Was alt ist, muss nicht schlecht sein....
Sulfasalazin wurde bereits in den 30er Jahren entdeckt und in den 40er Jahren als Mittel gegen Rheuma, aber hauptsächlich entzündliche Darmerkrankungen. sein "comeback" als Rheumamittel hatte es dann in den 80er Jahren...
(Flower hat da nämlich gerade einen Artikel drüber gelesen

)
Aber jatzt mal zu Thema "veraltet".
Mein Rheumatologe hat mich vor 2 Jahren auf Sulfasalazin als Basismedikament und Ibuprofen als NSAR eingestellt.
Zu dem Zeitpunkt waren ja die Cox-2-Hemmer der Hit der NSAR. Aber ich habe Ibu gut vertragen, hatte einen guten Effekt und so gut wie keine NW und als Magenschutz habe ich Omeprazol dazubekommen.
Damals bin ich auch von anderen gefragt worden, warum Ibu, wenn's doch was neueres, besseres gibt?! Hatte ich nicht nötig. Also gut so. Und als dann die Geschichte mit Viox kam, war ich echt froh!
Vorteil ist nämlich an "alten" Medikamenten, dass auch das Nebenwirkungsspektrum besser erforscht ist und generell mehr Erfahrung im Umgang vorliegt. Darum sollte man es auf jeden Fall einmal probieren. Und wenn's nicht hilft, kann man ja zum nächsten übergehen.
Ich nehme Sulfasalazine schon seit 2 Jahren. Mir geht's super damit! Wenn das mal nicht mehr der Fall ist, muss ein Medikamentenwechsel (oder Ergänzung) erfolgen. Aber bis dahin bin ich mit diesem Medikament superglücklich (und alles andere was neu auf den Markt kommt steht in meinem Kopf noch als "Backup", falls Sulfa mal nicht mehr so gut ist, zur Verfügung

)
Also lass Dich von Deiner Hausärztin nicht verunsichern. Wenn's hilft, ist toll, und wenn nicht gibt's sicher eine andere Lösung.
Liebe Grüße,
flower (die schon wieder einen halben roman geschrieben hat, obwohl sie doch nur mal kurz ihren Senf dazugeben wollte

)