Hallo Mimi,
oh ja,an Hautgeschichten kann ich auch so einiges beitragen,wenn auch aktuell keine Probleme bestehen *aufholzklopf*
Bei mir ging es vor 15 Jahren,also 1991 los.Innerhalb weniger Wochen schuppte ich am ganzen Körper und hatte auch einige offene Stellen.Die Hautärztin damals diagnostizierte Neurodermitis.Ich bekam Rotlichtbestrahlungen und Salben.Nach einem Jahr war es verschwunden,bis auf kleine Reste an den Waden.Ich zweifle heute allerdings daran,ob das nicht auch schon eine Psoriasis war.
2001 entwickelte sich hinten an einer Wade,genau da wo ein Überbleibsel war,ein riesengroßer Flatschen,der ständig schuppte und wässerte.
Neuer Hautarzt,Diagnose Psoriasis.Ich bekam eine Cortisalbe,aber dadurch wurde meine Haut dort so dünn,daß ich sie wieder absetzte.
Kurze Zeit später gesellte sich noch schubweise Urtikaria dazu.
Der Ablauf immer der gleiche. Zunächst Schmerzen im Brustbein,daß ich meinte ersticken zu müssen und fürchterlicher Juckreiz am ganzen Körper.
Dann kam die elende Hitze und schließlich die Ausbildung der Urtikaria mit Anschwellung des Gesichts und Halses und Schüttelfrost.
Das ging wieder fast ein Jahr so,dann verschwand beides zusammen.
Mittlerweile habe ich einen Befall der Daumennägel in Form von Querfurchen.Eine Biopsie auf Pilzbefall war negativ.
Im letzten Jahr bin ich dann endlich bei einem Rheumadoc gelandet,der in meiner BWS einen Kastenwirbel feststellte.Da sich dieser genau auf der Höhe des Brustbeins befindet,bin ich der Überzeugung,daß sich dieser während der Urtikariaanfälle gebildet hat.
Also,ich sehe das genau wie du und wer weiß,ob die damalige Diagnose
auch deiner Hautprobleme überhaupt richtig war.
Denn soweit ich weiß stehen sich Psoriasis und Neurodermitis als Differentialdiagnosen gegenüber.Und wenn da ein Arzt mal nicht so firm oder genau ist,wird die tatsächliche Erkrankung übersehen.
Lieben Gruß und alles Gute dir,
Diana