Thema der Woche:Was ist wichtiger fürs tägliche Leben oder was bringt im Leben weiter

Locin32

Immer neugierig
Aus gegebenen Anlass hier mein Thema der Woche.



Was ist wichtiger fürs tägliche Leben oder was bringt uns im Leben weiter:
EQ oder IQ?

Was denkt Ihr darüber?

Liebe Grüße
Locin32
 
Hallo!

Das kommt vielleicht drauf an, was man für wichtig hält im Leben. Spontan würde ich für mich sagen EQ.

Vielleicht ist es für manche Leute auch ICQ. Für James Bond ist es möglicherweise nur Q.

Lg KatzeS
 
huhu locin, tolles thema! ;)

um kurz anzufangen, emotionale intelligenz (eq)
steht meiner meinung nach dem iq in nichts nach.
ich würde sogar sagen, wer nur reine akademische intelligenz
aufweisen kann, ohne dass sich die sozialen komponenten
damit vermischen, kann seine intelligenz nicht so nutzen,
wie es eigentlich möglich wäre.
der *menschliche* faktor, die *soziale* kompetenz machen einen menschen erst zu dem was erstrebenswerte intelligenz meint.
auch bei den int.-tests wurde inzwischen erkannt, welche wichtige
rolle der andere part spielt.

für den moment, marie
 
Mir ist ein warmherziger Mensch, mit dem ich reden und schweigen, lachen und weinen kann, der mir zuhört und der mir mal die Meinung "geigt" tausendmal lieber als eine kaltherzige Ich-bezogene Intelligenzbestie.

Für mich ist es bedeutungslos, ob jemand einen IQ von 100 oder drunter oder drüber hat, Hauptsache ich verstehe, was derjenige mir sagen will und dieser Mensch hat Herz.

Und was mich weiterbringt? Ich denke, die gesunde Mischung macht's.

LG Conny
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo Conny,

siehst du, deshalb unterhalte ich mich auch so gerne mit dir / euch! :D

Was nützt einem die Intelligenz, wenn man damit auf den Gefühlen der Menschen rumtrampelt, bzw. nicht merkt, wann man besser aufhören sollte.

Das können nur Menschen mit einem hohen EQ (Juhu, ich weiss jetzt, was es ist. )
Schaut euch die Ärzte an, haben wahrscheinlich einen hohen IQ, deswegen auch das Studium, gehen aber mit ihren Patienten um wie mit einem toten Stück Holz.

Ich habe früher mal mit behinderten Menschen zu tun gehabt. Die haben gewiss keinen hohen IQ, aber dafür um so mehr Gefühle und EQ.

Fazit: Ich plädiere für einen hohen EQ.
 
Ährlisch:

Am besten wäre natürlich ein hoher IQ, gepaart mit einem
hohen EQ,

und ich glaube, das haben wir fast alle hier.

Meine Devise ist sowieso,
wenn uns kein anderer lobt,
dann loben wir uns selber. :D

Ach, wie liebe ich Euch alle:

grosse052.gif
 
Aber jetzt mal ganz ernst:

Man kommt im Leben auch nicht weiter,
wenn man es nicht versteht, mit anderen
Menschen umzugehen und auf sie zuzugehen.
Das betrifft das häusliche Umfeld genau
wie den Beruf.

Viele Menschen haben auch einen hohen IQ
und haben trotzdem Schwierigkeiten im Leben.

Besonders schlimm finde ich,
wenn einer sich für abgehoben hält
und dies auch anderen Leuten zu verstehen gibt.

Das wichtigste im Leben ist, dass man
mit anderen kommunizieren kann,
und dann kommt man auch weiter.

Und man fühlt sich dann sicher auch glücklicher.

Und wenn man glücklich ist, das spüren die Menschen
und sind dann auch bereit, einen zu achten und einem
nett und freundlich zu begegnen.

In diesem Sinne!

Neli
 

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Ja das ist auch meine Meinung.

Schauen wir mal ins Berufsleben.
Es war mal eine Zeit lang "in" seine Kinder Ich-bezogen und mit Ellenbogen zu erziehen.
Jeder ist ein Einzelkämpfer...weit gekommen ist man damit nicht.
Mittlerweile steht meist ziemlich weit oben in den Stellenausschreibungen:Teamfähig!
Man hat erkannt das jedes Teilchen im großen Getriebe laufen und in ein anderes Teilchen greifen muss damit das Große Ganze funktioniert.
Das geht aber nur,wenn einer auf den anderen achtet und auch die Gefühle und Sorgen des anderen wahrnimmt.
Dafür sind sogar extra Stellen geschaffen worden...

Bei den Hochbegabten (ich habe so einen Fall in der Bekanntschaft) ist es so,das diese Menschen (manches) Wissen unendlich speichern aber nicht unbed.erkennen können was den Menschen gegenüber bewegt.
Also fehlt da dann wieder was an anderer Stelle.
Nur wer Einfühlungsvermögen besitzt kann vorausschauend handeln und kommt im Leben auch ohne "über Leichen" zu gehen weiter.

Liebe Grüße
Locin32
 
hallo, liebe RO´ler!

na, für mich ist es klar: der EQ kommt bei mir vor dem IQ! wobei das ja auch immer ansichtssache ist, wer ist nun intelligent und wer weniger? ich finde, LEBENSKLUGHEIT ist so ein punkt, der wichtig im leben ist, das hat nichts mit schuldbildung zu tun. ausserdem finde ich auch das etwas gestelzte, altmodische wort HERZENSBILDUNG treffend.
in diesem sinne - viele grüsse -
ruth
 
Gleichgewicht wäre schön...

Hallo Ihr Lieben,

ich würde (so rein gefühlsmäßig ;)) dafür stimmen, dass sich die beiden im Gleichgewicht am Besten machen...

Für mich steht der EQ nicht nur für reine Emotionen, sondern auch für Intuition, die uns im Leben oft weiterbringt als reine Intelligenz.
Aber so ganz ohne, naja, geht es wohl auch nicht... ;)

Lieben Gruß,
rose01
 
ich finde auch, beides ist wichtig,wobei der EQ ruhig höher sein darf.

In Bekannten-und Verwandtenkreis habe ich mehrere Personen, die Trotz
hohem IQ... Wärme und Menschlichkeit usw....ausstrahlen und auch geben.

Nur meine Schwester ..mit ihren hohen IQ ,ist und bleibt eine eingebildete,
hochnäsige" Zicke".Alles was Sie weis und meint...glaubt sie,ist Gesetz.

lg
 
Hallo Ihr Lieben Alle

Ich hatte das grosse Glück mehr als einen weisen Menschen in meinem Leben zu treffen, dafür bin ich sehr dankbar.
Sie sagten das Gleiche: um ein ausgeglichenes, zufriedenes Leben zu führen ist die "Intelligenz des Herzens" von grösster Wichtigkeit.

Bitte noch ein Frage an Marie2: was verstehst du unter akademischer Intelligenz?

Liebe Grüsse
Blume:)


 
hallo,

beides zusammen wäre natürlich die beste mischung :)

für mich ist das sprichtwort: genie und wahnsinn liegen oft nebeneinander- nicht aus der luft gegriffen.
man denke an die "schrulligen" professoren, die hochintelligenten autisten usw....

die intelligenz kann man m.e., nur bis zu einem gewissen punkt trainieren und fördern- durch lernen. echte intelligenz ist für mich aber, dass gelernte auch richtig umzusetzten und zu verstehen...

die emotionale intelligenz ist m.e. weitgehend angeboren (anlagebedingt) - die hat man, oder die hat man nicht. sie kann auch etwas trainiert werden, - im laufe des lebens werden menschen durch das umfeld und eigenen erfahrungen geprägt.

ich persönl. bevorzuge eher "bauernschlaue" :p ;) menschen mit dem herz am richtigen fleck. mit hochintelligenten "emotionalen krüppeln", kann ich nichts anfangen....

ganz schlimm und auch gefährlich, finde ich die mischung: unintelligent- emotionaler krüppel... solche menschen sind mir aber gott sei dank noch nicht so oft untergekommen.
 
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