huhu,
bin auch regelmäßiger TENS Benutzer.
Und das seit 1998 durchgehend!
Von dem Gerät hab ich eigentlich eher durch Zufall erfahren...hab daraufhin mal meinen HA angesprochen, das ich das wohl gerne mal austesten möchte, eher noch als Schmerzmedis...( damals brauchte ich noch nicht soo viel, oder eher doch, aber halt immer das falsche, weil ja keiner wusste was ich hatte/habe)
Also: Rezept zur KK...Genehmigung erteilt...Gerät bekommen, Einweisung durch die Arzthelferin und Anschaffung durch eigene Bücher.....
Ich habe ( zwar älteres Gerät) aber mit 3 verschiedenen Modulationen und Stärkeeinstellungen, was sehr wichtig ist....
Hmmmmmmm....wie erklär ich das *grübel*
Die Einteilungen:
Constant: .
eine hochfrequente STimulation, ist normalerweise die erste Wahl bei Beginn einer Stimulationsbehandlung. Die Impulsgeschwindigkeit ist von 1-200Hz einstellbar und die Impulsbreite ist von 50-200 us einstellbar
Burst:
NIederfrequente STimulation
Die STimulation besteht aus 2 Impulszügen pro sek mit einer hohen Innenfrequenz von 10 schnellen Impulsen.
Die Frequenzeinstellung wird automatisch ausgeschaltet. Die Impulsbreite ist von 50 - 200 us einstellbar
Modulation
Zyklischwe Muskelstimulation
Bei dieser Stimulation steigt die Amplitude von 0 auf die eingestellte STärke an um dann innerhalb einer Periode von 2 sek. wieder auf 0 abzufallen. Dann wiederholt sich der Zyklus.
Das kann man ( je nach stärkeeinstellung) als ein angenehmes massageähnliches Gefühl beschreiben.
Eine TENS Behandlung darf NIEMALS weh tun, brennen oder sonstiges..... Sie sollte immer im angenehmen Bereich bleiben, weil man sich sonst mehr SChaden zufügt als es einem nützt. Immerhin sollte man sich da auch immer vor Augen halten:
Man stimuliert seine eigenen Nerven mit einer Elektrode !!!!!!
Unbedingt von Fachpersonal zeigen lassen!!!!!!!
Finger weg von sog. freiverkäuflichen Geräten, ausser man weiss, welches man haben will und sich auch mit den Frequenzbereichen und der Impulsbreite auskennt.
Es ist zwar leicht zu handhaben aber man sollte sich wirklich auch schlau machen...
Die KK bezahlen diese Therapien...und wie schon oben erwähnt:
3 mal Rezept einreichen, dann wird es ein Dauerrezept und verbleibt zwar die ganze Zeit beim Pat. bleibt aber weiterhin Eigentum der KK.
Nach Beendigung oder keinem Therapieerfolg , werden diese GEräte wieder abgegeben.
War vorher auch der Meinung , es verbleibt beim patienten, ist aber nicht so...
Wusste ich auch erst, als ich die KK gewechselt habe und beide KK haben es so gehandhabt.
Achso, bevor ich es vergesse:
Natürlich tritt nach einiger Zeit eine gewisse Gewöhnung ein, dafür sollte man ja auch darauf achten, das man ein Gerät mit versch. Stimulationen und Impuls / Frequenzeinstellungen hat.
Dann kann man öfters wechseln und die Therapie jahrelang weiterführen....
Die TENS stimuliert nicht nur die Nerven, sondern trainiert auch das sog. SChmerzgedächtnis.
Eine ganz tolle Beschreibung dazu, gab es mal in der Med. psych Klinik in Bad Bramstedt, ausserdem auch die TENS- Akkupunktur. Kannte ich bis letztes Jahr auch noch nicht.
Leider hab ich die Unterlagen nicht mehr.
Aber ich denke mal, wer Interesse hat , kann sich die sicherlich in der KLinik anfordern.
Und erwartet keine Wunder, von einmal tut sich da sicherlich ncoh nicht viel....Geduld und regelmäßige Anwendung und die richtige Anwendung sind schon entscheidend.
Fragt mal euren Doc, der verschreibt euch das sicherlich.....
LG