt bei mir dann ja wohl auch nicht mit 60 mg).
So, ich habe nichts bekommen und soll das Kortison ausschleichen, komplett!
Himmel, es geht mir so schlecht und der labert mir dann was von vielleicht Fibromyalgie. Hallo? Bei Fibromyalgie sieht man nichts und ich habe massenhaft Diagnosen und auch sichtbare Veränderungen an Händen und Füssen. Sogar das Raynaud Syndrom wird in der Praxis angezweifelt weil ich keine Nekrosen habe.
Ich habe verucht mich zu wehren, es war zwecklos. Ich habe ihn gebeten sich meine Hände und Füsse anzuschauen, hat er flüchtig und findet es nicht dramatisch.
Ich kann nicht mehr und will nicht mehr! Meine allerletzte Hoffnung ist nun die Hautklinik der Uni nächste Woche, wenn die mich auch nicht ernst nehmen erschiesse ich mich.....
Also, was meint ihr dazu? Vielleicht bin ich ja wirklich hysterisch und habe eigentlich gar nix....
Gruß Monalie
?wachen die erst auf, wenn du kurz vorm umkippen bist, oder was
